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«On a un peu de temps devant nous, mais c’est du temps que l’on gaspille». Interview avec Hervé Letreut, climatologue

Lors de la dernière réunion du conseil scientifique de la Fondation Zoein, Dominique Bourg a interviewé Hervé Letreut, climatologue et ancien directeur de l’Institut Pierre-Simon Laplace (institut de recherche en sciences de l’environnement).

L’équipe de Zoein vous propose une version filmée et commentée de l’entretien. 

Pour aller plus loin: une présentation de Hervé Letreut sur l’état actuel des connaissances sur le climat, filmé lors de ce même événement. 




Für eine Rückkehr zur Erde

Prof. Dr. Dominique Bourg – em. Professor für Philosophie an der Uni. Lausanne, Spezialist für ökologische Theorie

Dr. Sophie Swaton, AO Professorin für Wirtschaft an der Uni Lausanne

Dr. Pablo Servigne, Agronom und Autor diverser Aufsätze über die ökologische Transition und den Zusammenbruch (Kollaps)

Dr. Gauthier Chapelle : idem

Dr. Xavier Ricard, hoher Beamter im Finanzministerium, Anthropologe

Philippe Desbrosses, Vordenker auf dem Gebiet der biologischen Landwirtschaft

Prof. Dr. Johann Chapoutot, Historiker, Professor an der Sorbonne

 

 Für eine Rückkehr zur Erde[1]

 

Abstrakt

 

Hitzewellen und Trockenheiten, Feuersbrünste, der steigende Meeresspiegel, die Zerstörung der Böden, das Wegsterben ganzer Populationen von Gliederfüßern und anderen Insektenarten usw.; Die Signale für eine hochgradige Verschlechterung des Systems « Erde » nehmen immer weiter zu. Aber sie scheinen uns nicht direkt und hautnah zu betreffen.

Dieses Mal aber ist Covid-19 stark genug, um uns ganz persönlich und kollektiv zu erschüttern, indem er tödliches Chaos verbreitet und die Weltwirtschaft lähmt. Etwas, das alle für unmöglich gehalten haben, ist für fast alle Länder der Erde zur Realität geworden: ein teilweiser Stillstand der Wirtschaft.

Aber diese Verschlechterungen resultieren nun gerade aus dem energetischen und materiellen Charakter unserer gegenwärtigen Lebensweise und daraus, wie diese in unterschiedlichste und entlegene Gegenden vordringt. So ist die Ursache für diese Pandemie bei einer Fledermausart zu suchen, die gezwungenermaßen in menschlichen Lebensraum eingedrungen ist, weil ihr eigener zerstört worden ist.

In diesem Sinn hört sich die von Covid-19 hervorgerufene Krise wie ein Signal an und vielleicht ist es das letzte, das wir von der lebenden Natur erhalten, um unsere Lebensweise radikal zu ändern. Und zwar nicht morgen sondern jetzt. Es geht also darum, weniger (Mäßigkeit) und besser (Leistungsfähigkeit) zu produzieren, damit unsere Wirtschaft sich an die vom Planeten gesetzten Grenzen anpasst und nicht mehr destruktiv ist sondern regenerativ wird.

Der Staat muss seine Rolle so verstehen, dass er die öffentlichen Werte und Güter schützt, indem er den Gedanken der Dienstleistung für die Öffentlichkeit wieder zum Leben erweckt und die demokratischen Verfahren verbessert.

Dieses Manifest benennt drei große konkrete Maßnahmenpakete, die grundlegende Veränderungen unserer Wirtschaft und den Formen unserer Demokratie auf nationaler und internationaler Ebene zum Ziel haben.

Die Vorschläge für die Wirtschaft (18) haben das Ziel, die zerstörerische Kraft unserer Aktivitäten und der damit einhergehenden Lebensweise zu verringern. Sie sind bestrebt, dieses Ziel auch mit einer qualitativen Verbesserung des Wohlergehens und der sozialen Gerechtigkeit in Einklang zu bringen, die darauf beruht, allen Menschen die gleiche Würde zuzugestehen. All diese Überlegungen zwingen uns dazu, unsere Lebensweise zu ändern, indem wir uns jener Indikatoren wie des ökologischen Fingerabdrucks und der Quoten des individuellen Konsumverhaltens bedienen, mit denen wir die zerstörerische Kraft unserer Lebensweise messen und eindämmen können. Die Herausforderung besteht darin, den Konsum in einem bestimmten Gebiet schrittweise zu verringern, denn schließlich ist hauptsächlich die Höhe des Konsums dafür verantwortlich, wenn die Erde unbewohnbar wird. Zu diesen wirtschaftlichen Maßnahmen gehört auch die nötige « Verbäuerlichung » (empaysannement) der Landwirtschaft und die Aufhebung der Einschränkungen für bäuerliches Saatgut, wobei die Ökolandwirtschaft im Rahmen eines Wirtschaftsmodells massiv unterstützt werden soll, mit dem Arbeitsplätze und sozialer Reichtum geschaffen werden. Das heißt auch, dass sich die Rolle der Firmen ändern muss hin zu einer sozialeren, solidarischeren Wirtschaft, dass der Staat bei der Zentralbank direkt Anleihen aufnehmen kann und dass Banken verstaatlicht werden.

In zweiter Linie werden Maßnahmen vorgestellt, die sich eher auf den Verwaltungsapparat beziehen (7) und vor allem die Schaffung einer dritten Kammer vorsehen, die sich mit der langfristigen Entwicklung befasst sowie die Umwandlung des Senats in eine Kammer der Bioregionen. Diese Maßnahmen bedeuten die Einführung eines Resilienz-Staates und machen eine Reform der Stellung von Abgeordneten und Beamten erforderlich.

Und schließlich gibt ein dritter Maßnahmenkatalog (10) eine internationale Antwort auf den gesundheitlichen und ökologischen Notstand und schlägt die Schaffung eines Kartells von Ländern vor, die sich sehr solidarisch für eine auf das Leben gerichtete Politik und ein gemeinsames Programm für einen ökologischen Fingerabdruck von weniger oder gleich 1 Planeten stark machen. Dieser Maßnahmenkatalog zielt auf strukturelle Veränderungen auf globaler Ebene, wobei die staatliche ökologische Politik verschiedener Länder koordiniert wird: die Löschung der Staatsschulden und der schrittweise Aufbau einer internationalen Strategie für eine ökologische Annäherung auf der Grundlage der Deglobalisierung des Handels.

Selbstverständlich könnten einige der von uns vorgeschlagenen Reformen sofort umgesetzt werden. Andere brauchen mehr Zeit. Wie z.B. die Umstrukturierung des internationalen Handels und die Deglobalisierung. Und schließlich erfordern andere Maßnahmen wie die Festsetzung einer Höchstgrenze für den Konsum und der Abbau von Ungleichheiten eine dynamische und schrittweise Umsetzung. Alle Maßnahmen und jede auf ihre Weise haben das Ziel, die strukturellen Änderungen unserer demokratischen und Wirtschaftsinstitutionen zu unterstützen, damit unsere Zivilisation einen neuen Kurs verfolgen kann. Auch wenn sie scheinbar sehr technisch anmuten, verfolgen sie vor allem das Ziel die zerstörerischen Ströme einzudämmen und die Gesellschaft zu befrieden, indem sie der tatsächlichen oder symbolischen Tötung der Schwächsten Einhalt gebieten (denen der überall vorherrschende Wettbewerb keine Überlebenschance einräumt), den Krieg gegen die Natur beenden (durch Pflanzenschutzmittel, Bergbau, übermäßige Anthropisierung usw) und schließlich die Beziehung zum Leben wieder als Basis jeder Form von Zivilisation einrichten, die diesen Namen verdient.

Mit einem Wort: Wir schlagen vor, aus dem Planeten Erde nicht den Planeten Mars zu machen.

[1] Text übersetzt von Franka Günther. Übersetzerin und Direktorin des Festivals : Weimarer « Rendez-vous »  mit der Geschichte.




35 Proposals for a Return to Earth

35 Proposals for a Return to Earth    

 

 

 

By Dominique Bourg, Philippe Desbrosses, Gauthier Chapelle, Johann Chapoutot, Xavier Ricard Lanata, Pablo Servigne, & Sophie Swaton[1]

 

 

 

 Introduction: Change must come now

The COVID-19 pandemic, or more precisely the ways in which many countries attempt to respond to it, allows us to weigh the stakes each of us face today. The matter is a genuine turning point in civilization with a mutually shared foundation from which new hardships to our democracy — the game of majority and opposition — can unfold and take shape in new ways. What is the shared foundation?

The pandemic: A result of our relationship to nature

What everyone thought to be impossible — a partial halt to economic activity — has been imposed upon nearly every nation on Earth. In the face of a pandemic that leads to a horrible death by suffocation, with no mass testing, treatment, vaccine, or certainty on all possible modes of transmission, there is no other way to prevent the spread of the virus than a near universal quarantine. Even the most obstinate individuals, who follow the rhetoric of Trump and Johnson, have had to accept one. Nature got the better of our economies and absurd ways of consumption.

Reference to nature here is not just a rule of thumb. Coronavirus has terribly reminded us of our vulnerability, namely our animality, bringing us all back to our biological human condition. It’s back to nature because this crisis is of environmental origin. Coronavirus is one of those zoonotic diseases that has been multiplying for decades as we’ve destroyed our ecosystems, hence the habitat of certain species coming into closer contact with our own habitats, and just as we eliminate wild biodiversity as much as the genetic diversity of domesticated species, we destabilize the equilibrium between populations and facilitate the circulation of pathogens. Additionally, we’ve largely ignored the importance of “biological succession” that takes place and connects us to the biological successions of other life forms, that of animals and plants (like commensal bacteria, ascarids, parasites and symbiosis).

The effects of climate change privilege the expansion of infectious diseases that jump species, like the Chikungunya or Zika viruses. A species of wild rodent, spared from any pathological effects itself, was the original host of COVID-19. The virus was destined to reach us and wreak havoc, likely by way of pangolin, an intermediary species coveted in Chinese medicine for its scales (and thus gravely endangered). Thus, it is Nature, and specifically our destructive actions toward it, that have forced a situation upon us whose radical nature also determines the degree of radicality with which we must respond.

Climate change: A result of our relationship to nature

Now we face an analogous situation and are since confronted with the effects of an ensemble of degrading ecosystems, climate change being the principal force. These degradations have achieved an unprecedented rate, and nothing has signalled a decrease. Numerous countries have even designated at their head leaders who share a common denial of environmental crises, from Trump to Bolsonaro, not forgetting Modi, Xi Jinping, Putin, and others. On the plan of action, denial is almost universal. Extinction events, plastic pollution, land degradation, the grave effects of climate change starting to unfold — the common refrains are well known. Though climate change could be the one to set the pace of our global response.

The average temperature of Earth’s surface is 1.1°C, higher than the average during the latter half of the 19th century, and according to one of the most recognized calculations, from the Pierre Simon Laplace Institute, the temperature is likely to reach 2°C by 2040 due to emissions just from our essential needs. That’s serious.

Remember that with just 1°C of warming, we’ll witness a near systematic apparition of Category 5 hurricanes, extraordinary flooding, massive wildfires, high temperatures never before seen,[2] and massive droughts. Rice and sorghum summer harvests in southern Australia have diminished by 66%. At more than 2°C warming, certain regions near the equator will see multiple days per year where intense heat and humidity will saturate the body’s thermoregulation to the point where it will be impossible, without refuge in a cooler place after 7 to 8 minutes, to maintain a body temperature of 37°C and stay alive. At a temperature elevation of 3.5 to 4°C, such heat waves will last weeks and extend beyond the tropics. The issue at hand is nothing short of maintaining the habitability of Earth for the human species and other forms of life.

Beyond the brutal halt, we need to slow-down

 At the mercy of a situation like COVID-19, the stakes have been raised that call for a change nothing short of radical: namely a sharp decline over the next ten years, effective immediately, of our destructive practices as well as our carbon emissions, that should be reduced by at least half to achieve, at the very least, carbon neutrality by mid-century.[3]

In other words, instead of racing back to economic growth, it would be better to slam on the breaks — for the long run — by reducing our energy consumption, and over time, our consumption overall. The pandemic showed us that an abrupt slowdown was possible worldwide, but the effort of slowing down that is to follow will be much more difficult than a momentary halt to activity. It must be a structural halt, too.

Thus, the reason for which it would be better to establish a rate of economic growth that is compatible with the rhythm of the biosphere, which means a global consumption that is lesser to that of one planet.[4] Why less? To allow a margin of regeneration of ecosystems and agroecosystems that we will have destroyed. It’s a significant declaration that will oblige us to live definitively without global economic growth. This calls for a turning point in our civilization.

Thus, well beyond what the global economic shutdown during the COVID-19 pandemic has shown us, we will have other opportunities to profoundly change our ways of life, which naturally implies a total restructuring of the modes of production.

A total restructuring, a turning point for civilization

 We will need to transform the ways of life of the richest countries, such as ours, simply because the causes of the destruction of our ecosystems are nothing other than our levels of consumption of energy resources, minerals, fishing, soil, water, biomass, etc. And get this: the richest 10% of the world’s population emit half of all greenhouse gases, while the poorest half of the world’s population are responsible for just 10% of these emissions.[5]

Thus, it’s a collaboration of new ways and approaches to living, likely those that are low-tech, toward which it would be best to orient ourselves. A profound transformation of the modes of production would take place, aimed mostly at infrastructures (and less at virtual ones), with fewer material goods that could be shared, repaired and recycled, ensuring that repair stations are easily accessible to anyone. High-tech commodities that require excessive material and energy will be avoided.

Our urban spaces must also be re-fitted to make cities liveable in the hot weather[6] that will consume our summers, with the creation of vegetated sidewalks and paved walkways — just to cite one example.

With modernity, we’ve looked to ascend from old-world poverty. We’ve always aimed to produce more. Against the wishes of John Stuart Mill in the 19th century, we haven’t been able to reach a sort of equilibrium. To the point of absurdity, we sought after material wealth that has been the source of an explosion of inequality over the last forty years with regards to wealth distribution globally and within each country; despite the middle class in countries rising out of poverty. We’ve since been threatened with a return to the old world, in the form of a scorching desert.

Modern consensus was built on the vital production of wealth and the necessity to distribute it. We tore each other apart for the most optimal means of production and clashed over the redistribution criteria of wealth.

Today, it’s about reaching an accord on how best to reduce and redistribute production, to close the wealth gap. Under these circumstances, there still will be room for democratic debate; for instance, we can argue upon the degree to which income inequalities must be limited, or upon the level of production decrease or which type of production should be kept and which ones dropped. .

Let’s remember that in the long run, under these circumstances, there is no conflict of interest: we can all agree that to continue on the current trajectory would result in an uninhabitable planet for the entirety of living species.

The lethal danger behind a “Back to normal”

 At present, the variety of ways in which the after is envisioned are hardly reassuring and are reminiscent of the fallout from the economic crisis of 2008-2009. Thus, is the temptation strong to “return to normal,” just worse. Hospitals are “restructured” with the intention of “optimizing of public health services” — as hundreds of jobs and beds are cut — in the Grand Est[7], but even in north of Paris, where hospitals are already underserved. Traditional economists are already making their cries for an “economic restart” and “all bets on growth,” prioritizing the economy over the environment. On the legislative end, one can already hear the calls for “structural reform” and an intensification of “austerity measures” as more necessary than ever to “soak up the debt.”

It is often these very approaches from a board of experts in press conferences, news channels “sound the alarm” to warn against the harmful effects of a certain “punitive environmentalism,” or punitive restrictions on resource use.

These self-proclaimed “realists,” who see “reality” as an abstraction never before seen in human history, made of meters, spreadsheets, nanoseconds and pure speculations (not by philosophers, but traders), must be reminded of the few well-established facts in which everyone during this public health crisis has been able to experience, sometimes painfully.

For the same reasons that it took two summers worth of gruelling heat waves for the general population to see the impacts of climate change for themselves, we have seen and felt the disastrous effects of the irrational General Public Policy Review (RGPP) and other devices of neoliberal public management that invests everything into the “stream” at the detriment of the “stocks.” And because there were never any stocks of tests, masks, or hand sanitizer, the whole country had to be placed under quarantine. As we looked to save millions of euros in a stable economy, by betting on things going well and debilitating the welfare state, we’ve burned through hundreds of billions of euros; because the world is full of surprises and the logistics of Just-in-Time production that manages the stocks doesn’t allow for the slightest mishap.

To those who, in the face of stringent measures taken to “flatten the curve” (and now, the climate curve) are tempted to cry “punitive environmentalism,” remember that the punishment is already here: mass death from contamination, worldwide quarantine, a brutal economic halt, and millions of euros gone to waste, topped with a general deprivation of basic liberties and fundamental rights. Who, in these conditions, can still speak of punitive environmentalism without sounding ridiculous?

Remember that the necessary sacrifices to reduce the effects of global climate change were deemed unacceptable. We were told that to reduce our excessive consumption, to cut down on extravagant expenses, to cease production of useless objects and give up our gleaming, powerful SUVs and air travel was unacceptable. We were told that growth was non-negotiable. What a mistake that was.

When one sees the sacrifices and the renunciations that (almost) everyone takes on during quarantine, we realize that everything was already possible. Do we need to remember the 48,000 individuals that die each year in France from air pollution, the 15,000 fatalities from the effects of unemployment, and the heatwave in 2003 that had a death toll of 19,000?

To return to normal and “jumpstart” the economy to the way it was before would mean that we have not only failed to learn from the catastrophes, but above all else that we decided to leave these people to die. And that’s what’s unacceptable.

The following propositions are meant to contribute to structural changes in our democratic and economic institutions.

A vision and an agenda

 The objective is to adopt, with general consensus, a new course for our civilization; whose key features include:

  • ECONOMY – produce fewer goods (sobriety) more efficiently (productivity), so that our economies fall within the limits of our planet’s capacity and function regeneratively rather than destructively; tighten the wealth gap
  • STATE – reorganize representation to enhance the democratic process, protect public interests and common goods; give public service a new meaning

There are naturally other versions of these objectives with specific measures that can help achieve them. In the spirit of changing hands of power, anyone is free to propose other versions of these objectives and the measures to put in place.

We’ve decided to propose these measures that center around the State. Of course, this is compatible with the approach of a participatory government (and all the corresponding initiatives of civil society) that we also encourage. But we assume that these “grassroots” democratic processes must lean on state support. With the following measures, we provide ourselves with powerful instruments to genuinely change the way things are.

Some of the reforms that we propose could be, as far as possible, immediate, while others will require time, like the reorganization of international trade and de-globalization, and others yet call for a dynamic and progressive implementation, like a ceiling on consumption and the reduction of inequality.

Toward a “realistic” economy that services the common good (18 measures)

The degradation of our ecosystems is the result of the exploitation of energy and materials upon which our current lifestyles are founded, that propel the invasion of the farthest corners of the planet. The following propositions aim to collectively reduce the destructive potential of our activities and ways of life. They equally aim to reconcile this objective with a qualitative amelioration of wellness and social justice that is based on the recognition of the equal dignity of all human beings. Awareness of these matters obliges us to transform our ways of life by incorporating tools that allow one to measure the degree to which our lifestyles are destructive and to consequently place limitations, such as an ecological footprint and quotas on individual consumption.

Measure n°1 – In order to do this, we’ll need robust indicators based on the

ecological and energy consequences of our levels of production and their negative

impacts on human well-being.[8] In Europe, a small emergence of this discourse can be observed, even within the conservative right-wing.

Measure n°2 – Expand the return to local economies through coordinated and

cooperative protectionism at the international level. This relocalization will allow for a more effective monitoring of the flow of energy and material goods at the regional scale; and a more effective evaluation of their impacts on ecosystems. The objective here is to succeed at obtaining an ecological footprint inferior to one planet (the preliminary objective being 1.5 planets within ten years), as it is necessary to stimulate the regenerative capacity of our ecosystems. Internationally. There exists a dual indicator that combines the Ecological Footprint with the Planet’s Boundaries, that could be adopted at the regional level.[9] First and foremost, what’s important is to engage in a dynamic that progressively reduces our ecological footprint.

Among the first that must be relocalized are sectors that are essential to survival, such as the food supply, goods relevant to the medical and public health sectors, energy, electricity, and the internet (necessarily at the European scale) and naturally defense.

Measure n°3 – Corporate governance reform: their social purpose must include

a contribution to the common good. Companies would be subjected to a reduction of their ecological footprint and their accounting would take into account the global dynamics of the ecological footprint and ecosystems. In order to do this, companies would adopt an accounting system of three capital resources: classic assets, social capital and natural capital, neither of the three being fungible (no compensation nor offsets would be possible).[10] This process, associated with the necessary corporate governance reform (to make it more democratic), will make the “Social and Solidarity Economy for an ecological transformation”[11]principles  the standard for all companies of all sectors of production (internalizing negative externalities, participation and autonomy)[12]

Industry regulations also need to change with regards to shareholder transparency, so that it’s publicly known who is financing what. Pierre Samuel already proposed this in 1970.

Measure n°4 – Energy-Resource Accounting and the establishment of

energy-resource quotas per individual (that varies based on geographic situation and required fixed expenses). It’s about progressively setting a democratic ceiling on energy-resource consumption (notably the consumption of fossil fuels, CO2 emitters). Such ceilings could be put into place not only for direct energy purchases, but for all products (each product would be labeled with the energy-resource “price”[13] and each purchase would be recorded on personal account). The quota would be calculated by bioregion according to the following formula: ecological footprint = 1/number of inhabitants of the bioregion. These ceilings would accompany a realignment in which French citizens would be guaranteed equitable living conditions: underserved regions could receive “quota transfers” from more privileged regions, respecting a global ecological footprint inferior or equal to 1 planet over time. Without such strict, absolute and non-negotiable ceilings, it would be impossible to reduce emissions in any given territory, other than to leave the market determine the price of consumption “beyond the quota” (it’s the principle of the “quota market,” for example the carbon quota, developed by the British before the economic crash of 2008, where the rich could buy quotas off the poor), which would only succeed at marginalizing a large part of the population and foster further social inequality.

There is only one way in which such quotas can be traditionally administered, which is that of the commons, paired with strict rules of usage, as shown by Elinor Ostrom. Keep in mind that we’re already in a situation of climatic and biological overgrazing.

Measure n°5 – Energy-resource quotas, applied to all consumption, to shift

away from a monetary economy and the domineering “price signal”. The price signal is no longer the point of reference in an economy that aims toward a generalized ceiling in which the ceilings progressively decrease to achieve the democratically determined targets: the consumption of rare goods is no longer regulated by their price, rather it’s limited a priori and follows a principle of equity (the quotas are determined while keeping in mind the “constrained consumption” of each individual). The disparities in consumption (between the rich and poor) expand when it comes to “pure” services (the ones that rely upon labour force, and do not require any other energy or raw material) and assets. Although “pure” services are also becoming more rare (their productivity is not progressing, or at the most very little: the quantities are determined by demographic dynamics, which are constant in the short term). One could fear that these services would become more costly due to their relative rarity and that they’re not available to the rich. But one must remember that disparities in revenue and assets would have a democratic boundary, and disparities in levels of consumption would be limited as well.

Measure n°6 – Public debt: We propose that the French government cease

paying interest on public debt accrued since 1974, the year that the Bank of

France lost its privilege to print money. The majority (70%) of French debt would be simply and entirely forgiven. The independence of the central bank and the recourse to the bond market to refinance the State was meant to prohibit the latter from exercising their right to issue currency. Rather, it was decided to delegate this role to independent entities. In hindsight, this decision appeared to be so unjustified that the central independent banks (the European Central Bank or the Federal Reserve System, for example) have recently adopted (or aimed to do so) an unorthodox monetary policy (Quantitative Easing or “Helicopter Money for People”), exact equivalents to the “money machine” that conventional economists reproached the states for operating when faced with any spending difficulty.

We’re not ignoring that such a measure could penalize those who have been saving federal bonds, but we believe that it’s in the interest of the greater population; currently obliged to pay taxes to ensure the payment of interest on illegitimate public debt.

Measure n°7 – We propose to restore the financial and monetary controls back to

the State, which is indispensable to redirecting the flow of investment and a relocalization of production and consumption. First and foremost, an end must be put to the independence of central banks. This measure will return the control over public money and financial services back to the state. It will be accompanied by a total or partial nationalization of the banking sector (this sector was in fact nationalized after the economic crisis of 2008 to the extent that the state acted as a guarantor as a last resort without setting a limit on the amount, not only for savings that were at risk of being lost, but even for any money self-generated by the banking sector and inverted into financial trade ventures).

Measure n°8 – We’re not ignoring the resistance of certain European governments to such ideas. France will enter negotiations with its financial partners to convince them of the urgent necessity of such a policy. Supposing that the French government didn’t get their way, it could decide to recover its monetary sovereignty, defending the conversation of the Euro in the form of a common (not “sole”) currency following the proposition formerly suggested by Greece.[14] In this case, France would adopt a monetary policy based on monetary pluralism and an acceptance of local and complementary currencies (melting currency, dedicated currency, currency vectors, etc.) that meet the objective of social and ecological viability of production and consumption (an ecological footprint that is inferior or equal to 1 planet as well as introducing a limitation on the extent of income and property inequalities).

Measure n°9 – Establishment of an Ecological Transition Income (ETI).[15] The ETI

is allocated to any natural person in exchange for activities based on ecology and social connection; compensation for these activities (such as agroecology, permaculture, artisans, low-tech) by the market is often far below their real value. The ETI takes into account the monetary and support aspects: it goes along with the establishment of a cooperative for an ecological transition (CET). A CET has three principle functions: financial by providing a conditional income, tools to assist in the development and support of projects to move through the steps of transition, mutualization of costs, practices and knowledge within any established group. Already active or emergent individuals and initiatives in the transition will also gain visibility and serve as a lever to scale up and revitalize the lands. The major interest of an ETI is to rely on people, networks, and pre-existing structures that will constitute as a cornerstone throughout the implementation of an ETI. This could take different judicial forms: a collective society of collective interest (CSCI), integrating democratic and diverse structures, such as cooperatives for labour and employment (CLE) and local businesses and communities. The first CTE was created in 2019 in the municipality of Grande-Synthe with the intention to directly contribute to the policies of regional transitions (agricultural and alimentary; the energy transition, mobility, circular economy, etc.). The next CTE is on its way to implementation in the region of Aude. The trial regions form their own network. The ETI is destined to construct new economic, social, and environmental models using a bottom-up procedure.

Measure n°10 – Naturally, as a consequence of the previous measure,

limitations on income gaps (like salaries and unearned income) will be established whose range and extent will be defined in a democratic manner by way of referendum. In the same way that the Ecological Transition Income fills the gap between a revenue deemed “minimal” and actual market compensation, the maximum income is the product of a democratic decision that forbids “over-compensation” from the market as soon as income gaps are deemed to be harmful by society. This very logic prevails in either case: the minimum and maximum incomes are democratically determined, without losing sight of each individual’s value; as society makes available a wide range of tools to recognize the just value of work (honours and public responsibilities of all sorts are a just, non-monetary recognition of these very virtues and values).

Measure n°11 – Environmental and social tax system (exoneration of the

value-added tax and income-taxation set to a sliding scale based on energy-resource consumption). This tax system aims to encourage consumers to adopt more “virtuous” consumption patterns and will accompany the establishment of a quota system mentioned in measures 3 and 4. If an elevated quota is set first, taxation on a sliding scale based on energy-resource consumption could bring about greater consumer restraint. This solution is worthwhile as long as the ceiling is high enough to encourage consumers to reduce their “non-virtuous” consumption, whose definition will be adjusted based on the “target ceiling” that is progressively lowered over time.

Measure n°12 – Agriculture: Toward a decarbonized agroecology (without fossil

fuels). There is an urgent need for the implementation of an agricultural system that is highly productive per unit of surface area and does not rely on fossil fuels. Hence, such a system will require great amounts of manpower. Such an agricultural system will require a mobilization of 15 to 30 percent of the Economically Active Population over time, in order to achieve a near-entire abandonment of fossil fuel reliance and facilitate a widespread return to muscle power (from animals or humans). This also implies the need to phase-out the use of synthetic pesticides that are harmful to biodiversity and the use of synthetic fertilizer, a staple of dependence on fossil fuel-based agriculture.

Departure from this old model is also a way to look into new ideas to transform agriculture into the first economic sector that fixes carbon, as called for by the scenarios envisioned by the IPCC, which each country accepted in France’s cherished Paris Climate Agreement. This model also includes a re-integration of trees into our agricultural practices, whether as a forest garden, agroforestry systems, or agro-pastoralism (namely this means an end to land consolidation, or “open fields” of intensive monocropping agriculture). Additionally, to avoid social stratification between individuals whose line of work consists of varied rates of hourly productivity, we suggest that this mobilization involve the ENTIRE Economically Active Population in the form of part-time agricultural labour, especially during periods where the need for a larger workforce is elevated (such as harvesting, soil preparation, weeding, etc.). The future labour system will thus be an “intermittent multi-occupation,” a system in which each individual alternates devoting their labour to phases of environmental maintenance (to which agriculture is an essential form) in addition to other forms of labour or services. This alternation will be based on democratic virtues (placing all farmers, full-time or seasonal, on an equal and cooperative footing), and cultural virtues, since it will allow for the re-establishment of a connection between all of the nation’s inhabitants and the “other society” of living species that inhabit the same lands.

Measure n°13 – Agriculture: For a seed liberation and genetic biodiversity. The

liberation of seeds to the public domain will make up a major element of food autonomy and security. Thanks to the work of various institutions at the national and European scale, there are, at this current moment, important advancements being made toward the rehabilitation and re-appropriation of native genetic resources (such as ancestral varieties of farmer seeds, etc.). It’s time to put an end to the current system of the seed marketplace. Farmer’s seeds will also be freed from any intellectual property rights, patents, or Proprietary Variety Certificate (PVC). It’s important to note that the current work underway (National Institute for Agricultural Research and the International Center for Agronomical Research and Development in Montpellier) tend to show that farmer seeds, unlike industrial seeds, are rich in endophytes (which are ecosystems of symbiotic microbes) that make vital contributions to plant and soil health.

No law prohibits one to re-plant seeds from their field or garden, especially if they’re public property and thus free from any intellectual property rights. However, industry privilege (to place patents on seeds) served as a springboard for them to take over unpatented farmer’s seeds and prohibit their unrestricted use. The National Inter-Branch group for Seeds and Propagating Material (GNIS) is an example of an ambiguous, two-faced authority, representing the private interests of its founding companies (Bayer, Monsanto, Dupont, Pioneers Syngenta, Limagrain, etc.) in addition to being enlisted by the French government to regulate the official seed sector and represent France on all official operations regarding the regulation of seeds. This situation is inadmissible from an ethical standpoint and dangerous to biodiversity and undermines the future of our agriculture. We propose that an end be put to seed patents.

Measure n°14 – Agriculture: “Refarm” the Earth. The preservation and repartition

of agricultural lands, which are disappearing at a rate in France of 1 French department every six years, is a serious matter for the sustainability of our society. Arable lands that act as guarantors of the future of our food are degrading in the face of total indifference. Land grabbing is even worse in the Global South, whose magnitude constitutes a global threat to humanity, with irreversible consequences in the short term. The appropriation and concentration of lands through monopolies have led to the destruction of small farms, the exclusion of millions of local producers from the access to land , the destruction of ecosystems, water resources, and the acceleration of climate change. Millions of small farmers have fallen victim to the evolution of agrarian structures that violate community rights and literally pillage lands by creating widespread insecurity and food shortages. And yet small farmers are ten to one-hundred times more productive per unit of land than industrial agriculture. This is true to the point that to this day small farmers feed 75% of the population with only 25% of the agricultural land and very little animal protein. In order to put an end to this downward spiral in France, rural development and land improvement companies will witness a redefinition of their operations and increased legal rights; that will include the maintenance and development of family farms (that practice agroecological polyculture),support of new farmers that wish to participate in a program of “farmland recovery,” and investigative powers that halt any operations that bypass land laws.

Measure n°15 – An end to metropolization. The alternating agricultural workforce

described in measure 11 will require agricultural spaces near residential areas, in order to reduce the energy required to transport people and produce (local food systems). The policies for land reconfiguration will aim to create urban spaces with an average of 300,000 inhabitants. Commute times will be reduced to the point that they are within walking or biking distance; the shorter the commute distances are, the cheaper the cost of public transportation will be for the community. The redistribution of the population throughout the land could be incentivized through an adapted environmental and social tax system (for example, property taxes could be reduced in zones that make large social and environmental contributions, and any revenue loss for the local government system — which currently collects these very property taxes — will be covered by the State). Such changes will take place over the course of decades.

Measure n°16 – Over time, integral or mutualized public transport policy

scaled to small collectives (passengers and luggage). Individual transport will be progressively reduced by a carbon/transport quota, which will be lowered as other public transport alternatives are made available.

Measure n°17 – Immediate halt to fossil fuel subsidies. This measure needs no

introduction, as neither economic rationale nor public interest can justify these subsidies, whose existence can only be traced back to intersecting interests between the state and extractive industries. Their overall profitability leads to a genuine dependence of the state on energy from fossil fuels and fosters foreign policy and overseas operations that only seek to reinforce such procurement of oil supplies.

Measure n°18 – End tax havens. In order to completely eradicate companies’ use

of fiscal paradises, the law must ensure penal sanctions to which company executives and shareholders may be subjected. Fiscal repatriation of company and private assets would provide the state with resources that could then be allocated to the ecological conversion (fiscal loss is currently estimated to be at 5 billion euros per year, the net assets of French nationals stored in fiscal paradises are estimated to be more than 300 billion euros).

For a state that ensures public welfare and shared resources (7 measures)

Our general goal here is to establish a democratic dynamic that will lead to a progressive transformation of institutions. We currently find ourselves at a tipping point in which it is impossible to predict how our institutions will take shape in the future. We face a responsibility to take the steps necessary to this long-term transformation.

Measure n°1 – Constitutional reform in which the first amendment pronounces

the “State as the steward to safeguard the Ecological footprint and the planet’s carrying capacity.” This amendment will be accomplished by an institutional law that will specify the levels to be maintained. As discussed previously, it is best to remain within the threshold of one planet to allow the time necessary for our ecosystems to regenerate; after reducing the current level of environmental destruction to attain an ecological footprint of 1 planet (with the interim objective of an ecological footprint of 1.5 planets within the next ten years, in alignment with the effort to reduce carbon emissions by half in that same time frame). A no-relapse rule with regards to rights of the environment will equally be integrated into the amendment. Thus, the tenet of “ecological viability” will outline the “corpus of the constitution.” An expansion of rights (non-plenary, of course) of ecosystems or their features (rivers or glaciers, for example) will also be constitutionally recognized.[16]

Measure n°2 – Reform of legislative power that increases representation and provides means to legislate over time and complexity.

Creation of a “Chamber of the Future” that represents the concept of time

and complexity which would be introduced into the constitutional systems of the National Assembly and the Senate.[17] This Chamber won’t be composed of elected officials but will in part draw from the Environmental Economic and Social Committee (EESC), in part from a co-optation of qualified figures (reputed for their work that favours sustainability[18]), and in part by random draw; it will serve as a complement to the two pre-existing chambers and submit the following legal guidelines without ever having decision-making power:

  1. Follow up on the work of the Law Commission with the possibility to

sound an alert if the review of a project or a proposed law is found to

contradict Article 1 of the reformed constitution (see previous measure)

  1. Suspensive veto that will require the Chambers to re-discuss draft legislation.

iii. Referral to the Constitutional Court.

  1. Monitor the achievements of exemplary regions in terms of ecological footprints and lifestyles in order to bring these achievements to the attention of Parliament and consider draft legislation to allow such achievements to be realized at a greater scale.

This chamber, following the example of the other chambers with legislative

power, will draw from the insights of two independent assemblies to support

its operations. First and foremost, an assembly for the future (that reunites scientists and experts in sustainability regarding climate, biodiversity, industry and society) whose role will be to evaluate and produce reports on the development of knowledge in sustainability matters. Secondly, an assembly of participation, which will be an independent agency, acting as both a procedural body and an organizational authority, whose purpose is to monitor the organization of national public debates (this branch will be a development of the current National Commission of Public Debate [CNDP]). Organizing debates on the long-term impacts of public policies, this assembly could draw from expertise provided by the assembly for the future.

The implementation of Swiss-like referendums and mandatory citizen’s initiatives:  their organization will depend on formal approval from the Constitutional Court that they meet constitutional prerequisites, so as to avoid that these tools are misused by political entrepreneurs wishing to exploit emotional circumstances. Furthermore, nothing prevents overruling the majority rule in certain cases (in which a decision is reached with more than 50 percent of the vote). This is what one would call a “majority judgement” or “majority appraisal”, where an option isn’t selected by virtue of eliminating others but by evaluating different options in order to select the most well-ranked. It’s a useful procedure in that it better reflects the plurality of society and the way in which it takes into account the diversity of possible ways forward.

We could also take lesson from Brexit. If the youth vote had been allotted more weight, never would Brexit have passed. Of course, such a weight classification entirely goes against the tenet of absolute equality of the vote. But one could imagine the application of this option (through a mechanism that affords a superior weight to the votes of those with a longer life expectancy) relative to any given vote, without necessarily leading to any legal consequences. This perspective, though, would force elected officials to take into consideration what a vote really means…

Transform the Senate into an “Assembly of Bio-regions” in which each bioregion is provided autonomy to adapt to the realities of each territory’s economy.

Modification of the way in which representatives are assigned seats in the fully-performing two chambers (National Assembly and the Senate) by introducing in part designation by random draw to fill up to a third of the seats. Furthermore, so that the recruitment pool for possible candidates is diversified to universal suffrage, the “elected representative statute” will be subjected to an Assembly Vote. This statute will ensure that every national politician is offered a position in public service at the end of their term. This reform avoids the possibility that staff become dissuaded from participating in an election out of fear that they won’t be able to find a new job at the end of their term.

Measure n°3 – A civil service protected from privatization and misappropriation of public funds. Through restoring legitimacy to the work of State’s civil servants in the eyes of the general population and re-associating their work with the future of the country, we propose an extension to the duration of a term to 15 years instead of 10, to prohibit private businesses or entities from purchasing components of the public sector, and to prohibit any reintegration of civil servants who decide to leave back into the public service — at the very least to positions that hold executive powers and responsibilities. Last, we propose to abolish management that is guided by target figures and finances.

Measure n°4 – From a welfare state to a resilience state. A resilience state will provide a guarantee of solidarity that is proportionate to individual incomes, and protects individuals from any risks, including environmental risks. It’s about changing what’s on the horizon of civilization to “security,” in a world on the verge of collapse, threatened by climate change and unprecedented environmental devastation. In such a world, social security becomes a fundamental value, as is the guarantee for a stable life. This value is a substitute to those which had characterized capitalist social fantasy: the hunger for “growth” and social prestige that draws from material wealth and capital accumulation:

Abolition of the French National Goal of Health Insurance Spending

(ONDAM). Shifting to a public health care that is evaluated and guided by quality rather than by cost.

Remove ceilings on health insurance compulsory payments[19] 

 Pension plan reform: Return to a pay-as-you-go pension plan with fixed

benefits and contribution from all economic agents (labour AND capital) to guarantee a balanced system.

 Employment guarantee: Labour (and not just employment) is an essential dimension of social life. The resilience state must guarantee everyone the opportunity to undertake an occupation: income from the “social and ecological transition” is provided under the condition that the occupation conforms to the social and ecological transition strategies (see measure 8).

 Measure n°5 – Guidelines to executive actions based on the constitutional

objectives of strong sustainability that will underline the constitutional corpus.

These guidelines will be subject to routine evaluation on the outcomes by citizens (of an independent commission) and state officials (see French simplified joint stock company law).

Measure n°6 – The preceding measure necessitates the re-establishment of an

outcome-based general management (not just a “plan” but at the very least a long-term plan). Desired outcomes would be, ideally, internationally coordinated (as detailed in the following): the State will monitor the achievement of goals but give the actors of civil society full license on how they will be reached. The prime minister must be able to refer to a “National Steering Platform for the Social and Ecological Transition” made up of citizens, civil society, and companies belonging to the Ecological, Social and Solidarity Economic sector (see above measure 3 of section A), bioregions, and public civil servants.

Measure n°7 – Research and education reform, placing emphasis on teamwork

and creativity in education and emphasis on participatory, citizen-based research (of

course, without undermining the need for fundamental, high level public research — such reforms are needed more than ever before). Each individual will take part in monitoring the ecosystems of their residence and observe any changes: it’s about entrusting each volunteer to use proven methods to consistently conduct “nature surveys” to better evaluate the response of ecosystems to changes in economic activity. No mechanized tool can provide an idea of the “global productivity” or “global thermodynamic output” of an ecosystem. It’s one of the constraints of procedures that evaluate ecological impact and economic activity (energy-resource streams). Humans must take part in the daily surveillance of the thermodynamics between the environment and the economy. This process will be of cultural value as it will result in volunteers (and potentially all citizens) observing (watching, listening, feeling) the developments in the natural society take place around them.

International Propositions (10 measures)

The propositions we’ve put forth at the scale of France will realize their full potential if they contribute to a coordinated revision of the international order, in which the environment serves as both a basis and a horizon.

First and foremost, a collective effort must be coordinated to face the health crisis and save as many human lives as possible from the devastations caused by the pandemic. This coordination can serve as an introduction to other forms of international organization that we can already outline (Phase 2), as it is equally possible to outline the central points from which a long-term “environmental convergence strategy” can be formed (Phase 3).

Phase 1: An international response to the environmental and public health crises

Measure n°1 – A special assembly of the United Nations to coordinate a public

health policy to respond to the crisis. This special assembly must take place with

utmost urgency that requires a strategy that goes beyond the tools and policies suggested by the World Health Organization. Immigration, economic, health, and environmental policies will all be deliberated in order to confront the multitude of crises provoked by the pandemic.

Measure n°2 – The drafting of an international declaration, championed by the

special assembly of the United Nations or a group of volunteer states, that takes on a “Nature” policy framework, among which coordinated trade barriers, aimed at protecting ecosystems and viable livelihoods, form the basis. This “nature policy” framework will define the rights of humans and other living species and determine the obligations that human societies must meet in order to align with these rights. These obligations will allow for essential needs to be distinguished from others, and set limitations to the ways in which human society can satisfy supplementary needs at a detriment to Earth’s ecosystems.

Measure n°3 – This declaration will be available as an international “convergence

program” in which all member countries will achieve an ecological footprint inferior

or equal to one planet, all while satisfying the needs featured in the declaration.

Certain countries will need to set an example and form a sort of consortium (with strong solidarity between participating countries).

Phase 2: Structural transformation of the international order that allows for the coordination of a public environmental policy.

Measure n°4 – Public Debt Jubilee. “Immoral” public debt (contracted by

corrupt regimes), public debt of low-income countries, public debt contracted

following the economic crash of 2008 to bail out the banks, as well as debt contracted from central banks to brave the pandemic, will be, plain and simple, forgiven. Here we’re contesting the morality of these debts, given that their very origin renders them immoral and illegitimate.[20] The future use of public debt will be strictly regulated in such a way that liquidity does not depend on speculative financial assets. Notably, it will be from then on impossible to refinance banks without monitoring how bank speculation makes use of public money (banking separation, prohibition on trading for their own gain, etc.). A public debt jubilee is not a fantasy but a historical reality. It suffices to remember the debt jubilee of poor countries that took place in 2000 following an international campaign.

Measure n°5 – An end to the independence of central banks by reclaiming control

over monetary policy. Public control over money and financial services: nationalization of the bank system and the establishment of pluralist currency through recognition of local and supplementary currencies (melting, dedicated, etc.) that could then be converted into “national currency.”

Measure n°6 – Call for the implementation of an international exchange and

currency reserve, directed by a council made up of representatives from countries participating in the international exchange, whose rates will be politically fixed to encourage certain virtuous ecological and social exchanges and discourage others.[21]

Measure n°7 – Reestablishment of control over streams of capital. All of the

discussed measures up until this point could lead to an exodus of capital streams from France. Those who possess capital will seek to hold shares in profitable assets in countries where industrial rights and fiscal regulations are at their advantage. The only way to stop this trend is to prevent short term speculative movements, which consists of re-establishing control over the stream of capital (as ongoing purchases and sales of currency enters and leaves national territory). France could advocate on the international stage on behalf of all countries for such a regulation. This would put an end to a system of fluctuating changes that results in a severely unstable global economy and would make speculations on the rate of change impossible. Within the European Union, France would defend the status of the euro as a “communal currency” instead of “single currency”. In the former case, competitive devaluation between countries belonging to the euro zone is allowed in order to correct, at least in part, gaps in productivity between them. In the case that France is not able to convince its associate countries of such a measure, France could leave the eurozone and revert to the franc. Lastly, the control of the capital stream could accompany a tax system aimed at discouraging short term capital flows, because of their consequences on the overall stability of the economic system: a tax on financial transactions, if the rate is properly calculated, would discourage short-term speculative movements, just like a regulation that requires a minimum duration of asset retention. One could object to all of this by saying that financial markets would have less “liquidity” and will thus underperform, to which we reply: that is precisely the point. The desired performance is not financial but ecological and social: from such a perspective, longer asset retention means greater maturity and lower rates for loans, which is only advantageous, as demonstrated by the outcomes of solidarity-based financing (which has proven to be remarkably robust, even in times of crisis).

Phase 3: An international strategy for ecological convergence

The environmental goals are global by default. There can be no environmental policy without participation at the international level. However, France can set an example by building on the goals outlined by various literature and international organizations: an ambitious environmental policy at the scale of France must not be perceived as isolationist, rather as France calling for the creation of a new international order whose tools and procedures France would accept to adopt first.

Measure n°8 – A deglobalization oriented around solidarity and degrowth, based on

maximizing local economic systems and “Russian doll” systems of coordination (a

global institution whose general components would support for self-sufficiency and social and ecological viability).

Measure n°9 – A coordination policy based on bilateral partnerships of “social and

ecological transformation.”[22]

Measure n°10 – These partnerships will give birth to new institutional forms,

organizations or alliances whose purpose is built on autonomy and viability. These organizations or alliances must be building blocks to the international order.

Conclusion: Changing our relationship to the world

Reality has insisted on a severe reduction in our consumption of energy and resources. At least it’s the recommendation of the IPCC, whose measurements of greenhouse gas emissions and their role in climate change are unencumbered and reliable. Which isn’t the case for nature and biodiversity in general: it is not possible for us to measure the pace with objective data. On the other hand, the current global health crisis has shed light on the exorbitant costs of inaction.

This severe reduction was possible and will be even more so coordinated at the global scale. Such policies don’t depend on France, but our country, along with others, could become its champion. A world that achieves an ecological conversion through solidarity will be one less ridden with conflict and danger as long as current and future conflicts originate from an overconsumption of resources. While waiting on the international consensus it called for, France could embark on a radical transformation to become a model of prosperity. To be an example of a successful transformation, both socially just and environmentally sustainable, is a powerful attractor that will form the basis of new relations with our traditional partners and could possibly take the form of “ecological transformation partnerships” that will guarantee each party to meet their own basic needs while creating convergence objectives for the long-term.

The future will arrive at our doorstep by passing through a profound modification of our means of production, that will phase out production of high-tech gadgets for the individual consumer to favour public or mutualized use — which we deem to be necessary to the transformation of our communities to face rising temperatures and diminishing resources. More sustainable production of fewer goods mostly made up of revamped low-tech apparatuses that are both ergonomically and aesthetically sleek and as much shared as they will be sophisticated and resource-rich. This world will be characterized by a diminished wealth gap that is in greater harmony with non-humans or other-than humans. It must be a pacifist and harmonious world that is much more favourable to our health and well-being than a competitive race which, as everyone now realizes, has led us to such destruction.

The measures that we propose, as technical as they seem, aim to steer us toward such a world. They aim to reduce destructive streams of production, pacify societies and put an end to real or symbolic death of the most vulnerable (to whom mainstream competition affords no chance at survival), cease the war on nature (phytosanitary, extractive, by human overpopulation, etc.) and to lastly re-establish a relationship to nature as the foundation of a civilization worthy of its civil name. In a word: we propose that we don’t turn planet Earth into Mars.

*          *          *

The pandemic has shed new light on matters we’ve submerged into obscurity. In experiencing the illness, quarantine, and the difficulties it’s placed on all of us, we’ve become conscious of the fact that nothing is more precious than life and nothing more comforting than solidarity. The joys and the sorrows that we experience are a result of nothing else but the following:

  • The propagation of the virus is proportionate to the devastations that we’ve inflicted upon our ecosystems.
  • Medical and treatment victories are made possible by collective solidarity (research and public hospitals) and continue to be made possible by respect of quarantine protocols, and the mutual aid and support that we’ve provided each other.

In this time of “rupture,” all that is essential has revealed itself. What’s the point of being powerful in an uninhabitable world, where “power” means nothing? What’s the point of money without production? What’s the value of our currencies in the absence of trust, if no one in the world buys into these currencies because the countries where they circulate no longer produce anything of value? Material goods are important. But which ones? What value do our planes and automobiles have if the destinations are destroyed and the land to transverse transformed into desert?

The pandemic has reminded us of our vulnerable human condition, for which life and fertility are essential. Because there is no life without relationships — relationship to living species, relationship to ecosystems that provide shelter to and are made up of these living species, relationship to “others” (human and non-human) that allow for ecosystems to be places of any possible future prosperity.

We’ve always built our world in our image. Ecologists define this process as “anthropocentrism.” Productivism has pushed this process to its breaking point, reducing the world to a simple “exploitable resource,” placing no limit on the destruction and exploitation of all kinds. Corona reminds us that this process goes both ways: a world too uniform and impoverished, the antithesis of life itself, becomes a world practically built to harbor viral or bacterial pandemics.

The general quarantine order gave us access to a new universe: As soon as the sky regained its transparency and the streets of our big cities turned to silence, the essential became audible, like the songs of birds or the pattering of raindrops. What’s essential are the life forms trying not to get wiped out, the land that is no longer crushed by tractors, flesh and bone relationships that are the fabric of our humanity, transformation and transportation (the well-named “real economy”), the efforts of men and women who take care of the living and organize cooperation: the flows of nature in its entirety. Whatever may be its magnitude and that of the forces that control it, these flows intermingle in such a way that the most essential meaning is revealed: the regeneration of life, a singularity unique to our Earth for which no other equivalent has been found in the universe until now.

A policy framework to regenerate the environment that we’ve damaged, a framework endowed with absolute sovereignty over all other human ambitions — this is what we are calling for. This policy framework will make us freer because it will restore what is essential, without which freedom is just an illusion. It’s called Environmentalism. It is revolutionary in that it supports the autonomy of each individual and puts an end to any form of social domination, as it constitutes human society, or ultimately, the society of all living things, to which humans have always been apart of and have until now subjected to their own worldly ambitions (in the sense that these ambitions belonged to their world and their world alone), without realizing the extent to which this approach condemns them, sooner or later, to an almost certain death.

[1] Translated from French by Miranda Dotson, edited by Xavier Ricard-Lanata.

[2] 46°C in one village of Hérault department, 43°C in Paris, 40.7°C on the northern seaboard of Holland, more than 50°C in Australia and India, etc.

[3] UNEP, 2019: Bridging the Gap – Enhancing Mitigation Ambition and Action at G20 Level and Globally; IPCC, 2018: Global Warming of 1.5°C. An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5°C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways, in the context of strengthening the global response to the threat of climate change, sustainable development, and efforts to eradicate poverty.

[4] We have destroyed soils, animal and plant species, and ecosystems so much that we will need to tread more lightly on nature for some time to allow it to regenerate.

[5] In this same vein, the stream of materials (all of the resources that we extract) haven’t stopped increasing since the 2000s and are directly correlated to the standard of living. See Unep, Global Material Flows and Resource Productivity, 2016, http://unep.org/documents/irp/16-00169_LW_GlobalMaterialFlowsUNEReport_FINAL_160701.pdf

[6] During periods of heat waves in cities, the temperatures between parks and heat islands could vary by at least 6°C.

[7] Region in the east of France, known to be an economic gateway to the rest of Europe and the one that has experienced the greatest number of COVID cases in the whole country.

[8] Regarding “well-being,” we refer to the work of Eloi Laurent, namely, The New Environmental Economics: Sustainability and Justice, Polity Press, 2019. Also see: Jean Gadrey, Florence Jany-Catrice: The New Indicators of Wellbeing and Development, Palgrave Macmillan, 2006 and Dominique Méda, Post-growth Economics and Society, Routledge, 2013. Regarding ecological indicators, the measurement of carbon emissions is fundamental, but in no case should it be isolated from questions surrounding nature and biodiversity. The ecological footprint is a basic indicator of an aggregate of effects. One may add to this the carrying capacity of our planet, that from there can be translated into national objectives. See Hy Dao, et al. “National environmental limits and footprints based on the planetary boundaries framework: The case of Switzerland,” Global Environmental Change 52 (2018) 49-57. It is also possible to combine the ecological footprint with the planet’s carrying capacity (see the following footnote).

[9] We refer here to Daniel W. O’Neill et al., “A good life for all within planetary boundaries,” Nature Sustainability, vol. 1, February 2018, 88-95. Once again, no indicator is perfect, and we must remain open to improvements in this area. A country like Costa Rica, for example, well-ranked in terms of well-being, is placed, among others, well short of 1 planet.

[10] Cf. Jacques Richard, Comptabilité et Développement Durable, Paris, Economica, 2012

[11] Cf. Xavier Ricard Lanata ““L’économie sociale et solidaire ; chrysalide de la métamorphose ? Une analyse tirée de l’expérience du CCFD-Terre Solidaire”, in David Hiez (et alia), Ebauche d’une théorie générale de l’Economie Sociale et Solidaire, Paris, éditions Larcier, 2012, p. 395-410.

[12] Giraud Gaël et Renouard Cécile (dir), Twenty Propositions to Reform Capitalism, Paris, Flammarion 2009; Christian Arnsperger and Dominique Bourg, Integral Ecology for a Permacircular Society, Paris, PUF 2017.

[13] We put parentheses around this term given our remarks on the “price signal” in an economy where there is an additional ceiling on consumption (see measure 5)

[14] James Galbraith, Stuart Holland et Yanis Varoufakis, “A Modest Proposal for Resolving the Euro Crisis,” Intereconomics, 2012, no.4 vol. 47: 240-247.

[15] Sophie Swaton, Pour un revenu de transition écologique, Paris, PUF, 2018 et Revenu de transition écologique : mode d’emploi, Puf, 2020.

[16] Whose maxim can be summarized in the following manner, inspired by Aldo Leopold: “An action is justifiable when it preserves (or increases) biodiversity. It is unjustifiable when it accomplishes the opposite.” Catherine et Raphaël Larrère, Du bon usage de la nature, Paris, Flammarion, [1997] 2009, p. 281. [Free translation].

[17] Dominique Bourg, et al., Inventons la démocratie du 21e siècle, LLL, 2017.

[18] This co-optation will be carried out by a list of names submitted by Environmental NGOs, from which the parliament will select members.

[19] In France, compulsory payments to the social health-care system are proportionate to the annual income up to a certain ceiling. The wealthiest people thus contribute less, with regards to their income, than the poorest. We here propose to drop the ceiling limitation, so to improve the fairness of the whole system.

[20] Certain monetary economists would object to the injection of cash into an economy whose growth is not proportionate to the volume increase of money and forcibly create inflation. To this we argue that this is exactly what happened namely in 2008, when the inflation in question occurred among some assets (such as real estate or other reserve assets like hydrocarbon fossil fuels) with little regard to public interest. A freeze on these debts won’t produce inflation since the cash flow was already there. One may also note that despite liquidity injected into the international economy since 2008 (in the sum of dozens of billions of dollars, or 15% of the global GDP, a number not insignificant) the inflationary effects beyond the speculative bubble were almost non-existent. The rate of inflation in the eurozone is close to 0: the sales performance of massive assets that were low due to economic agents’ downside expectations contradict the spontaneous inflation trends that result from an increase in money supply. Since the work of Keynes, this is what one would call a “liquidity trap,” which is characterized by a structural collapse in demand. The pandemic and ecological catastrophe have submerged us into this sort of situation for the long-term. Even worse, this crisis is a product of a simultaneous collapse of goods and services: it’s the reason why classic capitalist economic forces are not a solution.

[21] See Gaël Giraud, “Quelle gouvernance mondiale”, in Projet, numéro spécial “De Prométhée à Noé”, Paris, CERAS, July 2010.

[22] Xavier Ricard Lanata et Mathilde Dupré, “Pour un protectionnisme coopératif”, in Projet (2019/2, n° 369).




Propuestas para un retorno a Tierra

Propuestas para un retorno a Tierra

 

Por Dominique Bourg, Philippe Desbrosses, Gauthier Chapelle, Johann Chapoutot, Xavier Ricard Lanata, Pablo Servigne et Sophie Swaton

Introducción: cambiar, ahora.

La pandemia de COVID 19, y más concretamente la forma en que muchos países están tratando de responder, puede permitirnos analizar el panorama más amplio que tenemos ante nosotros. Lo que está en juego es un verdadero punto de inflexión para la civilización, alcanzando una base común a partir de la cual la adversidad democrática – el juego de la mayoría y de la oposición  puede volver a desplegarse y a expresarse. ¿Cuál es esta base común? ¿De qué tipo de punto de inflexión estamos hablando?

La pandemia: una consecuencia de nuestra relación con los seres vivos

Lo que todos pensaban que sería imposible, un parón parcial de las economías, se convirtió en la norma para casi todas la naciones de la Tierra. Frente a una pandemia, que además conduce a une muerte horrible por asfixia, sin remedios ni pruebas que puedan ser realizadas a gran escala, sin conocimientos seguros en lo referente a la diversas formas de transmisión del virus, sin vacunas, no hay como evitar la propagación sino mediante un confinamiento casi general de las poblaciones. Incluso Trump y Johnson, rehaces a tal medida, tuvieron que tomar una decisión.  La naturaleza se ha apoderado de nuestras economías y de nuestra locura consumista ordinaria.

Hablar de la naturaleza no es tan sólo una cláusula de estilo. El coronavirus nos ha recordado severamente nuestra vulnerabilidad, es decir, nuestra animalidad, devolviéndonos a todos a nuestra condición humana biológica. La naturaleza, pues, porque esta crisis tiene una base ecológica. Con el coronavirus, estamos ante una de esas zoonosis que se vienen multiplicando desde hace varias décadas porque estamos destruyendo los ecosistemas, y por tanto el hábitat de ciertas especies, que se acercan así a nuestros propios hábitats, y porque al destruir tanto la biodiversidad silvestre como la diversidad genética de la especies domésticas, estamos desestabilizando el equilibrio entre las poblaciones y facilitando la circulación de los patógenos. Además, hemos ignorado magníficamente la importancia del denominado “sequito biótico” que nos acompaña y nos conecta a otros tales “sequitos bióticos” de otros, animales y plantas (bacterias comensales, ácaros, parásitos, seres simbióticos, etc.).

Además, los efectos del cambio climático también están contribuyendo a la propagación de enfermedades infecciosas transmitidas por vectores, como es el caso del Chikungunya o el virus Zika. El COVID-19 tenía como huésped, y sin que eso generara para él patología alguna, una especie de murciélago que se encontró obligado a acercarse a nosotros; de tal manera que el virus llegó hasta nosotros, pero luego causó estragos, probablemente a través de una especia intermedia, el pangolín, apreciado por la farmacopea china por sus escamas (y por ello seriamente amenazado). Por lo tanto, es la naturaleza, y mejor dicho: los efectos de nuestra acción sobre ella, nuestra destructividad, quienes nos imponen una “radicalidad” que determina el tipo de respuestas que aquí diseñamos, las que también son radicales.

El cambio climático:  nuevamente, nuestra relación con los seres vivos

En le fondo, trátese del virus o de la degradación del ecosistema terrestre, con el cambio climático que lo resume todo, nos encontramos frente a unas situación de semejante índole. Estas degradaciones han alcanzado un grado sin precedente alguno, y nada indica que vayan a disminuir. Muchos paises han nombrado incluso a su cabeza a jefes de estado cuyo punto común es negar la cuestión ecológica: trátese pues de Trump, Bolsonaro, Modi, XI Jinping o Puntin, etc., todos comparten una común negación de la existencia del medio ambiente. En cuanto a acciones se refiere, la negación es casi universal. El colapso de los seres vivos, la contaminación plástica, la destrucción del suelo, el inicio del cambio climático, etc…. Ya conocemos el inventario de los males que cundan. Pongamos hincapié en el tema del clima, que bien podría determinar el ritmo y el compás de nuestro porvenir.

La temperatura media del suelo en la Tierra es 1,1 ° C más alta de lo que era en la segunda mitad de la 19 ª siglo y, de acuerdo con uno de los modelos más grandes en el mundo, el IPSL (Instituto Pierre Simon -Laplace, París), debería alcanzar los 2 ° C para 2040, debido a las emisiones desde ya emitidas, principalmente. Es enorme

Recordemos que con un aumento de más de 1 ° C, ahora estamos experimentando ciclones que coquetean casi sistemáticamente con el techo de categoría 5, inundaciones extraordinarias y mega incendios, picos de calor jamás alcanzados[1] y mega-sequías. Las cosechas australianas de arroz y sorgo por ejemplo, cayeron un 66% este año. Con + 2 ° C, algunas regiones de la zona intertropical ya podrían experimentar, varios días al año, situaciones donde la acumulación de calor y humedad saturan nuestras capacidades de regulación térmica: en ese caso ya no es posible, sin refugio en un lugar más fresco en un lapso de 7 minutos a lo máximo, regular y mantener la temperatura de nuestro cuerpo en 37 °, y así salvarse de una muerte certera. Con un aumento de la temperatura de 3.5 a 4 grados, esto duraría semanas e incluso se extendería más allá de los trópicos. Por lo tanto, el desafío no es  sino el de mantener la habitabilidad de la Tierra para la especie humana y demás especies.

 

Más allá de una mera parada repentina : organizar la desaceleración general

Y lo mismo ocurre con la situación en la que nos encontramos debido al Covid-19 : es parte de la situación física que hemos producido, la misma que requiere un cambio no menos radical: un descenso brutal en el transcurso de la proxima década (pero que hemos de emprender desde ya) de nuestra destructividad, asi como también de las emisiones globales de gases de efecto invernadero, que deberían reducirse al menos a la mitad, para lograr la neutralidad de carbono a mediados de siglo[2] .

En otras palabras, en lugar de un retorno meteórico al crecimiento, deberíamos desacelerar (y más aún, reducir) repentinamente, y a largo plazo, nuestro consumo de energía e indiréctamente nuestro consumo a secas. La pandemia nos ha demostrado que es posible una breve desaceleración global, pero el esfuerzo para desacelerar de manera permanente será mucho más difícil. Tendrá que ser estructural.

¿Qué sería aconsejable para construir una velocidad de un crucífero económico compatible con el ritmo de la biosfera, vale decir un consumo global inferior la biocapacidad de un solo planeta?[3] . ¿Por qué inferior y no igual ? Para darnos un margen de regeneración de los ecosistemas y agroecosistemas que hemos destruido. Es una desaceleración significativa, que nos obligará a vivir definitivamente sin un crecimiento económico general. De hecho, estamos hablando de un cambio de civilización.

Asi, más allá de lo sucedido hasta ahora, no trendríamos más remedio sino el de modificar profundamente nuestras formas de vida, lo cual implica una reestructuración total del sistema productivo.

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Reestructuración total, un cambio de civilización.

Tendremos que transformar los estilos de vida de los países más ricos, incluido el nuestro, simplemente por que las causas de la destrucción del sistema-Tierra, no son sino nuestros niveles de consumo de recursos energéticos, minerales, recursos pesqueros, tierras fértiles, agua, biomasa, etc. Solo un ejemplo: el 10% de personas más ricas de la población mundial emite la mitad de los gases de efecto invernadero, mientras la mitad más pobre de la población emite solo el 10% de estos mismos gases[4] .

Por lo tanto, se trata de inventar una nueva asociación de estilos de vida y técnicas, probablemente en su mayor parte de « baja tecnología». Ello requeriría una transformación profunda del sistema productivo, orientado principalmente hacia las infraestructuras (cuanto menos « virtuales »), con muy pocos objetos pequeños (que vendrían entonces a ser compartidos, modulares, reciclables y rescartables para todos), evitando objetos sofisticados y ricos en materiales y energía.

También debemos evaluar toda nuestra planificación urbana para que las ciudades sean habitables durante la temporada de calor.[5] , que ahora supera en gran medida el verano: con aceras y pavimentos, en particular, plantados de árboles, por citar tan sólo estos ejemplos …

Con la modernidad, tratamos de separarnos del « valle de las lágrimas » de la miseria. Nuestro objetivo fue producir siempre más. A pesar de las esperanzas expresadas por John Stuart Mill en el 19 º siglo, jamás fuimos capaces de conseguir algun « punto de equilibrio ». Seguimos persiguiendo hasta el absurdo la riqueza material y, lo que es más, durante los últimos cuarenta años a costa de una explosión de desigualdades en términos de distribución de la riqueza en la Tierra y dentro de cada nación, a pesar de que las clases medias de países elmergentes escaparon de la miseria.. Ahora estamos amenazados con el regreso al « valle de las lágrimas », convertido éste en un desierto en llamas.

El consenso moderno está diseñado alrededor de la producción de riquezas y su distribución. El debate ardía en cuanto a los medios óptimos de producción y a los criterios para la redistribución de la riqueza producida.

Hoy en día, se trata de ponernos de acuerdo con respecto a la reducción necesaria de la producción y su distribución, es decir, la reducción necesaria de las brechas de riquezas. Dentro de este marco, no hay falta de material para la adversidad democrática: podremos diferenciarnos en cuanto al grado de reducción oportuno de las desigualdades sociales tanto como con respecto al nivel de disminución de la producción y los tipos de producción que tendríamos que favorecer o no.

Recordemos que a largo plazo, en este asunto, no hay intereses divergentes: continuar con las tendencias actuales es conducir a una planeta inhabitable para un sinnúmero de especies vivas.

 

El riesgo letal de un « retorno a la normalidad »

Muchas ideas respecto a lo que se nos viene ahora pueden preocupar y recordarnos las consecuencias de la crisis económica de 2008-2009. La tentación es fuerte, de hecho, de volver a la situación anterior, pero empeorándola aún más. En el hospital, la  » reestructuración  » se lleva a cabo con el fin de  » optimizar la oferta de atención pública  » : en otras palabras, suprimir cientos de puestos de trabajo y camas, ya sea en el Este de Francia[1], o en el norte de París, desde ya insuficientemente equipados . Los economistas ortodoxos vuelven a tocar su ya sabida musiquita: tendremos que « reiniciar la máquina », « apostar todo por el crecimiento », anteponer la economía a la ecología. Por el lado del poder político, ya escuchamos que las « reformas estructurales » y la « austeridad » redobladas son más que nunca necesarias para « pagar la deuda ».

A menudo son las mismas personas quienes, desde plataformas de expertos en puestos de prensa, hasta canales de noticias televisivos o radiofónicos, advierten contra supuestas fechorías de una  » ecología punitiva « .

Para estos autoproclamados « realistas », cuya « realidad » es una abstracción sin precedentes en la historia de la humanidad, porque consiste en indicadores, diferenciales, nanosegundos y pura especulación (no de filósofos, por desgracia, sino de operadores de mercados financieros), es necesario recordar algunos hechos bien establecidos, que todos, con ocasión de este desastre de salud, hemos podido experimentar a veces en forma dolorosa.

Asi como fue necesario que ocurrieran dos veranos abrasadores para que nuestros contemporáneos comprendieran el significado del cambio climático, hemos tenido que padecer muertes y estragos para vivir y sentir los efectos desastrosos e irracionales de la famosa “RGPP” (Revisión General de Políticas Públicas) y demás medidas de gestión pública « neoliberal », basadas en el « flujo » en detrimento del  « stock ». El resultado de todo ello es que no tuvimos pruebas, máscaras y productos de limpieza, y se tuvo entonces que detener al país entero. Por ahorrar millones de euros en un universo estable, mutilando el Estado de bienestar con el supuesto de que todo estará bien, hemos terminado gastando cientos de miles de millones de euros : el mundo tiene sus imprevistos, la gestión « justo a tiempo » o la logística no tolera el más mínimo incidente. De ahí los costos encandilados.

Para quienes, ante la firmeza de las medidas que habrían de ser tomadas para « suavizar la curva » – hablamos aquí de la curva climática – estarían tentados a gritar « ecología punitiva », recordamos que el castigo ya está ahí: la muerte de masa por contaminación, encierro general, brutal cierre de la economía, desperdiciando miles de miles de millones de euros. Añádese a esto el ataque contra los derechos y libertades fundamentales. ¿Quién, en estas condiciones, aún puede hablar de ecología punitiva sin caer en el ridículo?

Recuerde, hay quienes decían que para mitigar los efectos del desarreglo del planeta había que renunciar a demasiadas cosas, que todo ello era inaceptable: reducir nuestro consumo loco, reducir los gastos suntuosos, dejar de fabricar objetos inútiles (por ejemplo los 4×4 con motores rugientes), vuelos en avión … decían que el crecimiento no era negociable. Error, lo fue.

Cuando vemos los sacrificios a los que (casi) todos inclinan durante el confinamiento, todo aquello a que están dispuestos, precisamente, a renunciar, decimos que todo es posible . ¿Es necesario recordar que 48 000 personas mueren por año en Francia por la contaminación del aire, 15 000 por los efectos del desempleo, y que la ola de calor de 2003 dejó 19 000 muertos?

Volver a la situación anterior, volver a « iniciar la máquina » de manera idéntica, no sólo significaría que no hemos aprendido una lección de los anteriores desastres, sino sobre todo  que decidimos matar a todas estas personas, que lo seguiremos haciendo a sabiendas. Esto es obviamente inaceptable.

Las propuestas que vienen a continuación sólo proponen contribuir con los cambios estructurales de nuestras instituciones democráticas y económicas.

 

Una visión y un programa.

El objetivo general es la adopción consensuada de un nuevo curso de civilización, cuyas líneas principales son:

– ECONOMÍA: Producir menor cantidad de bienes (sobriedad) y mejor (eficiencia), de tal modo que nuestras economías respeten los límites planetarios y sean regenerativas en lugar de destructivas ; también buscamos reducir las desigualdades de niveles de riquezas (ingresos y patrimonios).

– ESTADO: refundar la representación, enriquecer los procedimientos democráticos, proteger los bienes públicos y los bienes comunes. Dar un nuevo significado al servicio público.

Por supuesto, hay diferentes interpretaciones posibles de estos objetivos y medidas específicas que pueden ayudar a alcanzarlos. Dejamos a quienes quieran, en un espíritu de debate democrático, proponer otras interpretaciones y medidas de aplicación .

Hemos optado por proponer medidas, muy centradas en el Estado . Obviamente, esto no es incompatible con un enfoque de participación popular ( y todas las iniciativas de la sociedad civil que vayan en la misma dirección) , que también proponemos estimular. Pero enfatizamos que incluso estos procesos democráticos « de abajo hacia arriba » deben estar respaldados por garantías de seguridad . Mediante las siguientes medidas, nos hacemos con instrumentos poderosos para cambiar realmente las cosas.

Algunas de las reformas que proponemos podrían realizarse, tanto como sea posible, de inmediato, otras por el contrario exigen tiempo, por ejemplo, la reorganización del comercio internacional y de la globalización. Otras por último demandan una implementación dinámica y progresiva, trátese de ponerle un techo al consumo y de reducir el nivel de las desigualdades por ejemplo.

Hacia una economía « real » al servicio de los bienes comunes (18 medidas)

Las degradaciones del Sistema Tierra son el resultado de la extracción energética y material de nuestros estilos de vida actuales y la forma en la cual invadimos los territorios más diversos y remotos. Las siguientes propuestas tienen como objetivo reducir el potencial destructivo de nuestras actividades y los estilos de vida que promueven dichas degradaciones. Buscamos conciliar este objetivo con una mejoría cualitativa en el bienestar y la justicia social, que se basa en el reconocimiento de la igualdad de dignidad de todos los seres humanos. Todas estas consideraciones nos obligan a transformar nuestros estilos de vida mediante la adopción de instrumentos que permitan la medición y limitación del carácter destructivo de nuestros estilos de vida, como la Huella Ecológica y las cuotas de consumo individual.

Medida 1: necesitamos indicadores sobre las consecuencias ecológicas y energéticas de los niveles de producción, y con respecto a su impacto sobre el bienestar humano.[6] Podemos ver en Europa un avance tímido de la inclusión de este discurso incluso en el campo de la derecha clásica.

Medida 2 – Reubicación máxima de la actividad a través de un proteccionismo coordinado y cooperativo a nivel internacional. Esta reubicación permitirá controlar más eficazmente los flujos materiales y energéticos a escala de un territorio; y evaluar su impacto en los ecosistemas. El objetivo es lograr una huella ecológica de menos de 1 planeta (objetivo parcial de 1,5 en 10 años), dada la necesidad de impulsar y fortalecer las capacidades regenerativas de los ecosistemas. Existe en la literatura internacional un indicador mixto que combina la Huella Ecológica y los Límites Planetarios, que debería ser adaptado en función de la escala de cada territorio.[7] Lo que importa sobre todo es iniciar un proceso de ajuste gradual de la huella ecológica.

Primero deben reubicarse aquellos sectores esenciales para la vida de la nación, como el sector alimenticio, los suministros relacionados con el sector médico y de salud, la energía, informática y la web (necesariamente a escala europea) y lógicamente la defensa.

Medida 3 – Modificación del derecho de las sociedades: el objeto corporativo debe especificar la contribución al bien común. Las empresas estarían sujetas a las restricciones que se desprenden de la Huella Ecológica y adoptarían una contabilidad tomando en cuenta la huella ecológica y la dinámica ecológica global de los ecosistemas. Para ello, las empresas adoptarían una contabilidad de tres capitales: activos clasicos, capital social y capital natural, los tres siendo “no-fungibles” (en otras palabras, no sería posible una compensación, ni siquiera una ponderada).  [8] Este enfoque, asociado con la necesaria transformación de la gobernanza corporativa (para hacerla más democrática) equivale a generalizar los principios de la Economía Social y Solidaria (ESS) de la transformación ecológica[9]   a todas las empresas y todos los sectores de actividad (internacionalización de externalidades negativas, participación y autonomía)[10] .

También es necesario cambiar las reglas de la empresa sobre la transparencia de los accionistas: de tal manera que todos sepamos, de forma pública y transparente, quién financia qué.

Medida 4: Contabilidad de materia / energía e introducción de cuotas de energía / materia por individuo (variable según la ubicación geográfica y la componente “rígida” de los gastos), con el fin de limitar democráticamente, de manera progresiva, el consumo de energía / materia (y particularmente el consumo de energías fósiles, emisoras de CO2). Dichos límites pueden establecerse no sólo para compras directas de energía, sino para todos los productos (cada producto se marcaría con un « precio »[11] en energía / materia, y cada compra se transfiere a una cuenta personal). La cuota sería calculada por bio-región, de acuerdo con la siguiente fórmula : huella ecológica = 1 / número de habitantes de la bio-región. Estos límites máximos irían acompañados de perecuación para garantizar a todos los franceses unas condiciones de vida justas: las regiones menos dotadas podrían recibir « transferencias de cuotas » de las regiones mejores dotadas respetando en ultima instancia una huella ecológica inferior o igual a 1. Sin estos limites, absolutos y no negociables, es imposible reducir las emisiones en un territorio determinado. La única otra opción existente consiste en permitir que el mercado determine el precio del consumo « fuera de cuota » (éste es el principio que rige los famosos « Mercados de cuotas » « , el mismo que se propuso para la llamada  » tarjeta de carbono « , creada por los británicos antes de la crisis de 2008, permitiendo que los ricos pudieran comprar sus cuotas a los pobres). Este sistema equivaldría a marginalizar  una gran parte de la población y a aumentar las desigualdades sociales[2].

En el fondo, se trata de volver a un modo de gestión multisecular, el de los denominados “bienes comunes”, el mismo que siempre conlleva, tal y como lo demostró la economista  Elinor Ostrom , rigurosas reglas de uso. Recordemos que nos encontramos actualmente en una situación que podríamos calificar de “sobrepastoreo climático y biológico”.

Medida 5: extendidas a cualquier tipo de consumo, las cuotas de energía / materia tienden a relativizar la eficiencia de la llamada “señal del precio”. La señal del precio se vuelve relativa en una economía de cuotas (es decir cantidades máximas de consumo por persona) individuales, cuyos límites máximos disminuyen progresivamente para alcanzar los objetivos establecidos democráticamente : el consumo de bienes escasos ya no está regulado por su precio, sino limitado « a priori ». Las cuotas se establecen de acuerdo a un principio de equidad (tomando en cuenta la situación de cada persona y en particular el nivel de flexibilidad de su consumo diario). Las diferencias de consumo (entre ricos y pobres) terminan siendo de servicios “puros” (sin contenido de energía o materia) o elementos patrimoniales (obras de arte, bienes y raíces). Sin embargo, los servicios también terminarán siendo bienes escasos (en efecto, la productividad de las actividades de servicio puro no progresa o es muy baja: por lo tanto, las cantidades de servicios disponibles en el mercado dependen directamente del nivel de la Población Económicamente Activa (PEA): las mismas son constantes a corto plazo). Uno podría temer lo siguiente: siendo los servicios escasos, no será entonces que se volverán caros, y que su consumo terminará restringido a las personas más ricas? Recordemos sin embargo que, de acuerdo a lo que aquí proponemos, las desigualdades de ingresos y riquezas también se encuentran democráticamente limitadas (proponemos que la amplitud de la brecha sea definida por via de referéndum): por lo tanto, las disparidades con respecto a las cantidades consumidas (incluyendo servicios) también lo serán.

Medida 6 – Deuda pública: proponemos que el Estado francés deje de pagar los intereses de la deuda pública acumulada desde 1974 , fecha en que se canceló el privilegio del Banco de Francia de emitir moneda: el monto de intereses cumulados representa el 70% de la deuda francesa a la fecha, el mismo que terminaría borrado simple y llanamente. La independencia del Banco Central y el uso del mercado de bonos para refinanciar a los Estado respondieron en un inicio a la intención de evitar que los Estados ejercieran su prerrogativa de creación monetaria. Por ello se optó por delegársela a entidades independientes. Esta decisión parece, en retrospectiva, tanto más injustificada por cuanto los bancos centrales independientes (el BCE o la FED, por ejemplo) adoptaron recientemente (o planean hacerlo) instrumentos de política monetaria « poco ortodoxos » ( por ejemplo la famosa “flexibilización cuantitativa” o el llamado  » Helicopter Money People « ), el equivalente exacto de la creación monetaria a ciegas, a la que los ortodoxos querían que los Estados no pudieran recurrir, apenas se encontrasen sumados en dificultades de pagos.

Somos conscientes del hecho de que esta propuesta penaliza a los inversores que detentan bonos de Estado , pero tengamos en cuenta que responde al interés de la mayoría, quien por ahora ha de sufragar un impuesto para el pago de intereses ilegítimos de la deuda pública.

Medida 7 – Proponemos devolver al Estado los instrumentos de gestión monetaria y financiera , esenciales para la reorientación de los flujos de inversión y la relocalización del consumo y la producción. El primer paso será poner fin a la independencia de los bancos centrales . Esta medida equivale a devolver al Estado el instrumento para la gestión pública del dinero y los servicios financieros. Estaría acompañada por la nacionalización total o parcial del sector bancario (éste último fue nacionalizado de facto desde la crisis de 2008 en la medida en que el Estado  garantizó, en última instancia y sin límite de monto, no solamente los depósitos de los ahorradores, sino el conjunto de deudas de la banca francesa, cuales sean sus orígenes).

Medida 8 – Somos conscientes de la resistencia de los gobiernos europeos a semejantes ideas. Francia entablará las gestiones con sus socios para convenencerlos de la urgente necesidad de tal política. En caso de que no tenga éxito, podría decidir recuperar su soberanía monetaria : en este caso, se declararía a favor de mantener el Euro en forma de moneda común y ya no « única » , según la propuesta anteriormente formulada por Grecia [12] . En este caso, Francia adoptaría una política monetaria basada en el pluralismo monetario y el reconocimiento de monedas locales y complementarias (vectoriales, dedicadas, etc.), para cumplir con el objetivo de la viabilidad ecológica y social de la producción y el consumo (huella ecológica menor o igual a 1, reducción de las desigualdades de ingresos y patrimonio en función de una amplitud determinada democráticamente, que habría de ser luego aplicada a priori a todo tipo de bienes e ingresos).

Medida 9 – Implementación de un “Ingreso de Transición Ecológica” (ITE)[13] . El ITE está destinado a personas físicas que emprenden un cambio de actividades orientadas hacia la ecología y los lazos sociales. La remuneración del mercado por estas actividades (por ejemplo: agroecología , permacultura , artesanía, baja tecnología ) es a menudo mucho menor que su valor real. El ITE incluye un componente monetario y un componente de apoyo técnico dentro del marco de una “cooperativa de transición ecológica” (CTE) que es menester establecer formalmente para poder beneficiarse del apoyo. Una CTE tiene varias funciones principales: financiera (pago del ingreso de transición ecológica); técnica (herramientas para líderes de proyectos en términos de capacitación y apoyo, para una transición progresiva a través de sus distintas etapas); mutualización de  costos, prácticas y conocimientos dentro del grupo así conformado. Las personas y las iniciativas ya activas o emergentes en la transición, por lo tanto, ganan visibilidad y se convierten en palancas para cambiar la escala y revitalizar los territorios. El principal interés del ITE es confiar en las personas, redes y estructuras ya existentes: las fortalece al convertirlas en CTE. Una CTE puede adoptar diferentes formas legales: una sociedad colectiva de interés colectivo (SCIC) integra varias estructuras democráticas, incluidas las cooperativas de actividad y empleo (CAE), empresas locales, comunidades. La primera CTE se creó en 2019 en el municipio de Grande-Synthe con el deseo de contribuir directamente a las políticas de transición territorial (agrícola y alimentaria; transición energética; movilidad; economía circular, etc.). Otra CTE se está creando actualmente en el departamento del Aude. Las áreas experimentales se están relacionando unas con otras y conformando una red. Así es como el ITE tiende a convertirse en un nuevo modelo económico ecológico y social, por medio de un proceso ascendente .

Medida 10 – Inevitablemente, las desigualdades de ingresos (salarios, ingresos de capital) habrían de ser encuadradas dentro de una amplitud cuyo rango se definiría democráticamente, por vía de referéndum. Así como el ingreso de transición ecológica cierra la distancia entre el ingreso considerado « mínimo » y la remuneración real del mercado, el ingreso máximo es el producto de una decisión democrática que prohíbe la « sobre-remuneración » del mercado, cuando ésta introduce diferencias de ingresos que la sociedad en su conjunto considera perjudiciales al interés general. La misma lógica prevalece en un caso como en el otro : el límite inferior y superior del ingreso se determina democráticamente. Sin embargo, los méritos de cada uno no se pasan por alto : la sociedad tiene una amplia gama de instrumentos para reconocerlos a su valor razonable (los cargos y honores de todo tipo son una justa retribución, no monetaria claro está, de estos méritos y virtudes) .

Medida 11 – Impuestos ecológicos y sociales (exención del IVA y modulación del impuesto a la renta de acuerdo con el balance de consumo « energía / materia »). Este sistema tributario tiene como objetivo incentivar a los consumidores para que adopten un comportamiento de consumo « virtuoso » y así acompañar la implementación de las cuotas específicas definidas en los puntos 3 y 4. Dicho en otros términos, si se establece primero una cuota alta por individuo, un sistema de modulación de la tasa del impuesto a la renta de acuerdo con el balance energía / materia del consumo del año, puede conducir a una mayor sobriedad. Esta solución es interesante siempre que el techo sea lo suficientemente alto y aliente a los consumidores a reducir su consumo « no virtuoso », hasta que se ajuste al techo « meta », el mismo que será reducido gradualmente.

Medida 12 – Agricultura : hacia una  » agroecología libre de carbono « . Hay una necesidad urgente de establecer un modelo de agricultura con una productividad elevada por unidad de cultivo, pero de baja productividad por unidad de trabajo (es decir, trátese de una agricultura que remunera poco a los productores, pero que satisface la necesidades de consumo global mejor que la agricultura convencional).. Tal agricultura eventualmente requerirá movilizar entre 15 y 30 % de la Población Económicamente Activa, abandonando casi por completo la motorización en base a combustibles fósiles y haciendo un uso masivo de energía muscular (animal o humana). Esto también implica imponer una reducción gradual del uso de pesticidas sintéticos (perjudiciales para toda la biodiversidad) y fertilizantes sintéticos, que vienen a ser otro elemento importante en el uso / dependencia de los combustibles fósiles en la agricultura.  

Renunciar en forma tajante al antiguo modelo también es una forma de proyectarse en el nuevo, el mismo que convertiría a la agricultura en el primer sector económico de secuestro de carbono, tal y como lo solicitan los escenarios del IPCC que todos los países han aceptado con base del acuerdo de la COP 21, por el que Francia se siente tan orgullosa. Este modelo también incluye un retorno a la integración de los árboles en nuestras prácticas agrícolas, entre sistemas forestales, agroforestales y silvopastoriles (se trataría entonces de ponerle un pare a la consolidación de la tierra bajo la forma de grandes parcelas de monocultivos). Para evitar que estos cambios desencadenen una nueva estratificación social, que separaría a individuos que se dedican a actividades cuya productividad horaria es baja, y otros que por el contrario se dedicarían solamente a actividades con alto valor agregado y alta productividad horaria, proponemos que la movilización agrícola para el cambio de modelo agropecuario involucre a toda la Población Economicamente Activa (PEA), en forma de una actividad agrícola a tiempo parcial, especialmente en períodos del año en que  los requisitos de mano de obra de trabajo son muy altos (períodos de sembríos, preparación del suelo, control de malezas, etc.). El régimen de actividad del futuro sería, por lo tanto, el de la « poliactividad intermitente », en que cada individuo  podría dedicarse, alternativamente y por fases, al mantenimiento de la vida (de la cual la agricultura es una forma esencial) y a otras actividades productivas o de servicios. Esta alternancia también tendría virtudes democráticas (ya que colocaría a todos los campesinos, permanentes o intermitentes, en pie de igualdad y cooperación) y culturales, porque restablecería el vínculo entre todos los habitantes humanos del territorio nacional y aquellos pertenecientes a la “otra sociedad” de especies vivas que habitan este mismo territorio.

Medida 13 – Agricultura: hacia la liberación de semillas y la diversificación genética. La liberalización de las semillas en el dominio público es un elemento importante de la autonomía y la seguridad alimentaria. Actualmente, gracias al trabajo institucional de varios actores, a nivel nacional y europeo, se han logrado avances significativos para la rehabilitación y reapropiación de recursos genéticos nativos (semillas de los agricultores – variedades ancestrales, etc.). El actual sistema regulatorio del mercado de semillas debe terminar. Las semillas de los agricultores también están libres de derechos de propiedad intelectual, patentes o VOC (titular de un Certificado de Obtención vegetal). Finalmente, los trabajos en curso (INRA – CIRAD DE MONTPELLIER) tienden a mostrar que las semillas de los agricultores, a diferencia de las semillas industriales, son ricas en endófitos (ecosistemas microbianos simbióticos), los cuales contribuyen fundamentalmente a la vida de las plantas y de los suelos. 

Ninguna ley prohíbe volver a sembrar semillas de su campo o jardín, especialmente si se encuentran en dominio público, por lo que son libres de derechos de propiedad intelectual … Sin embargo, el privilegio de la industria (presentación de patentes de las semillas) le sirvió como un trampolín para acaparar las semillas libres de los agricultores y su uso libre. El GNIS (Agrupación nacional interprofesional de semilleros), por ejemplo, es un organismo ambiguo que juega un doble rol, representando los intereses privados de las empresas que lo consituyen (Bayer, Monsanto, Dupont, Pioneros Syngenta, Limagrain, etc.) y encargado por el Estado francés, de gestionar el sector oficial de semillas y representar al Estado francés en todas las misiones oficiales relacionadas con la regulación de semillas… Esta situación es insostenible desde un punto de vista ético y peligroso para la biodiversidad, es decir para el futuro de la agricultura. Proponemos eliminar las patentes de las semillas.

Medida 14 – Agricultura: « recuperación de tierras ». La preservación y distribución de tierras agrícolas, que aún desaparecen en un ritmo de 1 departamento cada 6 años en Francia, es una problemática mayor para la sostenibilidad de nuestra sociedad. Las tierras cultivables que garantizan nuestro futuro alimentario se derrumban en total indiferencia. El efecto es aún más dramático en los países del Sur (Asia – África – América Latina) por el acaparamiento cuya magnitud constituye una amenaza global para la humanidad, con consecuencias irreversibles a corto plazo. La apropiación y concentración de la tierra para unos pocos conduce a la destrucción de las sociedades campesinas, la exclusión de millones de pequeños productores, la destrucción de los ecosistemas y de recursos hídricos y la aceleración el fenómeno del calentamiento global. Los campesinos son millones de víctimas de las evoluciones actuales en las estructuras agrarias que violan los derechos de las poblaciones y literalmente saquean los territorios, creando precariedad y escasés de alimentos en todas partes. Sin embargo, la agricultura campesina es de diez a cien veces más productiva por unidad de medida que la agricultura industrial y hoy en día todavía suministra alimentos para el 75 % de la población mundial con solo el 25 % de las tierras agrícolas y muy poca proteína animal. Para poner fin a esta deriva en Francia, las llamadas SAFER (Sociedades de Ordenamiento y Establicimiento Rural) verán redefinidas sus misiones y se reforzarán sus prerrogativas legales: mantenimiento y desarrollo de la agricultura familiar (practicar la policultura agroecológica), apoyo a los nuevos campesinos que deseen participar en un programa de « reconquista campesina », poderes de investigación para derrotar operaciones que eluden la ley de tierras   [14] .

Medida 15 – Fin de la metropolización. La alternancia descrita (12 – §2) requiere acercar el lugar de residencia a las áreas agrícolas, para reducir el gasto energético vinculado al transporte de personas y productores (circuitos cortos). Las políticas de planificación del uso de la tierra apuntarían hacia aglomeraciones de 300,000 habitantes en promedio. Las distancias desde el hogar al trabajo se reducirían hasta tal punto que podrían cubrirse utilizando energía muscular o transporte público, cuyo costo sería más bajo para la comunidad a medida que las distancias que se cubran serían mas cortas. La redistribución de la población en el territorio podria fomentarse mediante una tributación ecológica y social adaptada (por ejemplo, la tributación de la propiedad podria reducirse en las zonas con una fuerte contribution ecológica y social, y el déficit para las comunas sería cubierto por el Estado). Tales cambios se desarrollan durante décadas.

Medida 16 – Una política de transporte público integral o mutualizada a escala de pequeños colectivos (individuos + equipaje). El transporte individual se reducirá gradualmente, por una cuota de carbono / transporte; esto se reduce a medida que se refuerce la oferta alternativa de transporte público.

Medida 17 – Cese inmediato de los subsidios a los combustibles fósiles. Esta medida no requiere ningún requisito previo porque nada, ni la racionalidad económica ni el interés general justifican estos subsidios: deben su existencia sólo a las participaciones cruzadas del Estado en las empresas extractivas. Su rentabilidad neta mantiene una dependencia del Estado hacia los combustibles fósiles y lo arrastra hacia una diplomacia y operaciones externas con el objetivo de garantizar el sumnistro de combustibles fósiles.

Medida 18 – Fin de los paraísos fiscales. Para eliminar completamente el uso de empresas en paraísos fiscales, la ley establecería sanciones penales aplicables a los gerentes (incluidos los accionistas). La repatriación fiscal de los activos en poder de las empresas y los individuos permitirían devolver al Estado recursos (la perdida fiscal se estima actualmente por los 5 mil millones de euros por año, los activos netos de los franceses mantenidos por los paraísos fiscales por encima de los 300 mil millones de euros) que podrían dedicarse a la conversión ecológica.

Hacia un Estado garante del bien público y de los bienes comunes (7 medidas)

El objetivo general es abrir una dinámica democrática que conduce a una transformación gradual de las instituciones. Actualamientes nos encontramos en un punto de inflexión en el cual es imposible anticipar la forma que tomarán las instituciones del futuro. Somos responsables de iniciar las medidas necesarias para esta metamorfosis en un largo plazo.

Medida 1 – Reforma constitucional introduciendo en el artículo 1 « El Estado es garante del respeto de la Huella Ecológica y de los Límites Planetarios ». Artículo que se referiría a una ley orgánica que especificaría los indicadores seleccionados. Sería aconsejable, como hemos visto, después de haber logrado disminuir el nivel actual de destructición ecológica hacia una huella de 1 planeta (con un objetivo intermedio de 1.5 planetas en 10 años, alineado con el esfuerzo de reducir a la mitad las emisiones de carbono en 10 años), mantener el techo por debajo de este umbral de 1 planeta, mientras sea necesario para la regeneración de los ecosistemas,. El principio de no regresión en el derecho ambiental también se incorporaría en el mismo artículo. Así, el principio de viabilidad ecológica se incluirá en el « bloque de constitucionalidad ». También sería constitucionalmente reconocida una extensión del Estado del sujeto de derechos (considerado en una forma no plenaria) a los ecosistemas o a los elementos que los conforman (ríos o glaciares, por ejemplo).[15]

Medida 2 – Reforma del poder legislativo para fortalecer su representatividad y darle los medios para legislar con una visión de largo plazo, tomando en cuenta la complejidad de los retos ambientales y sociales;

Creación de una « cámara del futuro » que permitirá tomar en cuenta una visión a largo plazo, y la complejidad de los retos que tenemos por delante, y que se introduciría en el sistema constitucional entre la asamblea nacional y el Senado.[16] . Esta cámara, que no estaría compuesta por representantes elegidos, sino que en parte sería una emanación del actual Consejo Economico Social y Ambiental (CESE en francés), en parte fruto de la cooptación de personalidades calificadas (conocida por su compromiso a largo plazo[17] ) o escogidas por sorteo, se agregaría a las dos cámaras ya existentes y dispondría de las siguientes prerrogativas, sin poder gobernar por sí misma:

  • Monitoreo del trabajo en la Comisión Jurídica de la Asamblea Nacional y posibilidad de alerta si el examen de un proyecto de ley o de una propuesta de ley permite detectar una contradicción con el artículo 1 de la Constitución, tal y como se redefinió (ver punto anterior).
  • Veto suspensivo, el cual obligaría a las cámaras a debatir nuevamente un proyecto de ley, cuando éste fuera considerado por la cámara del futuro como siendo contradictorio con el con el articulo 1 de la Constitución.
  • La cámara también tendría poder de solicitar el fallo del juez constitucional en caso de cualquier otra posible inconstitucionalidad detectada.
  • Monitoreo de logros en territorios ejemplares en términos de huella y estilos de vida ecológicos, con el fin de alertar al parlamento para que éste evalue la posibilidad de elaborar un proyecto de ley que permita que estas experiencias cambien de escala.

Esta cámara, como las demás cámaras del poder legislativo, sería apoyada, en el ejercicio de sus funciones, por dos colegios independientes . Primero, un “colegio del futuro” ( clima, biodiversidad, sociedad y civilización) cuyo papel sería de evaluar y producir síntesis de la evolución del conocimiento sobre los principales desafíos a largo plazo. En segundo lugar, un colegio de la participación: trataríase de una agencia independiente, tanto organismo metodológico como organismo organizador, el mismo que cumpliría con el objetivo de organizar debates públicos en el territorio (esta agencia sería por tanto una evolución de la actual denominada Comisión Nacional del Debate Público). Para la organización de debates repecto de los impactos en el largo plazo de las políticas públicas, esta cámara podría recurrir a la pericia proporcionada por el colegio del futuro.

También sería necesaria la institución de un equivalente de los votos suizos, de un referéndum de iniciativa popular (con la debida conformidad constitucional preliminar, otorgada por el juez constitucional, para evitar que se aprovechen circunstancias emocionales particulares). Señálese además que nada impide derogar, en ciertos casos, a la regla de la mayoría (el 50 %+1 de los votos determina el resultado del sufragio). El llamado “juicio mayoritario”, es decir, una forma de escrutinio en que una opción no elimina a las demás, sino donde por el contrario es posible evaluar las diferentes opciones para quedarse finalemente con la que obtuvo mejor evaluación, constituye un procedimiento muy interesante: da mejor cuenta de la pluralidad inherente a la sociedad y de la forma en que ésta percibe la diversidad de caminos que tiene a su alcance.

También podríamos aprender del episodio Brexit . Si las voces de los jóvenes hubiesen sido “sobreponderadas”, por ejemplo, jamás hubiera vencido la opción por el Brexit . Por supuesto, tal ponderación está en total contradicción con el principio absoluto de la igualdad de votos. Pero uno podría imaginar que se esclareciera la realidad de votos mediante un mecanismo que otorgaría un peso mayor a los votos de acuerdo con la esperanza de vida teórica de los votantes. Esto con el fin de permitir apreciar el voto con mayor rigor, sin que se deba tener en  cuenta aritmética y legalmente. Tal información tendría sin duda un impacto, los funcionarios electos habrían de tener en cuenta la realidad de la votación …

Transformación del Senado en una « Asamblea de bioregiones » , cada una de ellas dotada de una relativa autonomía para adaptar a las realidades de cada territorio las normas decididas a nivel nacional.

Modificación del modo de designación de representantes que seden en las dos cámaras de pleno ejercicio (Asamblea Nacional y Senado) mediante la introducción de una componente de designación en base a sorteo, hasta un tercio de los escaños. Además, para diversificar el grupo de posibles candidatos, se establecería un « estatuto del funcionario electo » : este estatuto estipularía que se ofrecería a cualquier individuo electo a nivel nacional, al final de su mandato, un puesto en el servicio publico. Esta reforma evitaría que los empleados y demás trabajadores se sientan disuadidos de solicitar el sufragio de sus conciudadanos, por temor a no poder conseguir de nuevo un trabajo al concluir su mandato.

Medida 3 – Un servicio público, baluarte contra la privatización y la apropiación indebida del « bien público » . Con el fin de fortalecer la legitimidad de los agentes de la Administración Pública del Estado, y para atarlos firmemente al destino del país, proponemos extender el período de compromiso[3] – 15 años en lugar de 10 – y prohibir totalmente que las empresas o los propios individuos puedan compensar mediante un “pago” su compromiso de servicios. Un funcionario que decidiera retirarse del servicio activo del Estado perdería cualquier posibilidad de volver a integrarlo, al menos en puestos que impliquen el ejercicio de responsabilidades ejecutivas. Finalmente, también proponemos que se renuncie a hacer uso de indicadores cuantitativos y “contables” en el manejo de recursos públicos: deberían tan solo medirse la eficiencia de la gestión pública en base a impactos y metas finales.

Medida 4 – Transitar desde el Estado de bienestar hacia el Estado del “regenerar” . Este último ofrecería una garantía de solidaridad universal, proporcional a los ingresos de cada uno y que cubriría toda la amplia gama de riesgos, incluidos los ecológicos. Lo que proponemos aquí, en resumidas cuentas, es que la  « seguridad » se convierta en un horizonte de civilización, en un mundo por lo demás inestable, debido al Cambio Climático, amenazado con vulnerabilidades ecológicas que no tienen precedente alguno. … En un mundo así, el afán por la “seguridad” se convierte en un valor central, y la garantía de una vida estable el sustituto del apetito por la « ganancia » y la distinción social por el “haber”,los mismos que hasta ahora habían representado el imaginario social del capitalismo. :

Eliminación de ONDAM[4] y gestión del seguro de salud por calidad en lugar de costo .

Suprimir el techo de  las contribuciones al seguro de salud[5]

Reforma del sistema de pensiones : proponemos volver a un sistema  basado en beneficios fijos (en vez de contribuciones fijas, tal y como se propone con la actual reforma) y poner a contribución, para tal propósito, todo el sistema productivo (trabajo y capital) y no sólo al trabajo. Eso permitirá financiar el sistema en su conjunto[6].

Garantía de actividad : la actividad (no sólo el « empleo”) es una dimensión esencial de la vida social. El “Estado de regenerar” debe ofrecer a todo ciudadano la posibilidad de llevar a cabo una actividad. El ITE podría ser percibido siempre y cuando la actividad cumpla con la estrategia de transformación ecológica y social (ver a continuación medida 8) . 

Medida 5: Enmarcar la acción del ejecutivo mediante el objetivo constitucional de una fuerte sostenibilidad, el cual vendría  a formar parte del bloque de constitucionalidad (así como forman parte de tal bloque la declaración universal de derechos humanos de la ONU). Se realizaría además una évaluación periódica por parte de la representación nacional y de los ciudadanos (por medio de comisiones independientes) de los impactos ambientales y sociales de las diversas políticas públicas (véanse los indicadores previstos por la ley SAS[7], etc.).

Medida 6: el punto anterior requiere el restablecimiento de una gestión global (trataríase no de un « plan » sino de una estrategia plurianual) por impactos. Los objetivos de impactos se coordinarían idealmente a nivel internacional (ver más abajo): El Estado así garantizaría que se alcancen los objetivos, pero dejaría a los actores de la sociedad civil plena libertad para acordar los medios para alcanzarlos.  El presidente del Gobierno debe poder contar con una « Coordinadora Nacional de Transformación ecológica y social », la misma que involucraría a los Ciudadanos de la sociedad civil, Empresas Reformadas (cf . Supra, A. Medida 3), bio-regiones y Servicios Técnicos y del Estado.

Medida 7 – Reforma de la educación y la investigación, otorgando el primer lugar, en lo que respeta a la primera, a la cooperación y la creatividad y, en lo que respeta a la segunda, a las ciencias ciudadanas y participativas, sin tampoco restarle importancia a la investigación fundamental, más esencial que nunca. Se trataría aquí de asociar a cada individuo con el monitoreo del ecosistema en el que vive, cuyas evoluciones observaría sigilosamente: se encargaría a cada persona voluntaria la tarea de realizar en forma regular y mediante métodos comprobados unos « registros de los seres vivos », con el fin de evaluar mejor cómo responden los ecosistemas a los cambios que se dan en las actividades humanas. Ningún dispositivo meramente mecánico nos permite tener una idea cabal de la « productividad global » o de la “producción termodinámica global (output)” de un ecosistema : he aquí una limitación bien conocida de todos los métodos de evaluación del impacto ecológico de las actividades económicas  y flujos de energía . Por ello será necesario asociar a los humanos a esta labor de vigilancia termodinámica diaria. Este enfoque tiene además virtudes culturales, ya que implicaría que cada voluntario (y potencialmente cada ciudadano) aprendiera a observar (mirar, escuchar, detectar) los cambios en la “sociedad de seres vivos” que moran en su alrededor.

Propuestas internacionales (10 medidas)

Las propuestas que estamos haciendo a nivel francés adquieren su pleno significado si forman parte de una política coordinada de refundación del orden internacional, que convertiría a la ecología en su cimiento y horizonte .

El primer paso sería el de coordinar el esfuerzo colectivo para enfrentar la emergencia de salud y salvar el mayor número posible de vidas humanas (Fase 1). Esta coordinación puede prefigurar otras formas de organización internacional, de las cuales ya podemos distinguir las líneas principales (Fase 2), así como es posible para nosotros determinar los ejes sobre los que podría descansar una « estrategia de convergencia ecológica » a largo plazo (Fase 3).

Fase 1 : Una respuesta internacional a la emergencia sanitaria y ecológica.

Medida 1: Una AG de la ONU extraordinaria para coordinar las políticas de salud en respuesta a la crisis. Esta Asamblea General debe reunirse con la máxima urgencia, teniendo en cuenta la necesidad de una coordinación que exceda con creces el perímetro de las políticas y sistemas de salud pública de la OMS. Las políticas migratorias, económicas y ambientales son tan necesarias como las políticas de salud propiamente dichas para enfrentar la crisis múltiple causada por la pandemia.

Medida 2: la redacción de una declaración internacional , aprobada por la Asamblea General de las Naciones Unidas o por un grupo de Estados voluntarios, para respaldar una “ política de la vida” basada, entre otras cosas, en el proteccionismo concertado y solidario. Esta “política de la vida” establecería un marco de derechos para los humanos y otras especies vivas y determinaría las « necesidades » que las sociedades humanas deben satisfacer. Dicha lista permitiría distinguir las necesidades esenciales de las demás y limitar la tentación de las sociedades humanas de satisfacer unas como otras a expensas de los ecosistemas terrestres.

Medida 3: esta declaración podría dar paso a un « programa de convergencia internacional , cuyo fin sería que todos los países miembros consigan una huella ecológica promediada menor o igual a 1, al tiempo que satisfacen las « necesidades » que aparecen en la declaración.

Algunos países deben liderar con el ejemplo y, por lo tanto, crear una especie de cartel (solidaridad muy fuerte entre los países que se comprometerían desde ya ).

Fase 2 : cambios estructurales del orden internacional que permiten la coordinación de políticas ecológicas ;

Medida 4 – Jubileo de deudas públicas . Las deudas públicas « odiosas » (contraídas por regímenes corruptos), las deudas públicas de todos los países de bajos ingresos, deudas públicas contraídas después de la crisis de 2008 para salvar el sistema bancario, así como deudas contraídas por los gobiernos ante los bancos centrales para enfrentar la pandemia, serían simple y llanamente canceladas. Nosotros cuestionamos el fundamento moral de estas deudas: consideramos su origen ilegítimo.[18] . En el futuro, el uso de la deuda pública estará estrictamente controlado, de modo que la liquidez no podrá colocarse en activos financieros especulativos. En particular, de ahora en adelante sería imposible refinanciar los bancos sin tener garantías con respecto al tipo de uso que éstos harían del dinero público (mediante leyes de separación bancaria, prohibición de actividades por cuenta propia, etc.). El jubileo de las deudas (públicas o privadas) no es una moda pasajera: responde a una realidad histórica. Basta aquí recordar el jubileo de las deudas de los países pobres que se llevo a cabo en el año 2000 después de una campaña internacional.

Medida 5 – Fin de la independencia de los bancos centrales, para recuperar el instrumento de política monetaria . Gestión pública del dinero y servicios financieros: nacionalización del sistema bancario y establecimiento del pluralismo monetario a través del reconocimiento de monedas locales y complementarias, que podrían set convirtidas en « moneda nacional » (al igual que las “monedas nacionales” de la zona euro podrían ser convertidas, mediante una tasa de cambio determinada políticamente, en “euros”, con el fin de realizar ventas y adquisiciones en el mercado internacional).

Medida 6: A su vez, solicitamos el establecimiento de una moneda de reserva y de cambio internacional , cuya tasa de cambio y condiciones de uso serían determinadas por un consejo compuesto por representantes de todos los países involucrados en el intercambio internacional (para adquisiciones fuera de la zona euro, el euro tendría que ser canjeado en esta moneda de reserva). Las tasas de cambio se establecerían políticamente, de acuerdo con el tipo de producto o servicio, de tal suerte que se fomentarían los intercambios ecológicamente virtuosos y por el contrario se buscaría ponerle freno a los demás intercambios [19] .

Medida 7 – Restauración del control de flujos de capitales . Todas las medidas señaladas hasta ahora pueden conducir a una fuga de capitales fuera de Francia. Los detentores de capital tratarían de colocar sus haberes en activos rentables en países donde el derecho corporativo y las políticas tributarias son más provechosos para ellos. La única forma de revertir esta tendencia y evitar movimientos especulativos a corto plazo es restablecer el control de los flujos de capital (la entrada y salida del territorio nacional, la compra o venta de la moneda en uso en el territorio nacional). Francia podría abogar, en nombre de todos los países, para que dicho control se restablezca internacionalmente. Con esto se le pondría punto final al sistema de cambio flotante, que introduce una gran inestabilidad en la economía mundial, de tal suerte que se haría imposible especular sobre el tipo de cambio. Dentro de la Unión Europea, Francia defendería el principio de la « moneda común » del Euro (véase supra), el mismo que permite que se realicen devaluaciones competitivas con el fin de corregir, al menos en parte, las diferencias de productividad entre los países de la Unión Europea. En caso de no convencer a sus socios de la Unión Europea, Francia podría dejar el Euro sóla y volver al Franco. Finalmente, el control de los flujos de capital puede ir acompañado de un impuesto destinado a desalentar los excesos de flujos demasiado repentinos o de muy corto plazo: el impuesto a las transacciones financieras (la llamada Tasa Tobin), si la tasa se calcula correctamente, desalienta los movimientos especulativos a muy corto plazo, al igual que una regla que establecería una duración mínima para conservar activos antes de colocarlos de nuevo a la venta. Algunos dirán que con ello los mercados financieros serán menos « líquidos » y por ende menos eficientes: nosotros respondemos que ése es precisamente el objetivo perseguido. El rendimiento o la eficiencia que aquí buscamos incrementar no son financieros sino ecológicos y sociales : desde este punto de vista, una mayor duración promedia de detención de activos, préstamos con duraciones más largas y tasas más bajas tan sólo tienen ventajas, así como lo demuestra la experiencia de la Finanza Solidaria . Este sector también ha hecho gala de una notable robustez, incluso en tiempos de crisis.

Fase 3 : una estrategia internacional de convergencia ecológica.

Los objetivos ecológicos son, por definición, globales. No puede haber una política ecológica que no esté coordinada internacionalmente. Si embargo, Francia puede dar el ejemplo, partiendo de los objetivos establecidos por la literatura y las autoridades internacionales: una política ambiciosa de transformación ecológica a escala de Francia podría percibirse no como  un reto, sino como una propuesta abierta hacia un nuevo orden internacional que Francia desea y cuyas formas y medios adoptaría por su cuenta, sin esperar que otros sigan su ejemplo.

Medida 8: una globalización solidaria y decreciente, basada en una reubicación máxima de actividades y en sistemas de coordinación por subsidiaridad (las llamadas « muñecas rusas »): esto daría paso a una institucionalidad global cuyos elementos constitutivos serían áreas regionales autosuficientes y ecológicamente viables (o cuyo fin sería de llegar a ser autosuficientes y ecológicamente viables).

Medida 9 – Una política de cooperación basada en asociaciones bilaterales de « transformación ecológica y social ».[20]

Medida 10: estas asociaciones darían lugar a nuevas formas institucionales, coordinación o alianzas cuyo objetivo sería la autonomía y la viabilidad. Estas coordinaciones y alianzas habrían de convertirse en los futuros bloques de construcción del orden internacional.

Conclusión: el cambio en nuestra relación con el mundo

La realidad requiere que reduzcamos brutalmente nuestro consumo de energía y materia. Esta es al menos la recomendación del IPCC, en el campo donde las mediciones están disponibles y son confiables, es decir, con respecto a las emisiones de GEI y su impacto en el cambio climático. Este no es el caso en lo que atañe a  los seres vivos y la biodiversidad en general: no nos es posible basar ningún ritmo en datos objetivos. Sin embargo, la crisis de salud en que nos encontramos envueltos destaca los costos exorbitantes de la inacción.

Esta reducción abrupta es posible y sería beneficioso llevarla a un cabo de manera coordinada a escala planetaria. Tal política no depende de Francia, pero nuestro país puede convertirse, junto con otros, en uno de sus “abanderados”. Un mundo que habría optado por realizar una conversión ecológica y solidaria sería menos conflictivo y peligroso, en la medida en que la mayoría de los conflictos actuales y futuros derivan y se originan en el consumo excesivo de recursos. Francia puede emprender sola, mientras se alcanza un consenso internacional, una transformación radical de su modelo de prosperidad. El ejemplo de una transformación exitosa, tanto socialmente justo como ecológicamente viable, es un poderoso atractor que proporciona la base para nuevas relaciones internacionales, que probablemente tomarían la forma de « asociaciones para la transformación ecológica”, en que cada socio tendría garantías de acceso a recursos esenciales, siempre y cuando se establecerían objetivos de convergencia a largo plazo.

El mundo del futuro requerirá de una profunda modificación de nuestro dispositivo de producción, el mismo que tendrá que apartarse de los objetos pequeños en favor de las infraestructuras – piénsese en la transformación necesaria de nuestras ciudades para enfrentar el auge de temperaturas y la reducción de la cantidad de energía a nuestro alcance. Menos objetos, más duraderos, más finos, tanto estética como ergonómicamente, tanto más compartidos como sofisticados y ricos en recursos, muy a menudo realizados en base a tecnologías sencillas y de libre alcance. Este mundo en que las desigualdades de recursos e ingresos habrán sido reducidas, en mayor armonía con los no-humanos u otros “que-no-sean-humanos”, habrá de  ser un mundo pacífico, más armonioso, eminentement más favorable para nuestra salud y nuestro bienestar: todo lo contrario de un mundo de carreras y competidores que nos conduce de frente al abismo.

Las medidas que proponemos, por muy técnicas que parezcan, están diseñadas para conducirnos hacia un mundo así: su objetivo es reducir los movimientos destructivos, pacificar a la sociedad poniendo fin al asesinato real o simbólico de la mayoría débil (para quien la competencia generalizada no ofrece posibilidades de supervivencia), ponerle fin a la guerra contra la naturaleza (fitosanitarios, industrias extractivas, además de la antropización, etc.), y finalmente restablecer la relación con los seres vivos como la base de toda civilización digna de ser llamada tal. En una palabra, proponemos no convertir el planeta Tierra en el planeta Marte.

* * *

La pandemia arrojó una nueva luz sobre lo que habíamos sumido en la oscuridad. Al experimentar la enfermedad, el confinamiento y las dificultades que ésto causa para cada uno de nosotros, nos damos cuenta de que no existe nada más valioso que la propia vida, y nada tan consolador como la solidaridad. . Las alegrías y las tristezas de las que somos testigos o víctimas no tienen otras fuentes:

– El virus se propaga de acuerdo con los niveles de devastación que hemos infligido a los ecosistemas de la Tierra.

– Las victorias de la medicina y la atención médica lo deben todo a la solidaridad colectiva: hablamos de la investigación pública y del servicio hospitalario pero también de las solidaridades que han permitido que se respetera el confinamiento, por medio de la asistencia mutua material y moral.

En estos tiempos de « ruptura », lo esencial está emergiendo. ¿De qué sirve ser poderoso en un mundo deshabitado, donde nuestro « poder » no puede ejercerse pues está sumergido en el vacío?¿De qué sirve tener dinero si se detiene la producción de bienes y servicios ? ¿Qué valor tienen nuestras monedas si falta confianza, si ya nadie en el mundo está comprando, porque el país donde tienen uso ya no produce nada que valga la pena ser comprado? ¿Son importantes todos los asuntos materiales? Pero cuales? ¿Cuánto valen nuestros automóviles y aviones si los destinos a los que nos conducen están desde ya envenenados y los territorios que tienen que cruzar se convierten en desiertos ? ¿Provoca viajar acaso?

La pandemia recuerda nuestra condición de seres terrenales y vulnerables, para quienes la vida es esencial y la relación fructífera. Puesto que no hay vida sin relación: relación con las especies vivas, relación con los ecosistemas que componen estas especies y las albergan y cobijan, relaciones con los « otros » (humanos y no humanos) que convierten a estos ecosistemas en los únicos lugares de cualquier prosperidad posible.

Siempre hemos transformado el mundo para darle forma a nuestra imagen. Los ecologistas llaman a este proceso « antropización ». El productivismo ha llevado este proceso a su clímax, reduciendo el mundo a un simple « recurso » explotable, sin asignar límites a la destrucción y extracción de todo tipo. Corona Virus nos recuerda que este proceso también es bidireccional : en un mundo demasiado empobrecido o uniforme, que la vida tiende a abandonar, prosperan de manera prácticamente inevitable las pandemias virales o bacterianas.

El orden general de confinamiento nos dio acceso a un nuevo universo: una vez que el cielo vuelve a la transparencia y las calles de  las megaciudades se sumen en el silencio, lo esencial se vuelve audible para nosotros, como el canto de los pájaros o el goteo de la lluvia . Lo principal es la vida que crece de no ser cortada, la tierra que revive de no ser aplastada por el peso de los tractores, la fábrica humana que elabora materia prima, la transforma y la transporta (la bien llamada « economía real »), los esfuerzos de un sinnúmero de hombres y mujeres que  cuidan de la vida y de la relaciones de cooperación: los flujos de todo tipo en resumidas cuentas. Cualquiera que fuera su tamaño y las fuerzas que los gobiernan, estos flujos deben mezclarse entre sí para que sirvan este propósito esencial: el de regenerar la vida, esta singularidad específica de nuestra Tierra que no tiene equivalente en las inmensidades siderales que nos rodean.

Una política para regenerar la vida que hemos dañado y darle una preponderancia absoluta en el futuro sobre todos los demás fines humanos, a eso estamos llamando. Esta política nos hará más libres porque nos devuelve lo esencial, sin el cual la libertad es una ilusión. Se llama Ecología. Es revolucionaria porque apunta a la autonomía de cada ser y a la desaparición de cualquier forma de dominación social, trátese aquí de la sociedad de hombres o, en general, de la sociedad de los seres vivos , incluidos los humanos, quienes forman parte de ella pero sin embargo han intentado sistemáticamente someterla a sus fines mundanos (en el sentido de que esos fines respondían a « su mundo » y solo a él), sin medir que tarde o temprano esta actitud los condenaría a una muerte segura.

[1] 46 ° en un pueblo de Hérault, 43 ° en la región de París, 40.7 ° en el Mar del Norte en Holanda, 50 ° y más en Australia o India, etc.

[2] PNUMA, 2019: Cerrando la brecha – Mejorando la ambición y la acción de mitigación al nivel del G20 y a nivel mundial; IPCC, 2018: calentamiento global de 1.5 ° C. Una forma especial del IPCC sobre los impactos del calentamiento global de 1.5 ° C por encima de los niveles preindustriales y las vías de emisión de gases de efecto invernadero globales relacionados, en el contexto del calentamiento desde la respuesta global hasta la amenaza del cambio climático, el desarrollo sostenible y los esfuerzos para erradicar la pobreza .

[3] Hemos destruido tanto (suelos, poblaciones de animales y plantas, ecosistemas) que tendremos que pesar menos (conseguir una huella inferior a 1) para permitir que la vida se regenere.

[4] Del mismo modo, los flujos de materias o materiales (todos los recursos que extraemos) han aumentado desde la década de 2000 y también están directamente relacionados con el nivel de vida. Ver Unep , Flujos de materiales globales y productividad de recursos , 2016, http://unep.org/documents/irp/16-00169_LW_GlobalMaterialFlowsUNEReport_FINAL_160701.pdf

[5] En nuestras ciudades, durante las olas de calor, entre parques e islas de calor, la temperatura puede variar al menos de 6 °

[6] Con respecto al bienestar, nuestras referencias van aquí al trabajo de Eloi Laurent, en particular, Leaving Growth. Manual de usuario, Los enlaces que liberan, 2019. Ver también: Jean Gadrey , Florence Jany-Catrice , Nuevos indicadores de roquera , La Découverte, 4a edición, 2016 y Dominique Méda , The Mystic of Growth. Cómo deshacerse de él , Flammarion, 2013. En cuanto a los indicadores ecológicos, la medición de las emisiones de carbono es fundamental, pero en ningún caso debe aislarse de las cuestiones relacionadas con los seres vivos y la biodiversidad. La huella ecológica es un agregador fundamental. A esto se pueden agregar los límites planetarios que ahora pueden dar lugar a traducciones en forma de objetivos nacionales, ver Hy Dao et al. ,  » Límites ambientales nacionales y huellas basadas en el marco de los límites planetarios : el caso de Suiza « , Global Environmental Change 52 (2018) 49-57. También es posible agregar la huella ecológica y los límites planetarios (ver la nota siguiente).

[7] Nos referimos aquí a: Daniel W. O’Neill y otros, « Una buena vida para todos dentro de los límites planetarios », Nature Sustainability, vol. 1 de febrero de 2018, 88-95. Una vez más, ningún indicador único es perfecto, y debemos permanecer abiertos a mejoras en esta área. Un país como Costa Rica, en particular, bien clasificado en términos de bienestar, está, como otros, por debajo de 1 planeta.

[8] Cf. Jacques Richard, Contabilidad y desarrollo sostenible , París, Económica , 2012.

[9] Cf. Xavier Ricard Lanata “ “ La economía social y solidaria, la cuna de la metamorfosis ? Un análisis extraído de la experiencia de CCFD-Terre Solidaire ”, en David Hiez (et alia), Sketch of a general theory of Social and Solidarity Economy , París , ediciones Larcier , 2012, p. 395-410.

[10] Giraud Gaël y Renouard Cécile ( dir ), 20 propuestas para reformar el capitalismo , París, Flammarion 2009 ; Christian Arnsperger y Dominique Bourg , Para una sociedad permacircular , París , PUF 2017.

[11] Utilizamos el término entre comillas dada nuestras observaciones sobre la « señal del precios » en una economía donde existen cuotas de consumo máximo (véase . Nota 8).

[12] James Galbraith, Stuart Holland y Yanis Varoufakis , Modesta propuesta para resolver la crisis en la zona euro , París, Institut Veblen, Les petits matins, 2010.

[13] Sophie Swaton , Para un ingreso de transición ecológica , París, PUF, 2018 e Ingresos de transición ecológica: manual del usuario , Puf , 2020.

[14] La tierra rural pasa de mano en mano en forma de « activos financieros » de compañías de capital fabricadas desde cero, y por lo tanto escapan alcance actual de competencia de SAFER.

[15]  Cuya máxima se puede resumir de la siguiente manera, inspirada por Aldo Leopold : “una cosa es justa cuando tiende a preservar (o aumentar) la diversidad biológica. Es injusta cuando no es así ”(Catherine y Raphaël Larrère , Du bon use de la nature , París, Flammarion, [1997] 2009, p. 281.

[16] Dominique Bourg y alii , Inventemos  la democracia del º siglo 21 , LLL, 2017.

[17] Esta cooptación se llevaría a cabo mediante una lista de nombre, presentada por ONG ambientalistas, de la cual elegiría el parlamento.

[18] Algunos economistas (monetaristas) objetarán que la inyección pura de líquidez en una economía cuyo volumen no crece en proporción al aumento de la oferta monetaria específica produce inflación. Respondemos que esto es específicamente lo que ha estado sucediendo desde 2008 en particular, en relacion con pocos activos (bienes raíces u otros « activos de reserva » como los hidrocarburos fósiles). El congelamiento de la deuda no producirá inflación puesto que las liquideces están desde ya circulando. También observamos que a pesar de la liquidez inyectada en la economía internacional desde 2008 (alrededor de diez billones de dólares, es decir el 15% del PIB mundial, lo cual es considerable), los efectos inflacionarios excluyendo las burbujas especulativas son casi nulos. La Tasa de Inflación de la zona del euro esta cerca de 0. El Comportamiento de venta masiva de activos que no encuentran compradores debido a que las expectativas de los agentes económicos van anticipando un baja de precios, contradice la tendencia espontánea hacia la inflation. A esto se le denomida, desde Keynes, la « trampa de liquideces ». Es característica de situaciones de colapso « estructural » de la demanda. La pandemia y la catástrofe ecológica nos sumergen, de manera duradera, en una situación de este tipo. Peor aún , la crisis surge del colapso simultáneo de la oferta y de la demanda de bienes y servicios : esta es la razón por la cual los instrumentos de la economía capitalista clásica no consiguen resolverla.

[19] Cf . Gaël Giraud, « Quelle Mondial Governance », en Proyecto , número especial « De Prométhée à Noé », París, CERAS, julio de 2010.

[20] Xavier Ricard Lanata y Mathilde Dupré, « Por el proteccionismo cooperativo », en Proyecto (2019/2, n ° 369).

[1] Nota del traductor Xavier Ricard Lanata : la región Este de Francia es la que registró, a la fecha, mayor número de víctimas del coronavirus.

[2] Véase al respecto el trabajo  de Mathilde Szuba, Gouverner dans un monde fini : des limites globales au rationnement individuel, sociologie environnementale du projet britannique de politique de Carte carbone (1996-2010).

[3] Que todo funcinario francés debe al Estado (nota del traductor).

[4] El ONDAM es, en Francia, el « Objetivo Nacional de Gasto del Seguro Médico », un dispositivo legal que determina en forma adelantada el techo de gastos del seguro médico. Este dispositivo fue introducido en el año 1995 por el gobierno de Juppé, y hasta ahora ha causado un sinnumero de problemas, puesto que es dificil predecir en forma adelantada en qué consistirán las necesidades de cobertura médica de la población. La situación se convirtió aún mas difícil con la actual pandemia.

[5][5] En Francia, las contribuciones obligatorias al sistema del seguro médico son proporcionales al nivel de ingreso hasta un determinado « techo ». Más allá de este techo, no importa el nivel de ingresos, las contribuciones son idénticas para todas. Esta disposición nos parece injustificada y proponemos suprimirla.

[6] El actual proyecto de ley que fuera votado por la asamblea en Enero pasado dispone que dejarán de ser definidos de antemano los niveles de las pensiones de jubilación (determinados porcentajes del sueldo cobrado durante la vida  profesional del pensionista), y propone que ahora sólo sean definidas las « contribuciones », que darán lugar a un determinado número de « puntos ». El valor del « punto » podría ser redefinido por el Estado de acuerdo con la rentabilidad del sistema financiero, puesto que las pensiones se pagarían en base a utilidades de la inversiones realizadas por los fondos de pensiones públicos y privados. En suma, la nueva ley privatiza el sistema de pensiones de jubilación, tal y como ha venido dandose en otros países, notablemente de América Latina. Sabemos que por lo general esta reforma no fue exitosa y acentuó las desigualdades sociales entre pensionistas.

[7] Una ley votada en el 2011, introducida por la diputada ecologista Eva Sas, dispone que se realizarán dichas evaluaciones. A la fecha sin embargo, ésto no ha dejado de ser un simple trámite administrativo sin mayor trascendencia.




La pandémie de covid-19 : une maladie écologique et politique de l’Anthropocène

La pandémie de covid-19 : une maladie écologique et politique de l’Anthropocène

Par Nathanaël Wallenhorst, Maître de conférences HDR à l’UCO, Docteur en Science politique, en Sciences de l’environnement et en Sciences de l’éducation

La pandémie de covid-19 a partie liée avec notre nouvelle période géologique, dont elle est sans conteste un analyseur. Nous pouvons même aller jusqu’à dire qu’elle est une maladie de l’Anthropocène : elle nous permet de réaliser une expérience tangible des deux menaces qu’il charrie avec lui, écologique et politique. C’est ce qui est tout particulièrement problématique avec ce que nous vivons actuellement car, de fait, il ne s’agit en aucune manière d’une crise dont la traversée permettrait un retour à l’état antérieur.

L’entrée dans l’Anthropocène est multifactorielle, mais nous pouvons aisément relever qu’elle a notamment partie liée avec un déficit de régulation politique laissant libre court à la logique de maximisation des intérêts individuels. La gestion de la pandémie du covid-19 nous laisse perplexe. Avons-nous affaire à un retour tant espéré du politique ? Ou la réponse actuelle ne continuerait-elle pas d’être, au contraire, caractérisée par un déficit du politique ? En effet, est-ce par la prise de décision de façon unilatérale, ou par la mise en circulation de la parole permettant l’émergence de l’action de concert que se définit le politique ? Alors que durant quelques décennies nous avons éprouvé l’absence du politique au profit de l’hégémonie des logiques économiques, face auxquelles il ne parvenait pas à animer d’action collective, il semblerait que nous éprouvions désormais la deuxième composante d’une même absence du politique, avec la prise de décisions de façon autoritaire et le recours au mensonge comme moyen d’encadrement des populations.

La pandémie de covid-19 : une maladie écologique de l’Anthropocène

Nous avons transformé notre environnement en profondeur : notre climat se réchauffe sans que nous ne connaissions son niveau de stabilisation, et les écosystèmes s’effondrent à une vitesse inégalée dans l’histoire de la Terre. Cela vient directement fragiliser notre civilisation reposant sur notre maîtrise des écosystèmes et la capacité de dégagement de surplus agricoles.

Aujourd’hui, contrairement à ce qu’il est parfois possible de lire, la Terre ne se venge pas de l’action des humains. En revanche, il est possible de relever que le forçage anthropique des écosystèmes vient bousculer les équilibres entre les animaux, les végétaux et les agents infectieux. La pandémie actuelle est nécessairement à comprendre dans le contexte de l’Anthropocène ; et nous ne cessons de lire des papiers montrant que les départs d’épisodes épidémiques s’accélèrent (Grandcola, 2020 ; Mouterde, 2020 ; Thiaw, 2020). De plus, le covid-19 est apparu en Chine, au cœur du réacteur de la globalisation économique contemporaine, se disséminant ensuite en quelques semaines dans tous les pays du globe. Parce que l’Anthropocène est aussi un Capitalocène et un Globalocène, dans son origine même la pandémie est anthropocénique.

En Anthropocène, tout s’accélère : « la grande accélération » est d’ailleurs son autre nom géologique avec l’augmentation de la population humaine doublée d’une accélération de la consommation (Steffen et al., 2015). Les processus d’emballement en cours relatifs au climat et aux écosystèmes sont la source principale d’angoisse des scientifiques (les prévisions des études prospectives réalisées ces dernières décennies se sont ainsi avérées avoir été dépassées). En Anthropocène la mort arrive avec une vitesse inégalée. Il est urgent que nous nous préparions politiquement pour vivre dans les sombres temps qui s’ouvrent à nous.

La pandémie de covid-19 : une maladie politique de l’Anthropocène

Et c’est ici que les choses se complexifient. En effet, la seconde menace de l’Anthropocène, tapie dans l’ombre des altérations écologiques, est proprement politique, et nous commençons tout juste à en faire l’expérience. Lorsque les « crises » environnementales deviendront trop aiguës – qu’il s’agisse d’une vague de chaleur insupportable, d’une famine menaçant la survie alimentaire, de vagues de migrants sans commune mesure avec ce qui a été rencontré jusqu’à présent, ou encore du manque d’eau pour notre survie – la tentation d’une fermeture de l’espace public se fera ressentir au profit de décisions politiques autoritaires, d’une part, et la logique principale présidant à la conduite gestionnaire de la crise (et non à une conduite politique) risque d’être la généralisation du mensonge, d’autre part. C’est ce que nous constatons dans la gestion actuelle de la crise sanitaire.

L’autoritarisme gestionnaire comme gangrène du politique

L’espace public a été fermé jusqu’à nouvel ordre. Chacun doit rester chez lui « pour sauver des vies ». À quoi ressemble le quotidien de « sauveur » de plusieurs d’entre nous depuis quelques semaines ? Nous faisons l’école à la maison, écumons des dizaines de mails, consultons les sites d’information dix fois par jour, passons d’innombrables coups de fil pour assurer la « continuité pédagogique » ou la « continuité productive », préparons les repas, écoutons les dernières informations sur France Inter, nettoyons notre maison au vinaigre blanc ; d’ailleurs, est-ce seulement efficace ? En revanche, il n’y a rien de plus efficace que l’urgence pour nous anesthésier le cerveau. Heureusement, certaines lectures sont là pour nous sortir de notre torpeur et nous alerter sur les dangers de la réponse gestionnaire actuelle à cette crise sanitaire. Je pense à L’État d’exception de Giorgio Agamben, ainsi que l’interview réalisée par Nicolas Truong publiée dans Le Monde le 24 mars, à Rhinocéros d’Eugène Ionesco, ou encore à Du mensonge à la violence de de Hannah Arendt.

Le contrôle actuel porte sur les corps, mais également sur notre capacité à penser. Il devient en effet évident pour nous que la meilleure chose à faire dans ce contexte pandémique est de rester chez soi. Tout porte à croire que nous n’avons pas le choix et qu’il est de notre devoir citoyen de sauver des vies sans action ni critique. Des décisions autoritaires, qu’aucune voix politique n’est en mesure de déjouer, sont imposées car personne n’identifie d’alternative. Transgresser cet impératif de confinement relèverait de la toute-puissance infantile ne supportant par la frustration ou de la provocation adolescente. Il serait irresponsable de participer à la propagation du virus et aux courbes exponentielles du nombre de morts ; avec aux premiers rangs desquels le personnel hospitalier. Un tour de force est réalisé : c’est avec notre plein consentement que nous désertons l’espace public.

La réponse actuelle, bien que juste d’un point de vue sanitaire, est profondément insatisfaisante politiquement, car durablement dangereuse. Ce n’est pas simplement la pandémie de covid-19 (qui sera maîtrisée d’ici quelques mois ou années) qui vient fragiliser l’action politique, mais bien l’Anthropocène qui s’est installé pour durer au moins quelques milliers d’années. Parce qu’une des menaces de l’Anthropocène est précisément cet appel des citoyens à des pouvoirs forts prenant en charge l’ampleur des risques extérieurs, dans son expérience politique, la pandémie de covid-19 est anthropocénique.

Lundi 16 mars le Président de la République française a fait usage d’une rhétorique scientifique de légitimation des décisions politiques. Ce à quoi nous avons affaire est ici particulièrement ambivalent. Depuis quelques décennies, les scientifiques n’ont cessé d’interpeller le pouvoir politique pour tenter d’orienter les décisions publiques en alertant sur les drames du réchauffement climatique, les effondrements des écosystèmes ou le creusement des inégalités de répartition des richesses. Après avoir crié dans le désert, tout à coup, certains d’entre eux sont entendus et leurs propos sont relayés dans un discours politique de premier plan pour légitimer des décisions publiques. Ce n’est pas pour affermir la vitalité démocratique que la caution scientifique a fait son entrée en politique ces derniers jours, mais pour légitimer, dans l’urgence, des mesures autoritaires. Or, les études scientifiques ont d’abord vocation à préparer l’avenir et à accompagner la gouvernance politique du long terme (Bourg et Whiteside, 2017). Cela n’a rien à voir avec une quelconque gestion autoritariste de l’urgence.

Le mensonge gestionnaire comme gangrène du politique

À en croire les discours du gouvernement actuel, l’État nous prend en charge, si nous ne pouvons pas télé-travailler et sommes au chômage technique. Est-ce là un signe du retour de l’État-providence ? Avons-nous affaire à l’acte II, social, tant attendu du quinquennat ? Voilà quatre semaines que nous sommes coincés, pris dans une nasse sans pouvoir ni fuir, ni lutter. La décision sanitaire s’impose. Mais notre liberté d’action politique, unique irrigation de nos fragiles démocraties, est rognée davantage jour après jour. Ce qui altère cette liberté fondamentale, en plus de l’obligation de rester chez nous, est le mensonge politique. Ici les questions abondent.

  • Après que le régime chinois a fait croire à travers sa propagande qu’il a réussi à stopper la propagation du coronavirus sur son territoire (3 304 morts officiels là où des experts évoquent la possibilité de 100 000 morts) grâce à l’adoption très rapide de mesures autoritaires, il se positionne comme le modèle politique efficace par excellence : « Si vous voulez traverser les sombres temps qui s’ouvrent à vous, faites comme nous : renoncez à la liberté démocratique au profit de l’encadrement oligarchique des populations ». Parce que le confinement est certainement la meilleure solution sanitaire, nous emboîtons le pas.
  • Jusqu’où irons-nous dans cette expérience hors du commun de contrôle de nos corps ? « Pas d’inquiétude, nous ne sommes pas en Chine » entendons-nous dire, dénégation désormais devenue à la mode chez nos responsables politiques, alors que les restrictions se durcissent. Les mauvaises expériences d’interpellation par les forces de l’ordre abondent. Toutes mettent en évidence combien il est nécessaire de rendre visible le confinement des Français et la force du contrôle des corps. La situation actuelle fait émerger autant un retour des corbeaux, avec des délations et dénonciations en très forte hausse à Paris, comme en province (Kauffmann, 2020), ainsi qu’un ensemble de nouveaux petits shérifs ayant tout à coup la possibilité d’exercer leur pouvoir sur l’autre du matin au soir (là où ils devaient se contenter de quelques interpellations par semaine en temps ordinaire). Les réseaux sociaux abondent de messages en tout genre mettant en évidence combien la visibilité du confinement semble importer davantage encore que le respect de la distanciation sociale entravant la propagation virale.
  • Pourquoi n’avons-nous pas de masques ni de tests ? Parce que la France, dans son offre de soins, a fait des choix stratégiques dont celui de ne produire ni masques, ni réactifs nécessaires aux tests. Après s’être enfermé des semaines dans un incroyable mensonge, allant jusqu’à minimiser l’importance de ces deux outils de bases dans une lutte contre une pandémie virale, le gouvernement a fait un virage à 180 degrés.
  • Pourquoi devons-nous rester chez nous pour « sauver des vies » ? Parce que nos hôpitaux étaient déjà à l’agonie avant l’arrivée de ce coronavirus, depuis qu’une folie gestionnaire s’est emparée de la politique de santé relayée au sein de chaque Agence Régionale de Santé. Voici quelques années qu’un virus s’est emparé de nos responsables politiques : celui de la simplification du réel au sein de tableurs Excel donnant l’illusion d’une maîtrise. Aujourd’hui, on anime une démocratie comme on gère une entreprise : en faisant de l’optimisation financière.

Nos hôpitaux ont manqué de lits pour accueillir des patients à l’occasion d’une crise sanitaire comme celle du covid-19, et comme cela le sera à l’occasion des multiples crises socio-politiques générées par le durcissement des conditions d’habitabilité humaine de la Terre en société. Nous ne sommes qu’au début de notre entrée dans l’Anthropocène : des situations de ce type, inédites et tragiques à l’échelle de la planète, vont devenir notre lot quotidien. Parce que nous entrons de plain-pied dans des décennies qui seront caractérisées par les crises, nous ne pouvons pas renoncer à notre liberté d’action politique dès l’apparition de problématiques sanitaires et humaines globales.

Alors que pouvons-nous faire ? Faut-il sortir dans les rues et crier en nous serrant dans les bras ? Ce n’est pas parce que nous n’avons pas d’alternative au confinement que nous devons renoncer à notre capacité de critique des décisions publiques. Ce qui se passe actuellement est grave : nous renonçons de notre plein gré – parce que « temporairement » – à notre liberté d’action politique. Or nous ne devons jamais baisser la garde devant les logiques autoritaires dont l’histoire nous a montré qu’elles peuvent se muer en totalitarisme. Nous devons préparer d’autres réponses politiques : c’est précisément la circulation de la parole et de l’action au sein d’institutions justes – certes à refonder compte tenu de l’Anthropocène – et non le contrôle collectif des corps qui nous permettra de protéger les vies que l’Anthropocène menace.

Références bibliographiques :

Agamben, G. (2003).,L’État d’exception, Paris, Seuil.

Agamben, G., Truong, N (interview) (2020), L’épidémie montre clairement que l’État d’exception est devenu la condition normale. Le Monde, 24 mars, https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/03/24/giorgio-agamben-l-epidemie-montre-clairement-que-l-etat-d-exception-est-devenu-la-condition-normale_6034245_3232.html.

Arendt, H. (2014), Du mensonge à la violence. Essai de politique contemporaine, Paris, Calmann-Lévy.

Bourg, D. (2017). « Gouverner le long terme », lapenseeecologique.com, Points de vue, 2017, 1(1), Puf, p. 1-9.

Grandcola, P., Valo, M. (interview) (2020), « Coronavirus : L’origine de l’épidémie de Covid-19 est liée aux bouleversement que nous imposons à la biodiversité », Le Monde, 4 avril, https://www.lemonde.fr/sciences/article/2020/04/04/pandemies-nous-offrons-a-des-agents-infectieux-de-nouvelles-chaines-de-transmission_6035590_1650684.html.

Kauffmann, A. (2020), « Avec le coronavirus, le retour des corbeaux », Le Monde, 10 avril, https://www.lemonde.fr/societe/article/2020/04/10/avec-le-coronavirus-le-retour-des-corbeaux_6036165_3224.html.

Mouterde, P. (2020), « Coronavirus : la dégradation de la biodiversité en question », Le Monde, 4 avril, https://www.lemonde.fr/sciences/article/2020/04/04/coronavirus-la-degradation-de-la-biodiversite-en-question_6035591_1650684.html.

Steffen, W., Broadgate, W., Deutsch, L., Gaffney, O., Ludwig, C., « The trajectory of the Anthropocene: The great Acceleration », The Anthropocene Review, 2015, vol. 2(1), pp. 81-98.

Thiaw, I. (2020), « Coronavirus : Les animaux qui nous ont infectés ne sont pas venus à nous ; nous sommes allés les chercher », Le Monde, 29 mars, https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/03/29/coronavirus-la-pandemie-demande-que-nous-re-definissions-un-contrat-naturel-et-social-entre-l-homme-et-la-nature_6034804_3232.html.




Entretien avec Jean-Michel Servet : La démocratie par parties prenantes, une alternative à la démocratie par le vote

La démocratie par parties prenantes, une alternative à la démocratie par le vote 

Pour le professeur Jean-Michel Servet, spécialiste de la finance et membre du conseil scientifique de la fondation suisse Zoein, la démocratie par parties prenantes fait ses preuves dans la gestion des monnaies locales. Elle pourrait couvrir d’autres domaines à plus grande échelle.

 Par Philippe Le Bé

« Personne ne prétend que la démocratie est parfaite ou omnisciente. En effet, on a pu dire qu’elle était la pire forme de gouvernement à l’exception de toutes celles qui ont été essayées au fil du temps ». Cette phrase est extraite d’un discours prononcé par Winston Churchill le 11 novembre 1947 à la Chambre des communes. Largement battu aux élections législatives de juillet 1945 par le travailliste Clement Attlee, « le lion » de la Seconde Guerre mondiale ne faisait que reprocher à un gouvernement impopulaire de tenter de réduire les droits du Parlement. Mais aujourd’hui, cette célèbre citation est souvent mise en lumière pour signifier notre désarroi face à un fonctionnement contestable de nos démocraties occidentales.

Une personne, une voix. Ce principe notamment adopté par les coopératives semble la meilleure formule d’un système démocratique. Pourtant, elle est toujours plus contestée car elle engendre bien souvent des frustrations chez bon nombre de votants contraints d’accepter la loi de la majorité. Une décision prise par 51% des votants oblige 49% de ces derniers à s’y conformer, en toute légalité et légitimité. En France, le système uninominal majoritaire à deux tours lors des présidentielles et des législatives est la caricature d’un système à bout de souffle. Se présentant comme « le président de tous les Français », tout chef d’État fraichement élu tombe bien vite en disgrâce auprès de la forte minorité qui ne l’a pas choisi. Il perd de facto une bonne part de sa légitimité.

Il existe pourtant une forme de démocratie différente de celle fondée sur le droit de vote : la démocratie par parties prenantes. Cette dernière est notamment pratiquée dans les expériences de monnaie locale, comme le constate Jean-Michel Servet, professeur honoraire à l’Institut des hautes étude internationales et du développement, à Genève. Celui-ci étudie depuis trois décennies le fonctionnement des monnaies complémentaires locales, des monnaies alternatives et du microcrédit dans le monde. Entretien.

En quoi consiste la démocratie par parties prenantes ?

 Jean-Michel Servet – Dans la démocratie par parties prenantes, lorsqu’un groupe de personnes entend gérer un dossier, quel qu’il soit, il doit commencer par identifier les parties concernées et intégrer collectivement les principaux intérêts, individuels et collectifs, qui sont en jeu. Ces intérêts peuvent fort bien se compléter et non pas s’opposer frontalement. Toute tension conduisant à un blocage est si possible écartée. Fort de cette pratique, le groupe fait progresser le débat jusqu’à ce qu’un consensus se dégage. Si par exemple un projet est en discussion, celui-ci ne devra pas être approuvé. Il n’y aura pas de vote final pour ou contre ledit projet. L’abstention des opposants suffira à le faire adopter. A noter que cette démocratie par parties prenantes peut être formalisée lors de la construction d’un projet ou se faire informellement par la mise en place, au cas par cas, de comités ad hoc.

Mais que se passe-t-il si certaines personnes sont hostiles à ce projet ?

 Elles pourront et devront le manifester clairement. Leurs arguments seront écoutés, pris en considération et le débat se poursuivra afin que personne ne se sente floué. Chacun s’efforce de reconnaître les intérêts des autres et contribue de cette manière à un fructueux partage des idées. L’objectif de ces discussions est que ceux qui au départ apparaissaient comme des opposants au projet cessent de s’opposer et le rendent ainsi possible. Le fait que les parties prenantes soient clairement identifiées favorise la reconnaissance des intérêts particuliers.

N’y-a-il pas un risque que le débat s’éternise ?

 C’est en effet le risque d’un tel processus. En Afrique, sous l’arbre à palabres, lieu traditionnel de rassemblement, les villageois passent un bon moment à s’exprimer sur la vie en société, les problèmes de leur village ou la politique. Mais il arrive bien un moment où cela s’arrête ! On peut constater aussi, dans ce type de discussions, que certains membres ont plus de « grande gueule » que les autres…. Mais la démocratie par parties prenantes a par ailleurs un avantage : elle est fondée sur une subsidiarité ascendante. On s’efforce de résoudre les problèmes locaux localement, sans en référer à une institution supérieure, à moins que son intervention soit indispensable.

A l’image de la Suisse ?

 En effet. Mais pas vraiment à l’image de l’Union européenne qui a tendance à préférer la subsidiarité descendante. Que la Commission européenne se prononce sur la meilleure manière de ralentir la circulation automobile dans les localités, par quinconce plutôt que par dos d’âne, c’est vraiment contre-productif, pour ne prendre que cet exemple parmi tant d’autres.

 Que se passe-t-il si les opposants à un projet persistent et signent dans leur critique ?

 Cela peut arriver. Dans ce cas, le projet est abandonné. Une initiative citoyenne de monnaie locale à Romans-sur-Isère, dans la Drôme, a ainsi fait long feu parce que certains (notamment commerçants) ont considéré que la gestion d’une monnaie fondante perdant une partie de sa valeur à échéances fixes (en l’occurrence 2% par an) conduisait à une gestion bureaucratique du projet et à une perte de temps et d’énergie. Les partisans de cette fonte en faisaient un élément de quasi identité du projet de monnaie locale par rapport à l’euro. Ses opposants n’ont pas réussi à trouver un terrain d’entente. Commencée en 2011, l’expérience de « La Mesure », le nom de cette monnaie locale, a pris fin cinq ans plus tard. C’est la preuve que la démocratie par parties prenantes ne se solde pas par un compromis mou. Elle est le résultat d’un vrai débat où le respect des convictions de l’autre n’est pas une chimère.

Ce système a-t-il été expérimenté à grande échelle dans le passé ?

 Oui, on peut penser que l’Ancien régime y recourait avec la gestion des municipalités et de la concurrence entre activités économiques locales par les corporations de métiers. Réunies dans le Tiers-État, ces corporations associaient un système globalement hiérarchique – les maîtres, les compagnons et les travailleurs de base – avec une grande place donnée aux délibérations sans vote. La gestion des célèbres cahiers de doléance par profession, dont la synthèse était formulée et débattue lors des états généraux convoqués par le roi, se déroulait dans le même esprit. Les communautés d’aujourd’hui qui ont (ré)introduit les monnaies locales n’ont donc rien inventé. Elles ont de fait adapté une méthode traditionnelle à notre 21ème siècle. La démocratie par parties prenantes pourrait singulièrement se développer à la faveur des éco-villages des éco-quartiers en développement un peu partout en Europe. Elle incarnerait l’expression du collectif qui ne serait pas assujetti à l’État national ou fédéral mais qui entretiendrait un dialogue décomplexé et dynamique avec lui, ainsi qu’avec des intérêts privés, pour gérer les multiples formes de « communs » de nos sociétés.




Lyon-Turin, un projet de 260 kilomètres de voies ferroviaires nouvelles pour doubler une voie ferroviaire existante. Un choix écologique ? Daniel Ibanez

Vous avez aimé la commande par le gouvernement français de 6 EPR, à plus de dix milliards pièce, alors que la construction du prototype de Flamanville tourne à l’ascension de Sisyphe, dans un pays qui par ailleurs ferme ses services publics les uns après les autres et où le taux de pauvreté progresse (14,7 % de la population en 2019 contre 14,1 en 2019). Vous avez goûté le GCO (Grand contournement autoroutier de l’ouest strasbourgeois), bien réel quant à lui, qui présente pour principal intérêt, en sus d’avoir détruit des terres et des paysages remarquables, de dérouter des camions en masse d’un côté à l’autre de la frontière franco-allemande. Vous avez apprécié EuropaCity, un projet de construction d’un centre commercial de loisirs géant, destiné notamment à attirer des touristes chinois fraichement débarqués de Roissy, pour leur proposer entre autres de skier sous un cagnard de 43° (pic atteint l’été dernier en banlieue parisienne), et ce au prix des derniers arpents de terres cultivables d’Ile-de-France. Alors, vous adorerez le Lyon-Turin, un projet titanesque de doublement d’un parcours ferroviaire existant, avec force tunnels et gravats, pour la bagatelle de 26 milliards !

D’aucuns parlent de changement climatique, d’effondrement des populations d’insectes, de menaces sur nos capacités de production alimentaire, d’affaissement du bas des classes moyennes, etc., toutes choses, braves gens, dénuées d’importance. Citoyen sache le, nos élites dirigeantes veillent à l’intérêt et à la sécurité publics !

Décidément l’absence de sérieux et de rigueur, l’indifférence à la chose publique qui se sont emparées d’une part de la classe politique internationale depuis le Brexit n’affectent pas uniquement les personnalités borderline, du style Trump ou Bolsonaro, mais atteignent également des dirigeants plus ordinaires, à des niveaux divers et variés, quand bien même ils afficheraient une allure de commerciaux bon teint.

Revenons au Lyon-Turin. C’est ici Daniel Ibanez, économiste des procédures collectives et co-fondateur du salon « Des Livres et l’Alerte », qui instruit un dossier qu’il suit depuis des années. C’est une fois de plus l’occasion de souligner la qualité de l’expertise citoyenne. Le lecteur en jugera par lui-même (je renvoie ici en outre à l’entretien avec Michel Badré publié dans ces colonnes sur l’affaire de Notre-Dame-des-Landes). Époque étonnante que la nôtre, caractérisée par une véritable désertion de la sagesse des lieux où elle devrait s’imposer. Précisons toutefois. Comme le remarque ici Daniel Ibanez l’administration et les grands corps de l’État ont bien fait leur travail d’expertise. En revanche, la force d’intérêts privés, associés à des milieux politiques, peut désormais passer outre. C’est me semble-t-il le symptôme d’un État devenu faible, gâté par la corruption néolibérale omniprésente. En revanche, cette affaire, comme celle de NDDL, montre désormais comment un État à nouveau digne de ce nom pourrait s’appuyer sur une expertise croisée, administrative et technique d’un côté, vigilante et citoyenne de l’autre.

Dominique Bourg

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Lyon-Turin, un projet de 260 kilomètres de voies ferroviaires nouvelles pour doubler une voie ferroviaire existante. Un choix écologique ? Daniel Ibanez

Pour un budget de 26 milliards d’euros (valeur 2012), la nouvelle voie ferroviaire en projet entre Lyon et Turin consisterait à construire 260 kilomètres de voies nouvelles avec une dizaine de tunnels notamment sous les massifs de la Chartreuse, de Belledonne, d’Ambin. Le point de départ des voies nouvelles est situé non pas dans Lyon mais à la gare TGV de l’aéroport de Lyon Saint-Exupéry.

Le projet permettrait de relier sans arrêt Paris à Milan en 4 heures contre la possibilité de le faire aujourd’hui en 5h30 avec les voies existantes, le temps de parcours entre Lyon et Turin serait de 2 heures contre un peu plus de 3 heures aujourd’hui.

En matière de report modal (report du trafic routier de marchandises vers le mode ferroviaire), les promoteurs annoncent le report d’un million de poids lourds de la route vers le rail chaque année. Une étude détaillée montre qu’avec une centaine de trains et l’infrastructure existante, il serait possible d’approcher le même chiffre.

Au regard des investissements nécessaires pour régénérer le réseau ferroviaire existant (25 milliards d’Euros selon les parlementaires) et les ouvrages d’art routiers en mauvais état, il est légitime de s’interroger sur un modèle basé sur les gains de temps et la croissance des trafics de marchandises.

Des rapports explicites

L’administration et les hauts-fonctionnaires se montrent réservés dans leurs différents rapports sur ce projet :

Rapport Brossier, Ingénieur Général des Ponts et Chaussées – 1998 pages 57 et 59 :

« On rencontre une extrême difficulté à trouver une rentabilité au projet. »

« Ainsi qu’on l’a dit plus haut, ce n’est probablement qu’après 2017 que l’insuffisance de capacité des ouvrages existants à l’époque pourrait justifier la réalisation d’une nouvelle percée. »

« Au total, il semble que des améliorations substantielles soient possibles sur la ligne actuelle pour un montant d’investissements qui ne dépasserait pas 10 % des sommes nécessaires à la réalisation du projet Lyon-Turin. »

Rapport commun Conseil Général des Ponts et Chaussées Inspection Générale des Finances – 2003 – pages 62, 306, 317 et 327.

 « La mission estime que, dans le cadre méthodologique actuellement applicable à l’évaluation des projets d’infrastructures, les études socio-économiques sont loin de démontrer l’intérêt du projet pour la collectivité.

« A cet égard, elle relève en premier lieu que les études socio-économiques conduites par Alpetunnel [ancêtre de LTF puis TELT – ndr] reposaient sur une méthodologie discutable : les hypothèses de trafic étaient particulièrement optimistes, les volets Voyageurs et Fret n’avaient pas été mis en cohérence, la valorisation des effets externes, non standard, tendait à surestimer la rentabilité socioéconomique du projet. »

« Or, en deuxième lieu, même dans ce cadre méthodologique contestable, les indicateurs de l’intérêt socio-économique du projet étaient mauvais, ce qui tient notamment à l’ampleur considérable des investissements nécessaires à sa réalisation. »

« En définitive, l’ensemble de ces remarques invitent à considérer avec une grande précaution les projections de trafic voyageurs à l’horizon 2015 qui apparaissent en l’état insuffisamment étayées et fondées sur des hypothèses résolument optimistes. »

« Ce parti d’aménagement limité [travaux sur les voies existantes, voies, ponts, gabarit qui ont été réalisés – ndr]permet donc en principe d’éviter tout problème capacitaire jusqu’aux environs de 2020 pour les accès au tunnel historique. En soi, l’objectif consistant à porter les capacités des voies d’accès au niveau de celle du tunnel de Modane ne se justifie donc qu’à un horizon éloigné, entre 2020 et 2030 »

« Bien que fondés sur des présupposés méthodologiques discutables, les résultats actuellement disponibles montrent que ce n’est clairement pas sa rentabilité socioéconomique qui peut conduire à justifier ce projet. »

Référé Cour des Comptes 1er août 2012 page 5

« La valeur actualisée nette économique est négative dans tous les scénarios envisagés »

Cour des Comptes La grande vitesse ferroviaire octobre 2014 page 7

« Cette trop faible rentabilité socio-économique est par exemple manifeste pour la liaison Lyon-Turin, que la Cour a critiquée dans son référé du 1er août 2012. »

Conseil d’Orientation des Infrastructures 1er février 2018

« Il considère que la démonstration n’a pas été faite de l’urgence d’engager ces aménagements dont les caractéristiques socio-économiques apparaissent à ce stade clairement défavorables. … Il semble peu probable qu’avant dix ans il y ait matière à poursuivre les études relatives à ces travaux qui au mieux seront à engager après 2038. »

Ignorant les critiques des hauts fonctionnaires, quels que soient le regard et l’appréciation générale que l’on porte sur les analyses de ces institutions, leurs conclusions se trouvent confirmées par les faits. Pourtant le projet suit lentement son cours sans véritable débat.

A la lecture de ces critiques, auxquelles s’ajoutent celles de nombreux experts ou encore celles de cadres de la SNCF, il est légitime de s’interroger :

  • sur les systèmes décisionnels et le fonctionnement démocratique ;
  • sur ce qui autoriserait les exécutifs à soutenir publiquement ce type du projet contre l’avis de leurs administrations ;
  • sur les analyses des administrations mais également sur les prévisions des promoteurs.

S’interroger sur les aspects purement économiques ne suffit assurément pas. Les partisans arguant que le projet doit se trouver exonéré des contingences économiques et matérielles au regard d’atouts environnementaux et sociaux allégués.

De 1998 à 2018, les hauts-fonctionnaires et experts consultés concluent tous à la possibilité de mieux utiliser l’infrastructure existante qui doit permettre de répondre aux besoins futurs.

A cela, les promoteurs répondent qu’une infrastructure du 19e siècle ne peut répondre aux enjeux du 21e et que les augmentations de trafics prévisibles justifient la création d’un second itinéraire ferroviaire plus performant pour répondre à la demande et diminuer l’empreinte environnementale des transports de personnes et de marchandises. Nous nous attarderons sur ces arguments visant à obtenir une adhésion définitive.

Le coût du projet

Le coût du projet de Lyon (aéroport) jusqu’à Turin a été évalué par Réseau Ferré de France (devenu SNCF Réseau) à 24 milliards d’Euros (valeur 2009) et par la Direction du Trésor à 26,1 milliards d’Euros (valeur 2012). Il n’y a donc pas de réel débat sur le coût minimum du projet.

Aujourd’hui, il est déjà possible de relier Paris à Milan avec les voies ferrées existantes en 5h30 et pour réduire ce temps à 4 heures il faudrait investir de 24 à 26 milliards au minimum. Ce point ne fait pas non plus débat puisque Lyon-Turin Ferroviaire (devenue TELT) a confirmé par écrit ces temps de parcours avec ou sans nouvelle voie, ce qu’a vérifié et validé une équipe de France 3 (« Pièces à conviction »). Par ailleurs l’opérateur italien FrecciaRossa vient d’annoncer un temps de parcours de 6 heures en juin 2020 avec divers arrêts, ce qui confirme la possibilité d’un parcours en 5h30 sans les arrêts.

Devant un tel coût, chacun devrait avoir la rigueur d’analyser des faits et les données avant de conclure. Fonder son opinion sur des croyances ou des promesses est insuffisant.

Rappelons qu’un service ferroviaire de transport de marchandises entre Perpignan et Rungis vient d’être supprimé, de même la section ferroviaire franco-espagnole Perpignan-Figueras a fait l’objet d’une liquidation judiciaire après 4 années d’exploitation. Pourtant, ces axes bénéficient de clients captifs avec des flux évidents entre les régions de production et le marché de gros de Rungis ou l’ensemble de la région parisienne.

Des prévisions incitant à agir, mais invalidées dans la réalité

On peut admettre que les prévisions établies dans le cadre des études préliminaires incitaient à agir rapidement.

L’explosion des trafics routiers de marchandises était annoncée comme inéluctable. Ainsi, en 1991, le rapport Legrand établissait une hypothèse basse annuelle pour 2010 de 2,445 millions de passages de poids lourds pour les traversées franco-italiennes des Alpes du Nord. En 2000 des experts n’en prévoyaient plus que 2 millions à horizon 2015. (GIP SETEC décembre 2000). Pour ces mêmes passages, le dossier d’enquête publique de Lyon-Turin Ferroviaire en 2006, présentait une prévision pour 2017 de 2,77 millions de passages routiers auxquels s’ajoutaient 16 millions de tonnes de marchandises par le mode ferroviaire.

La réalité est évidemment bien différente et quelques éléments de contexte sont nécessaires pour mieux analyser ces prévisions que l’on comparera à la réalité.

En 1991, le Ministre de l’équipement, du logement, des transports et de la mer, Louis Besson, également Maire de Chambéry souhaite comme tous les maires avoir sa liaison TGV avec Paris. Le rapport Legrand, établi à la demande du ministre, pourrait avoir été influencé par ce contexte.

Les études publiées en 2000 réduisent ces prévisions de près de 25% (environ 600 mille passages de moins) à horizon 2010 et restent inférieures pour 2015 de 18% à celles du rapport Legrand.

Cette réduction s’explique par une prise en compte du plafond de circulations constaté de 1994 à 1998 qui incitait logiquement à la prudence. En effet, de 1994 à 1998 le nombre de passages routiers sous les tunnels du Mont-Blanc et du Fréjus a atteint jusqu’à 1,561 millions.

Mais le dogme de la croissance est fort et à l’époque personne ne s’autorise à imaginer qu’un jour ces trafics de marchandises plafonneraient. Alors, malgré ces constats les prévisionnistes restent confiants en la croissance.

Les chiffres publiés dans le dossier d’enquête publique en 2006 (2,77 millions de passages routiers et 16,2 millions de tonnes en ferroviaire en 2017) pour justifier l’utilité publique du projet, ne s’expliquent, elles, ni par des éléments conjoncturels, ni par une vision dogmatique de la croissance. Alors que la désindustrialisation de la France est déjà effective, que celle de l’Italie est en cours, que les courbes des trafics routiers des années précédentes invalident toute augmentation des circulations de camions, prévoir à 10 ans un triplement des circulations de marchandises entre la France et l’Italie, relève non plus de l’erreur d’interprétation ou même d’une religion de la croissance, mais d’une forme de manipulation.

Les chiffres parlent d’eux-mêmes,

  • pour une prévision de 2,445 millions de passages on en décompte 1,303 million en 2010,
  • pour une prévision de 1,998 millions de passages on en décompte 1,252 million en 2015,
  • pour une prévision « d’utilité publique »de 2,77 millions de passages on en décompte 1,362 million en 2017.

Il ne s’agit pas ici de nier les effets de la crise de 2007/2008, mais le plafonnement des trafics entre 1994 et 1998, puis la diminution réelle jusqu’en 2006/2007 confirmaient déjà la tendance à la diminution. D’ailleurs les chiffres de 2019 montrent une nouvelle diminution après les faibles augmentations constatée de 2015 à 2018. Les circulations actuelles se situant au niveau de celles de 1993.

Chacun pourra constater que les prévisions sont erronées, voire irréalistes. Les comptages actuels conduisent à les remettre en cause et à s’intéresser plutôt à la capacité de transport du réseau ferré existant pour réduire immédiatement les effets de la circulation routière des marchandises avant d’engager d’énormes dépenses.

Capacité du réseau ferroviaire existant et prévisions.

Ce sont les questions centrales auxquelles il est nécessaire de répondre de façon documentée avant toute conclusion sur la pertinence du projet. Pour des raisons économiques et d’urgence climatique, les capacités de circulation sur les voies ferrées existantes doivent être utilisées immédiatement. Le sont-elles, à quel niveau, quelle peut être l’incidence sur les circulations routières de marchandises ?

Dans son rapport publié en 1998, le Conseil Général des Ponts et Chaussées a analysé l’utilisation de la voie ferrée existante et indique : « 2.1.9.3. Passage ferroviaire de Modane. Le tunnel écoule aujourd’hui 64 trains par jour et par sens (12 à 14 trains de voyageurs +50 trains de marchandises). Le trafic marchandises a été de 9.7 millions de tonnes en 1996. »

Plus loin les auteurs définissent une capacité de la ligne ferroviaire ; « le tunnel de Modane ne constitue pas aujourd’hui le maillon limitant la capacité ; c’est la gare de Modane qui, avec 50 trains de marchandises par jour et par sens, contraint la capacité. Cependant moyennant un programme d’actions portant à la fois sur les conditions d’exploitation et des aménagements d’infrastructure en France et en Italie (voir infra § 2.1.11.), la capacité de Modane peut être augmentée de 50 % et portée à 75 trains de marchandises par jour et par sens. » (Rapport Conseil Général des Ponts et Chaussées dit Rapport Brossier page 54 et 56)

Il ressort donc de cette étude, dès 1998, que la capacité avérée de circulation de trains entre la France et l’Italie, à cette date, avant travaux et améliorations de l’exploitation est de 64 trains par jour et par sens (128 trains deux sens confondus) dont une centaine de trains de fret. Le responsable de la gare de Modane dans les années 80, Jean-François Roussel, indique pour sa part, des circulations quotidiennes de 60 trains de fret par jour et par sens auxquelles s’ajoutaient les circulations voyageurs. La capacité de circulation peut donc être établie à une soixantaine de trains par jour et par sens avant travaux, les améliorations et travaux réalisés depuis permettant d’améliorer encore ces capacités.

Il n’est pas inutile de rappeler que dans les années 80 l’informatique était balbutiante, que la libre circulation des marchandises en Europe n’existait pas et que tous les trains de marchandises faisaient l’objet de contrôles douaniers lourds et chronophages. De plus, il était obligatoire, jusque dans les années 2000, de remplacer les motrices en gare de Modane en raison de tensions différentes entre les réseaux italien et français.

Aujourd’hui, il existe des motrices tricourant qui peuvent circuler à la fois sur les réseaux français et italiens, l’informatique est efficiente et il n’y a plus de contrôle douanier. Cela a permis de passer de quelques heures d’immobilisation de chaque train à quelques dizaines de minutes. Ces constats objectifs permettent de conclure à une amélioration des conditions d’exploitation renforçant les capacités de circulations ferroviaires et leur qualité.

De lourds travaux ont été réalisés sur le réseau ferré existant estimés à un milliard d’euros par l’ancienne vice-présidente aux transports de la région Rhône-Alpes, favorable au projet, députée jusqu’en 2017, qui déclarait devant la commission des affaires européennes de l’Assemblée nationale le 22 octobre 2013 : « Sur le plan technique, la solution consistant à moderniser la ligne existante n’est pas recevable. En dépit de très lourds investissements – 1 milliard d’euros – sur le trajet Dijon-Modane … »

Les bénéfices attendus des travaux réalisés sont pourtant énoncés en toute lettre dans la déclaration de travaux publiée par RFF. Ces travaux qui ont été réalisés, cela est savoureux, sous la présidence de Monsieur Hubert du Mesnil, aujourd’hui président de la société de réalisation du projet (TELT), et qui dénigre maintenant les capacités de la ligne existante et les travaux qu’il a lui-même supervisé …

« Les travaux de modernisation envisagés permettront de : supprimer la contrainte liée au gabarit actuel qui limite le volume des containers utilisés tant pour le transport combiné que pour l’Autoroute Ferroviaire Alpine ; augmenter la capacité de transit offerte par la ligne. »

« L’opération s’inscrit dans le cadre d’une politique de rééquilibrage modal de l’acheminement du Fret en faveur du rail et d’amélioration de la sécurité des tunnels ferroviaires et répond à plusieurs objectifs : mettre en service une desserte cadencée des navettes de l’Autoroute Ferroviaire Alpine, autoriser la prise en charge par l’Autoroute Ferroviaire Alpine d’environ 80 % du parc de camions existant, permettre l’acheminement des grands containers sur l’axe Nord – Italie, équiper le tunnel ferroviaire du Fréjus d’équipements de sécurité, réduire la pollution atmosphérique d’origine routière, ou au moins compenser l’évolution du trafic futur, améliorer la sécurité des circulations ferroviaires empruntant le tunnel du Fréjus, favoriser le report d’une partie du trafic routier sur le rail et ainsi améliorer la sécurité des transports de marchandises. »

Suite aux améliorations techniques et investissements avérés, quelle a été l’évolution des circulations de trains ? La réponse se trouve dans le rapport financier annuel 2017 de Tunnel Euralpin Lyon-Turin, TELT, (anciennement Lyon-Turin Ferroviaire, LTF) qui indique qu’il ne circule plus en moyenne quotidienne que 19,4 trains de marchandises deux sens confondus plus 6 trains de voyageurs soit une moyenne de 25,4 circulations par jour contre 128 circulations par jour constatées en 1998 avant travaux, avec des moyens techniques limités. Le constat est terrible et doit être rapproché de la fermeture du service de fret Perpignan-Rungis qui a su mobiliser nombre d’élus et d’associations ou syndicats.

Dans le cas de la ligne ferroviaire existante entre Lyon et Turin, il a été investi un milliard d’Euros, pour des progrès technologiques importants et le résultat est une réduction de circulation d’une centaine de trains par jour. Combien de camions pourraient donc être transférés sur le rail ou plus exactement les marchandises qu’ils transportent ? La précision est en effet importante, un ensemble articulé (tracteur routier et semi-remorque) pèse à vide environ 15 tonnes et transporte en moyenne 16 tonnes de marchandises (selon le Comité National Routier CNR). Transporter sur un train des ensembles routiers revient à transporter 15 tonnes de poids inutile. La semi-remorque seule pèse environ 7 tonnes à vide et une caisse mobile seulement 3 tonnes.

Chacun comprend immédiatement l’aberration économique et énergétique que représente le transport des ensembles routiers et l’intérêt des caisses mobiles. Grâce à l’économie de « poids mort » on augmente mathématiquement la capacité et la productivité du fret ferroviaire. Le chargement, les manipulations, l’exploitation des caisses mobiles et conteneurs ne présentent pas de contrainte particulière pour les transporteurs et les opérateurs ferroviaires et présente l’avantage notable de ne plus être contraint par le gabarit des infrastructures.

Compte tenu des contraintes de la voie ferrée sur ce trajet « Lyon-Turin », un train peut être composé de wagons permettant le transport d’une trentaine de conteneurs ou caisses mobiles équivalents à des semi-remorques (40 ou 45 pieds). Dès lors le calcul du nombre de semi-remorques susceptibles de disparaître des routes et autoroutes entre la France et l’Italie se calcule simplement : 100 trains disposant de 32 places pour des conteneurs représentent l’équivalent de 3 200 poids lourds. Sur une période annuelle de 300 jours d’exploitation, cela représente 960 000 poids lourds. En pondérant cette capacité à 80% (inférieur à celle constatée actuellement) on obtient une possibilité raisonnable de report de 768 000 poids lourds. Ce chiffre doit être comparé au nombre de circulations décomptées sous les tunnels du Mont-Blanc et celui du Fréjus qui s’établissait en 2018 à 1 408 486 poids lourds. Les constats et les analyses démontrent que l’infrastructure ferroviaire existante est en mesure d’absorber des circulations ferroviaires permettant de réduire les circulations routières de marchandises dans les Alpes de 54%.

Il est légitime d’interroger les responsables et de leur demander : « qu’attendez-vous ? », « Quelle est la nécessité d’investir dans une infrastructure nouvelle, lorsque la démonstration est faite que la France est incapable de promouvoir le transport ferroviaire des marchandises sur la voie ferrée existante des Alpes, malgré les améliorations apportées ? »

La France est incapable de maintenir une liaison Perpignan et Rungis, et ce constat vaut d’ailleurs pour l’ensemble des territoires, puisque la part du transport ferroviaire pour les marchandises diminue partout en France quel que soit le relief.

Un réseau ferré compétitif et une demande à satisfaire.

Cette absence d’offre de service ferroviaire est d’autant plus difficile à comprendre que les différents ministres et gouvernements se sont de longue date engagés à promouvoir et redévelopper le fret ferroviaire. D’autres éléments rendent cette situation plus incompréhensible encore.

Il est fréquent d’entendre que la route coûte moins cher que le rail et cela expliquerait donc la difficulté du rail. Un tel argument suppose de considérer que 30 camions avec 30 chauffeurs, 30 pleins de gasoil (même défiscalisés pour partie), 30 usures de camions, 30 péages autoroutiers … sont nécessairement moins cher qu’un conducteur de motrice tractant une rame avec 30 conteneurs… Demander les détails de ces calculs semble indispensable avant de tirer des conclusions définitives d’autant que sur l’axe Lyon-Turin, la tarification des tunnels routiers transalpins est dissuasive.

S’il est juste de considérer que la route est moins chère que le rail de façon générale, cela est faux pour l’axe Lyon-Turin. Ce constat n’est pas l’allégation de quelques décroissants illuminés qui ne connaîtraient rien à l’économie des transports, il est la conclusion de la DG Move (commission européenne) et de l’observatoire Suisse des transports transalpins qui concluent chaque année que la route entre la France et l’Italie coûte environ 30% plus cher que le service ferroviaire.

Le lecteur incrédule peut s’étonner d’un tel « miracle » qui s’explique par un itinéraire routier franco-italien et des tunnels alpins fortement taxés comme le sont les itinéraires suisses. Deux fervents soutiens du projet, l’ex-député Michel Destot et l’ex-sénateur Michel Bouvard le confirment au premier ministre le 13 juillet 2015 : « La redevance poids lourds liée aux prestations (RPLP) est prélevée sur l’ensemble du territoire suisse, sans majoration spécifique pour les tunnels. Le taux kilométrique est compris entre 2,10 et 3,05 centime de CHF par tonne de PTAC et par kilomètre. Pour un poids lourd de 40 tonnes Euro 5, cela fait 0,91 CHF/km (0,86 €/km). Il s’agit donc d’un taux kilométrique supérieur aux péages autoroutiers français ou autrichiens, dont le cumul sur la traversée de la Suisse (300 km) reste comparable aux péages des tunnels du Mont-Blanc ou du Fréjus. » La France a renoncé à l’écotaxe, mais pour les circulations transfrontalières sur l’axe alpin franco-italien, les péages des tunnels routiers du Mont-Blanc et du Fréjus placent la route à un niveau tarifaire bien supérieur au mode ferroviaire.

Deux observations s’imposent alors : le désavantage tarifaire de la route n’a pas conduit à une réduction de la part routière des transports de marchandises et le rail n’a pas utilisé cet avantage concurrentiel pour reprendre des parts de marché. Il n’y a donc pas d’automaticité du report modal de la route vers le rail grâce à des taxes si le mode ferroviaire n’offre pas de services adaptés aux transporteurs de marchandises.

Imaginer qu’une infrastructure, qui plus est très coûteuse, résoudra ce problème relève plus de l’idéologie ou du dogmatisme que de l’analyse économique, du simple constat matériel et de la rationalité.

Pollution réelle et perspectives

L’argument de la pollution des poids lourds dans les Alpes est largement repris par les promoteurs du projet. Le site internet de TELT annonce que le report d’un million de poids lourds de la route vers le rail permettra de réduire les émissions de CO2 de 3 millions de tonnes chaque année. Dès lors nombre d’environnementalistes ont considéré qu’il fallait soutenir ce projet. Peu pourtant se sont intéressés à la capacité réelle de la voie existante, des techniques de chargement des trains de fret …

Comme on l’a vu la réduction des émissions de CO2 à court terme est possible avec la voie ferrée existante qui permet dès maintenant de reporter de la route vers le rail un nombre de poids lourds important. Il n’est dès lors pas nécessaire d’engager le pays dans des travaux portant atteinte aux ressources en eau et aux terres agricoles pour un motif écologique puisqu’il est parfaitement possible de répondre avec l’infrastructure ferroviaire existante aux objectifs de réductions de CO2.

Mais cet exemple de l’amélioration environnementale est intéressant à analyser, car il démontre l’abus de conscience de ce dossier. En effet, qui se risquerait à contredire les promoteurs d’un projet ferroviaire, présenté comme contribuant à diminuer la pollution routière ? Celles et ceux qui osent se voient immédiatement répondre : « parce que vous préférez les camions sur les routes ? »

Il y a pourtant bel et bien un abus de conscience écologique qui apparaît sur autre page du même site internet TELT, où l’on peut lire que le projet permettra d’économiser 85 millions de tonnes de CO2 en 70 ans. Les nombres sont impressionnants, mais la division est simple, le résultat est d’1,2 millions de tonnes par an.

Ainsi sur le même site internet, les promoteurs donnent des informations fantaisistes qui une fois vantent une réduction annuelle de 3 millions de tonnes de CO2 et sur la page voisine d’1,2 millions de tonnes. Seul le chiffre de 3 millions de tonnes est retenu pour justifier l’utilité publique et abuser la population et ses représentants.

Le guide méthodologique des émissions de CO2 publié par le ministère de la transition écologique permet de calculer les émissions d’un million de poids lourds de 40 tonnes sur une distance de 300 kilomètres transportant en moyenne 16 tonnes des marchandises ; le résultat n’est que de 412 000 tonnes de CO2 économisées chaque année soit 7 fois moins que l’annonce du promoteur. Le promoteur a évidemment omis de retrancher les émissions que générerait les travaux ainsi que l’exploitation nécessitant de refroidir en permanence un tunnel dont la température intérieure serait en permanence de plus de 50°.

Pour sa part l’ADEME confirme que la réduction de CO2 est encore inférieure.

26 milliards pour 260 kilomètres soit 100 millions d’euros par kilomètre.

Le seul tunnel de base entre Saint-Jean-de-Maurienne et Suse coûterait au moins 10 milliards d’euros, même si les promoteurs nous annoncent qu’un tunnel de 57,5 kilomètres ne coûterait « que » 8,6 milliards. On peut douter qu’il coûte moins cher que les 11 milliards d’euros du tunnel Suisse du Saint-Gothard de même longueur, comme on peut douter qu’il soit moins cher que le tunnel sous la Manche pourtant plus court. Chaque kilomètre de voie double coûterait donc 149 millions d’euros, si l’on accepte de croire les promoteurs, qu’il faut comparer aux voies nouvelles pour les TGV qui coûtent entre 22 et 25 millions d’euros soit six fois moins.

Alors les lignes TGV sont majoritairement déficitaires, ce que confirme la Cour des Comptes, qui peut prendre l’engagement que ce projet de voie nouvelle, dont le coût est au minimum six fois supérieur, ne sera pas déficitaire et que les circulations permettront d’amortir, ne serait-ce que le projet de tunnel.

Pour l’ensemble du projet de l’aéroport de Lyon jusqu’à Turin le coût serait de 26 milliards d’euros soit une moyenne de 100 millions d’euros pour chaque kilomètre. Si le rapport n’est plus que de 4 fois le prix d’une ligne TGV, la faillite et la dette restent certaines y compris du point de vue environnemental.

Il ne s’agit pas ici par principe de renoncer à une dépense de la collectivité qui satisferait des besoins de déplacements ou des améliorations environnementales conséquentes, il s’agit simplement de constater que les améliorations substantielles sont immédiatement possibles avec les voies ferrées existantes. Il s’agit surtout de constater que cette dépense obère la capacité de financement des doublements de voies dans les Alpes qui permettraient à la fois de tripler le nombre de trains du quotidien tout en améliorant les temps de parcours. Il reste en effet de nombreuses voies uniques en Rhône Alpes et l’argent manque pour les doubler alors que circulent chaque jour sur la route des centaines milliers de voitures.

Compte tenu de la fantaisie constatée dans les prévisions de trafic pour ce projet mais également pour celui de Perpignan-Figueras, mis en liquidation judiciaire car les trafics réels de voyageurs ne représentaient que 15% de la prévision et ceux de marchandises 8%. Si les contribuables sont légitimes à s’interroger sur une telle dépense, les élus partisans ont quant à eux la responsabilité de s’expliquer, car les seuls garants dans ces affaires sont les contribuables.

L’Europe Paie

Il est un fait que l’Europe s’est déclarée prête à financer le projet de tunnel transfrontalier à hauteur de 40%, taux qui pourrait être porté à 50%.

Rappelons tout de même que l’Europe ne lève pas d’impôt et ne fait en définitive que redistribuer ce qu’elle reçoit des États. Dès lors, l’argent qui pourrait être perçu n’est que la redistribution d’une part de ce qui aura été apporté au budget européen par les contribuables français et italiens dont les États sont des contributeurs positifs.

Mais nombre d’élus tiennent pour politique d’aménagement du territoire la maxime « ne pas perdre l’argent promis » … quitte à devoir apporter en plus de la contribution au budget européen une part de 2,5 à 3 milliards d’euros supplémentaires pour la France ? Cette politique de course à la subvention sans calculer la charge financière de l’investissement et de son exploitation pour les contribuables est irrationnelle et au surplus irresponsable.

Que faire ?

Avec la part française prévue pour le seul tunnel de base entre Saint-Jean-de-Maurienne et Suse en Italie, soit près de 3 milliards d’euros, la France pourrait parfaitement doubler des voies uniques en région Rhône Alpes permettant ainsi des gains de temps de trajet, une meilleure fluidité des transports ferroviaires et une augmentation du nombre de trains entre les différentes métropoles Lyon, Grenoble, Annecy, Chambéry, Le Puy, Clermont-Ferrand etc…

En investissant sur des doublements de voies ferrées, il serait parfaitement possible d’envisager des transports de type RER avec des fréquences courtes, tout en maintenant les capacités de circulations pour des trains et navettes de fret ferroviaire. De même il y a urgence à régénérer le réseau ferroviaire qui présente de tels défauts d’entretien qu’il est parfois dangereux et que la vitesse des trains doit être réduite. Au lieu de financer le Lyon-Turin le gouvernement et les élus seraient bien inspirés de réparer les ponts dangereux, de financer des transports en commun notamment de rabattement vers les gares,  de financer l’isolation thermique des logements mal isolés et dévoreurs d’énergie.

Non la logique de prendre l’argent public quand il est là, n’est pas recevable, cet opportunisme inconséquent ne respecte ni les contribuables ni la valeur de l’argent public.

Lyon-Turin l’EPR du ferroviaire

Ce projet Lyon-Turin ne peut pas se satisfaire de formules définitives pour le promouvoir comme pour s’y opposer. Le débat doit être socio-économique et il n’a jamais été tenu.

Ce qui peut être constaté c’est que le coût des études et reconnaissances préalables à une décision d’engager les travaux était annoncé pour 371 millions d’Euros et qu’un milliard et demi a été dépensé. En 1991 le schéma directeur des nouvelles lignes à grande vitesse annonçait un coût de 3 milliards d’euros (coût maximum de 70 millions de FRANCS par kilomètre -10,7 millions d’euros par kilomètre). Si un gouvernement prenait le risque de construire ce projet, le budget est de l’ordre de 30 milliards d’euros, dix fois plus qu’annoncé initialement !

Si comparaison n’est pas raison, il n’en reste pas moins que la mise en service était annoncée pour 2012 et que rien ne sera possible pour le seul tunnel de base avant 2032 et sans doute 2035, alors que le reste du projet ne pourrait voir le jour au mieux qu’en 2050.

Qui peut prétendre que ces délais sont compatibles avec l’urgence climatique et écologique, que les motorisations et leurs évolutions techniques justifieront toujours ce projet en 2035 et a fortiori en 2050 ? Rappelons que ce projet a été imaginé dans les années 80, alors que le développement du diesel pour les motorisations était encouragé. Qui peut justifier des tarissements de sources et ressources hydrologiques irréversibles alors que la sécheresse sévit partout et que la qualité de l’eau des rivières est largement dégradée ? Qui peut justifier les montagnes de déblais qui transforment la Maurienne en vaste carrière à ciel ouvert ? Qui peut accepter l’artificialisation des terres agricoles ? Qui peut défendre les destructions de forêts, d’espèces et d’habitats naturels en Maurienne et sur tout le parcours ? Qui peut prôner que la croissance des trafics de marchandises est un objectif ?

Du point de vue de l’intérêt général, les milieux politiques, syndicaux et environnementaux devraient s’interroger sur les raisons qui président à ce que la société de maîtrise d’ouvrage, TELT SAS pour la France, soit une société de droit privé et que le montage financier retenu soit « dans tous les cas étudiés les travaux… sont attribués … dans le cadre d’un Partenariat Public Privé » (PPP) dont le principe est acté jusque dans l’accord franco-italien signé pour la France par Thierry Mariani en 2012, lorsqu’il était secrétaire d’État chargé des transports.

Les mêmes devraient également s’interroger sur la double casquette du président de TELT qui est également le président de l’IGD « institut français pour les PPP ».

En conclusion, s’il existe évidemment des raisons écologiques pour porter la contradiction à ce projet, son inutilité réside dans des analyses factuelles largement partagées par les hautes administrations et les experts des transports. Dès lors, rien ne justifie de porter atteinte à l’environnement, pas même à une fleur pour réaliser ce projet.

Daniel Ibanez




De la forêt à la vigne

Par Dominique Bourg et Sophie Swaton

Nous ouvrons ici une série d’entretiens ou d’articles dans un esprit voisin de celui qui nous a conduits à lancer la collection « Nouvelles Terres » dont le premier volume – Iwan Asnawi, L’esprit de la jungle – a été publié fin août dernier. L’objet de la collection est de donner la parole en première personne à des représentants de cultures tierces et en tout premier lieu issus de « peuples premiers ». Un tel projet – tant celui de la collection que celui qui anime cette série d’entretiens et de papiers – peut être porté par bien des intentions. Il part en premier lieu d’un constat : le caractère morbide affirmé de la civilisation occidentale finissante, désormais internationalement relayée. Morbide au sens où elle fragilise la vie sur Terre, directement en provoquant un effondrement rapide de la vie sauvage, indirectement en érodant les conditions à la vie par le changement climatique. Il ne s’agit pas non plus, en second lieu, de rejeter notre héritage, mais d’impulser un nouveau départ, d’y contribuer tout du moins en nous tournant vers la sagesse de ceux que nous avons massacrés et méprisés. Non pour les singer, mais pour nous en inspirer, pour entrelacer nos interrogations et les leurs, d’autant qu’ils s’emploient à se reconstruire, à s’imaginer un nouveau futur, comme nous devons le faire nous-mêmes.

Rappelons ici l’hommage rendu et par le GIEC et par l’IPBES aux peuples premiers, conservateurs et protecteurs de la forêt. D’aucuns, au sein du GIEC, vont plus loin et en appellent à un maillage entre leurs savoir-faire et les nôtres (voir les propos de Valérie Masson-Delmotte rapportés par Pierre Le Hir, « Un rapport spécial du Giec : l’humanité épuise les terres », lemonde.fr, 8 août 2019). La permaculture en est la première attestation et mise en œuvre (voir ici l’article sur la permaculture de François Léger et alii). Elle a su mailler la sagesse des aborigènes, leur holisme et leur respect de la communauté des êtres vivants, leurs pratiques agricoles, et le savoir issu de la science des écosystèmes notamment quant à la complémentarité des espèces de plantes différentes.

Il convient pour comprendre le tissage que nous appelons de nos vœux de bien distinguer sciences et techniques. Même si ceux deux démarches semblent se prolonger, voire se superposer, et même si les tenants de l’une et de l’autre empruntent en termes de formation un même chemin, au moins un temps, on n’en a pas moins affaire à deux démarches distinctes. La méthode scientifique vise à produire des énoncés, généralement exprimables de façon formelle, des lois enchâssées dans une édifice théorique plus large. Ces énoncés, de part en part contrôlables, sont les plus fermes possibles, les plus vraisemblables possibles. Mais leur fermeté est à l’aune de leur étroitesse. Ils relèvent par ailleurs d’une unique modalité de jugement, celle selon le vrai et le faux. Il est vain, si ce n’est absurde, de s’opposer à un énoncé authentiquement scientifique. La démarche technique ou technologique ne vise en revanche nullement à produire des énoncés, mais à en partir en vue de modifier l’état du monde, de le transformer, et généralement en y introduisant des objets nouveaux. Dès lors, les modalités de jugement requises n’ont plus rien à voir avec le vrai/faux, mais avec de multiples autres modalités possibles de jugement : selon le beau/laid, l’utile/inutile, le coûteux/bon marché, le dangereux/inoffensif, etc. Un objet, à la différence d’un énoncé, ne saurait être vrai ou faux ! Il est et par ailleurs se prête à une multitude d’autres modalités de jugement. C’est pour quoi on ne saurait confondre, en dépit d’une forme de continuité, sciences et techniques. La confusion des deux étant évidemment intéressée, elle permet de faire ruisseler sur les techniques l’autorité et la neutralité, le surplomb en matière de jugement, dont bénéficient les énoncés scientifiques. La grossièreté étant alors de faire apparaître certains objets – par exemple une plante génétiquement modifiée ou un réacteur nucléaire – pour des canard-lapin, à savoir des objets-scientifiques. Il n’est pas d’objets scientifiques possibles, mais seulement des énoncés. Précisons toutefois, un réacteur nucléaire ou une plante génétiquement modifiée peuvent servir à produire de la connaissance, mais en tant qu’instruments de laboratoire, mais non en tant qu’objets en série destinés à être vendus sur un marché. A ce dernier titre, ils sont susceptibles d’une multitude de modalités de jugements possibles. Ils ne jouissent d’aucune nécessité ; leur diffusion au sein de la société constitue un choix, avec toutes les bifurcations et éventuellement l’arbitraire que cela implique. La morbidité de notre civilisation ne tient pas tant à nos connaissances, fermes et partielles répétons-le, qu’à leur enchâssement dans un dispositif imaginaire plus large, inséparables d’un type de techniques et du marché, orienté vers la puissance, l’arrogance, la vitesse, une certaine quête tous azimuts de l’universalité.

Évidemment cela ne signifie pas que nos connaissances entretiennent une absence totale de relation avec l’action. Il suffit de songer aux sciences du climat dont les premiers modèles datant des années 1970, appuyés sur une théorie de l’effet de serre remontant au siècle précédent : elles nous ont très tôt avertis du danger de la dérive de nos émissions carbonées. Les connaissances peuvent inciter à l’action, et en l’occurrence pour l’action climatique le doivent. Mais en revanche, comme suffirait à le montrer l’architecture du GIEC et son évaluation de l’état des connaissances en trois groupes différents (physique du climat, vulnérabilité, réduction des émissions pour une atténuation du changement climatique), les sciences du climat ne sauraient nous dire ce que nous devons faire pour réduire drastiquement nos émissions, quelles solutions retenir, vers quel type de société, et au-delà de civilisation, nous orienter.

Nous évoquerons encore un autre cas de figure du franchissement indu et dangereux de frontière entre théorie et pratique : celui illustré par une fausse science. L’économie néoclassique constitue en effet une discipline à part entière avec ses règles et ses méthodes, mais certainement pas une science au sens de la physique. Celle-ci raisonne sur des faits sociaux, autres canard-lapin, tant les faits sont en ces domaines inséparables de leurs interprétations, à tel point qu’il n’est jamais possible d’atteindre des données quasi chimiquement pures, étroitement mesurables comme en physique. D’où le caractère fort peu prédictif des modèles économiques et leur distance à la complexité qu’ils tentent de réduire. Mais force est de constater que la mathématisation hasardeuse du réel construit par la « science » économique n’en a pas moins servi de justification à des politiques publiques socialement et environnementalement destructrices.

Quoi qu’il en soit, nos connaissances, ainsi comprises, comme le montre le cas de la permaculture, peuvent s’enchâsser dans des dispositifs plus larges associant réflexions, valeurs, pratiques et croyances diverses. Et c’est de tels dispositifs qu’il convient d’inventer pour reprendre pied sur Terre, pour nous insérer à nouveau au sein du vivant. Avant d’aller plus avant dans cette direction, rappelons les croyances « rationnelles », inspirées d’une interprétation des sciences et de leur statut, auxquelles il convient désormais de tourner le dos. Mentionnons le « scientisme » qui consiste à dénier l’étroitesse de nos connaissances, pourtant au fondement de leur validité, et à considérer le jugement selon le vrai et le faux comme l’alpha et l’oméga. Il n’est dès lors aucune question qui ne soit susceptible de recevoir une réponse scientifique. Il est une autre dérive, celle du rationalisme cherchant à soumettre toute forme de réalité à l’examen d’une figure particulière de la raison, celle des Lumières, celle issue de l’universalisme abstrait de la physique classique, insensible aux conditions limites et autres phénomènes d’échelle. Il n’est dès lors de raison qu’universelle, laquelle universalité est produite par abstraction de toutes les qualités sensibles et autres singularités. Les qualités sensibles, les constructions culturelles fondées sur des témoignages ou quelque réalité singulière que ce soit, et partant les religions, la pluralité des modes de vie, des traditions, des savoir-faire, etc., tout est ravalé au rang d’illusions. Cette fiction a pu donner des fruits magnifiques. Tels furent les droits humains : pour les produire il convenait d’imaginer une humanité abstraite de toutes les différences qui séparent les individus. Mais lorsqu’on s’emploie précisément à universaliser cette figure particulière de la raison, de plier quelque réalité que ce soit à cette forme de rationalité, les problèmes arrivent. Considérons son application à l’agriculture. Il en a découlé une volonté de s’abstraire du vivant, des sols, du cycle de naturel de l’azote, quelques variétés de blé ou de tomates dans le monde entier, et donc une diversité génétique détruite, des pesticides en masse et de l’énergie à gogo. Cette agriculture a certes permis de nourrir la planète, mais au prix d’une destruction massive du vivant. A quoi s’ajoute que cette agriculture est énergétivore (1calorie alimentaire produite exige 10 calories fossiles) et peu résiliente au changement climatique. Nous devons tourner cette page.

Revenons à la nécessité évoquée plus haut de mailler nos représentations scientifiques à des valeurs, des croyances, des pratiques et des techniques différentes et nouvelles, etc. Ce travail de maillage constitue un paradigme, une sorte de matrice propre à générer des représentations et des pratiques sociales au long cours. Notre hypothèse est qu’un tel renouvellement de paradigme est en cours et qu’il est inséparable d’un travail de réinsertion de l’humanité au sein du vivant, en partie lié au mouvement de nos connaissances.

Pour mieux le comprendre repartons du paradigme qui reste encore en grande partie le nôtre, celui du mécanisme moderne. A la fin du 16e et au début du 17e siècles s’est imposée une conception totalement inédite de nos relations à la nature et de la nature elle-même, sous l’impulsion de la physique naissante. Nous nous sommes mis, sous l’impulsion d’élites scientifiques nouvelles, à concevoir le monde naturel comme un agrégat de particules mécaniques, matérielles, extérieures les unes aux autres, dépourvues de quelque intériorité que ce soit, et plus largement de toute espèce de qualité. L’univers apparaissait alors comme purement mécanique, et partant homogène et non hiérarchisé. Affirmation beaucoup plus lourde de conséquences que le simple passage du géo- à l’héliocentrisme, qui comptaient de talentueux partisans dès l’antiquité grecque. Remarquons toutefois que ce monde purement mécanique trouve aussi dans l’antiquité ses premiers hérauts.

Quoi qu’il en soit, à partir du moment où la nature était réputée purement mécanique, l’humanité ne pouvait que lui apparaître, par essence, étrangère et supérieure, car dotée d’intériorité, capable de penser, de promettre, de contracter, de se projeter dans le futur en s’appuyant sur la flèche du temps. Et nous renvoyons sur ce point le lecteur à l’une des quatre ontologies possibles selon Philippe Descola, à savoir le « naturalisme »(1). Ce faisant la modernité naissante emportait avec elle l’héritage de l’interprétation de la Genèse promue par les siècles précédents, rivée à une seule des postures bibliques, celle dénommée « despotique », appuyée sur les versets suivants (Gn 1, 26 – 28) : « Faisons l’homme à notre image, selon notre ressemblance, et qu’il soumette les poissons de la mer, les oiseaux du ciel, les bestiaux, toute la terre, et toutes les petites bêtes qui remuent sur la terre ! » (traduction TOB). Dès lors l’affirmation de soi de l’humanité, son développement, ce que l’on finira par appeler Progrès, ne pouvait consister qu’en un travail d’arrachement permanent à la nature, d’artificialisation de cette dernière. Nous devons, diraient les sages de la Maison de Salomon de la Nouvelle Atlantide de Bacon, faire « indéfiniment reculer les bornes de la nature », et tout aussi indéfiniment faire corrélativement progresser l’« empire » humain. Le recouvrement quasi parfait du paradigme naissant et de l’enseignement biblique ainsi compris, donnait une puissance accrue au paradigme naissant.

En conséquence de quoi, compte tenu de l’étrangeté des êtres humains à la nature, les animaux ne pouvaient que constituer des machines. Certes cette conception n’a cessé d’être combattue durant les temps modernes et une tradition philosophique comme le végétarisme n’a pas disparu pour autant. La modernité n’a pas été plus homogène que ne l’avait été l’antiquité. Il n’empêche que cette vision mécaniste de l’animal a néanmoins réellement imprimée les esprits. Un historien comme Keith Thomas s’est par exemple attaché dans Man and the Natural Word(2) à montrer comment cette relation nouvelle aux animaux a pénétré le tissu social, tout en affectant les relations sociales. Elle a surtout fini par s’imposer via les traités de zootechnie du 19e siècle et par créer l’élevage industriel.

Celle même conception mécaniste a inspiré Hobbes et son artificialisme radical, sa volonté de comprendre de façon mécaniste la généalogie de l’ordre civil, et partant la philosophie du contrat en totalité, à laquelle nous devons les fondements de la démocratie représentative, etc. Au-delà, l’idée même de sciences sociales, séparées des sciences naturelles, eut été impensable sans ce dualisme moderne, sans la séparation de la réalité entre humains et société d’un côté, et êtres naturels de l’autre Etc.

Ces quelques indications suffisent à faire comprendre ce que paradigme en général, et ce que paradigme moderne en particulier signifient. Celui-ci subit désormais de violents assauts. Nous y avons fait allusion au début de cette introduction à notre dossier. Le dualisme s’effrite. Le changement climatique y suffirait à lui tout seul qui fait apparaître les catastrophes naturelles d’antan comme autant de phénomènes tout autant culturels, inséparables de la montée en puissance de nos émissions carbonées. Gédéon, héros biblique, prétendait arrêter le soleil dans sa course, nous, nous avons fini par intensifier les effets de son rayonnement… Nous avons devant nous tout un travail d’élaboration philosophique à produire.

Or, précisément, nous défendons l’hypothèse du surgissement d’un nouveau paradigme, enté sur le vivant, spéculativement sur l’évolution de nos connaissances du vivant d’un côté, et pratiquement sur l’évolution parallèle de l’ensemble du tissu social, de nos représentations et sensibilités à nos pratiques et à nos institutions. Le premier coin enfoncé dans le paradigme moderne l’a été par Darwin avec la théorie de l’évolution des espèces ; le second avec les apports de l’éthologie et le troisième, très récemment, par la révolution de la biologie végétale en cours (voir ici l’entretien avec Edward Farmer). Ce sont autant, par contraste avec le paradigme précédent, de réinscriptions de l’homme dans la nature, à des mises en lumière successives de la continuité et de la solidarité homme-nature.

Avec la révolution darwinienne de la seconde moitié du 19e siècle, l’humanité redescend de Sirius sur Terre, abandonne sa position en surplomb propre à la physique classique, pour être réinsérée dans le flux temporel des espèces et de leur évolution terrestre et naturelle. Il rejoint à nouveau, selon l’expression d’Aldo Leopold, l’Odyssée des espèces naturelles. Certes, il n’est pas moins mécanique que la sélection naturelle, mais il n’empêche que sa conséquence est la réaffirmation de la naturalité de l’espèce. Dans la seconde moitié du 20e siècle, une seconde révolution, bouleversant plus encore la conception de notre propre humanité se déploie. L’éthologie animale ruine en effet l’un après l’autre les critères classiques de la différence anthropologique : les possessions prétendument exclusives du langage, de la culture, du sentiment moral, du maniement des outils, une forme de sens politique, l’aptitude à mentir, etc. Les différences nous séparant des autres animaux ont fini par apparaître comme des différences de degré, se détachant sur un fond irrémédiablement commun. Durant ces décennies on apprit à connaître les prouesses linguistiques de primates auxquels on avait appris le langage des sourds et muets ou le maniement de symboles. Sur l’île de Koshima au Japon, les paysans abandonnaient régulièrement des patates douces sur une plage. Des éthologues observèrent alors une jeune guenon tremper pour la première fois une patate douce dans l’eau de mer pour en retirer le sable et pouvoir ainsi la manger. Les autres jeunes singes de la horde l’auraient imitée, mais non les vieux singes …(3) À travers cette observation, nous pouvions voir comment un comportement inédit naissait et devenait une nouvelle pratique dans un groupe social animal. Il n’est pas jusqu’à la fonction symbolique qui ne soit remise en question en tant que spécifiquement humaine ; mais il convient à ce sujet de rester pour l’heure prudent. Etc.

Désormais, depuis une quinzaine d’années, on assiste à une troisième révolution, venant compléter les deux premières, et achevant ce processus de mise en lumière de l’unité du vivant sur Terre. Nous avons en effet très longtemps considéré la vie des plantes comme une forme de vie inférieure, entre le minéral et l’animal, celle d’un état végétatif précisément. Les plantes constituaient le Lumpenproletariat du vivant, celles qui organisent l’interface entre l’organique et l’inorganique, mais dont l’existence serait à l’image de leur fonction d’intermédiation : entre la vie et la non-vie. Or, depuis au moins une décennie, de multiples travaux ont fini par remiser aux oubliettes de l’histoire cette conception pourtant pluriséculaire. Les plantes vivent, aussi pleinement que nous-mêmes, même si elles déroulent leur existence d’une toute autre manière que la nôtre, que celle de nous autres les animaux. Elles ne possèdent pas d’organes vitaux et sont capables de se régénérer, condition à leur survie, elles qui sont condamnées au mouvement sur place, ne pouvant fuir devant leurs prédateurs. Bien qu’elles ne le fassent pas à notre façon, les plantes n’en respirent, n’en digèrent – même pour certaines de petits mammifères –, n’en deviennent et ne s’en meuvent pas moins sur place, n’en replient ou déplient leurs feuilles, n’en transforment leur milieu et ne s’en adaptent pas moins. Or, pour s’adapter, à l’instar de toute forme de vie, il leur faut sentir et analyser le milieu qui les environne, communiquer, concevoir des stratégies, calculer, leurrer prédateurs ou proies, pour les racines détecter voies de passage, minéraux, eau, etc. dans les sols, là encore sans organes appropriés et spécialisés à la différence des animaux. Les plantes vivent bel et bien, pleinement même. Elles possèdent une intelligence, certes différente de celle des animaux inséparables de systèmes spécifiques (d’organes) ; une intelligence que nous qualifierons de systémique faute de mieux.

En conséquence, la révolution en cours de la biologie végétale bouleverse notre conception du vivant et impose l’idée de notre appartenance à un seul et unique phénomène de la vie sur Terre. Nous pouvons désormais nous aussi, avec François d’Assise, dire nos sœurs les plantes. Nous partageons avec elles la même machinerie cellulaire, remontant à nos très anciens ancêtres communs, mais plus encore des caractéristiques plus générales communes à tous les vivants. Des succès populaires comme le livre de Wohlleben sur La vie secrète des arbres(4), ou dans une moindre mesure celui de Stefano Mancuso et Alessandra Viola sur L’intelligence des plantes(5) , instillent dans l’esprit du public cette révolution silencieuse. Des philosophes sont ainsi encouragés comme Emanuele Coccia – La vie des plantes (6) – à concevoir une ontologie du point de vue des plantes. Renvoyons aussi aux travaux d’Edward Farmer sur la communication interne, de feuille à feuille, de l’Arabette (voir ici entretien avec E. Farmer) et à ceux d’Ernst Zürcher sur les arbres (7).

Remarquons au passage que ces bouleversements théoriques ne feront pas l’affaire des Véganes et autres pathocentristes. Si les plantes peuvent exercer toutes sortes de fonctions sans nécessairement posséder des organes appropriés, il n’est pas absurde de s’interroger sur un analogue à la sensation de douleur sans système nerveux. Quoi qu’il en soit le vivant ne se laisse pas facilement enfermer dans les catégories modernes des pathocentristes. Les liens que les vivants nouent entre eux sont multiples et complexes ; la prédation en fait résolument partie, même si elle n’en constitue qu’une facette.

La révolution épistémique en cours se déroule toutefois au moment le plus critique qui soit pour l’humanité et le vivant sur Terre. Celui où les effets de révolutions bien antérieures, celle mécaniste du 17e siècle, puis celle thermodynamique du 19e siècle, voire la révolution informatique du 20e, appuyées sur l’essor de la démographie humaine et la cupidité des élites économiques, avec le bras armé des techniques et de l’économie, sont en train, ni plus ni moins, de détruire le vivant sur Terre, en détruisant ses habitats ou en ruinant ses conditions d’existence par un changement climatique accéléré (8).

Or, cette révolution n’est nullement orpheline. Elle relève même d’un mouvement beaucoup plus large, affectant toutes les strates des sociétés humaines ; d’où l’idée d’un véritable changement de paradigme. Nous assistons à un vaste mouvement en cours, tous azimuts, de réinsertion de l’humanité au sein de la nature. Apparaissent en effet au même moment d’autres phénomènes quasi universels et puissants pour certains : l’affirmation et le développement des droits de la nature (Nouvelle Zélande, Amérique latine et du Nord, France, Inde, etc.)(9), une forte et diffuse sensibilité à la cause animale ; l’essor et la diffusion de l’écopsychologie(10), les découverte et développement des vertus thérapeutiques du contact avec la nature (sylvothérapie ou autres bains de forêts, thérapies en extérieur, jardins thérapeutiques en milieu hospitalier (11), etc.). Enfin le vivant inspire une nouvelle façon de penser et d’organiser l’économie avec l’économie régénérative ou symbiotique (biosourcement de biens et de services, recyclage, rejet de l’extractivisme, mutualisation, économie de fonctionnalité (12), etc) ; une nouvelle façon de penser et d’organiser la société socio- et hola-cratie, un goût affirmé pour les petits collectifs, la redécouverte des communs et de leur gouvernance spécifique. La nature devient ainsi source d’inspiration tous azimuts, pour toutes sortes de domaines, un peu comme si on assistait à la diffusion d’un biomimétisme élargi. Au même moment s’effrite l’idée d’une nature en proie à l’empire systématique de la loi de la jungle : c’est au contraire l’entraide qui apparaît comme quasi systématique et la compétition comme un comportement onéreux et dangereux, fortement cantonné (13) . Du côté des spiritualités, les choses bougent à l’unisson : l’ancrage dans la nature est à l’ordre du jour, que ce soit par la réaffirmation et la diffusion du chamanisme, ou, par l’encyclique Laudato Si’ du Pape François (14). On assiste ainsi à un vaste mouvement qui conduit par une accumulation de voies diverses à repenser de fond en comble notre place dans la nature et qui relègue le paradigme mécaniste (néolibéralisme et transhumanisme), et ce au moment où le vivant et la biodiversité connaissent un commencement d’effondrement.

Nous entrons dans une période de bouillonnement où toutes sortes de choses deviennent un temps possibles, dans de multiples directions. Il n’est pas possible de connaître à l’avance ce qui en découlera précisément, de façon très probablement plurielle, d’autant que ces changements se dérouleront au sein d’un milieu qui ne cessera de glisser sous nos pieds. Seule l’orientation générale nous conduisant à renouer avec notre appartenance au vivant semble claire. Notre ambition ici est de suivre et de comprendre certaines de lignes de force des changements en cours.

C’est pourquoi nous publions en premier lieu ici deux entretiens avec deux figures féminines issues de peuples premiers. En premier lieu avec Juma, jeune cacique, qui doit lutter, au prix de menaces de mort, pour préserver la forêt des projets hydroélectriques, miniers ou de mise en culture, et indissociablement préserver les modes de vie et la culture de son peuple, fondamentalement liés à la forêt. Juma est la première cacique, cheffe, de sa communauté. Elle n’est à cet égard nullement unique. Réaffirmons-le, la reconstruction et la réaffirmation à laquelle s’emploient de nombreux peuples premiers n’a pas grand-chose à voir avec un retour du même. Ce en quoi ils ont beaucoup à nous apporter. Ils doivent se reconstruire après des siècles d’esclavage et de conversion forcée. Juma nous livre aussi un dilemme qu’elle a dû trancher. L’entretien avec elle a été réalisé par Amélie Pochon, Darious Ghavami, David Cahen, et Nicolas Vos, alors étudiants au sein du Master Fondements et pratiques de la durabilité de l’Université de Lausanne le 15 mai 2018. Bien avant l’élection de Bolsonaro. Notons encore la tension dans ses propos entre la particularité de sa culture, hautement revendiquée, et l’horizon d’universalité des peuples relevant d’une même humanité. Une tension que nous partageons désormais et qui inclut l’arrière-plan de la globalité des grandes questions écologiques, lesquelles se posent désormais à l’échelle de la planète.

Avec les propos de Su Hsin, du peuple Papora de Taïwan, recueillis par Amélie Pochon et Maxime Von der Mühll, le lien à la forêt est plus distendu, même s’il fut dans le passé important, sans pour autant avoir disparu. En revanche, comme le lecteur le découvrira les questions d’expropriation, de déni de culture et les questions de genre ne sont pas moins importantes : chez les Papora les rois sont des reines. Et le message d’attention vécue et sensorielle à la nature, d’universalisme respectueux des différences, en tension, est analogue à celui de Juma.

Le témoignage de Véronique Ancey nous place quant à lui au cœur de l’évolution de notre sensibilité aux plantes, et dans un contexte très particulier, celui de la viticulture. Son cheminement entrelace intuition et raison, analyses microbiologiques, empathie au milieu, au vivant, esprit de recherche et tâtonnements (à l’opposé de la rigidité des traditions d’antan), et désir de connexion à la nature. Nous sommes au cœur des mutations spirituelles contemporaines. Ce témoignage a été recueilli par François Yerly, étudiant comme Amélie, Darious, Nicolas et David, à l’occasion de la venue de Véronique dans le cours Expériences et acteurs du même Master, à l’automne 2019.

Notes

(1)Descola Ph., Par-delà nature et culture, Gallimard, 2005.
(2)Keith Th., Man and the Natural Word. Changing attitudes in England 1500–1800, Penguin UK, 1991.

(3)Voir par exemple le livre sur les acquis éthologiques de James L. Gould and Carol Frand Gould, The Animal Mind, Scientific American Library, 1994, p. 81 et suivantes.
(4)Wohlleben P., La vie secrète des arbres, Les Arènes, 2017.
(5)Mancuso S. et Viola A., L’intelligence des plantes, Albin Michel, 2018.
(6)Coccia E., La vie des plantes, Rivages, 2016.
(7)Renvoyons aussi au livre d’Ernst Zürcher, Les arbres, entre visible et invisible, Actes Sud, 2016 et à celui de Jacques Tassin, Penser comme un arbre, Odile Jacob, 2018.

(8)Voir Sanchez-Bayo S. Francisco & Wychhuys Kris A.G., « Worldwide decline of the entomofauna: A review of its drivers », Biological Conservation 232 (2019) 8-27 ; Ceballos Gerardo et al., « Biological annihilation via the ongoing sixth mass extinction signaled by vertebrate population losses and declines », PNAS, 25 juillet 2017, www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1704949114 ; https://www.ipbes.net/sites/default/files/downloads/general_message_primer_fr.pdf ; Seibold S. & alii, “Arthropod decline in grasslands and forests is associated with landscape-level drivers », Nature, volume 574, pages 671–674(2019).
(9)Voir Cabanes V., Un nouveau droit pour la Terre, Seuil, 2016.
(10)Egger M.-M., Soigner l’esprit, guérir la Terre. Introduction à l’écopsychologie, Labor et Fides. 2015.
(11)Voir aussi Richard Mitchell, Frank Popham, « Effect of exposure to natural environment on health inequalities: an observational population study », The Lancet, Vol 372 November 8, 2008, pp. 1655 – 1660.
(12)Delannoy I., L’économie symbiotique. Régénérer la planète, l’économie et la société, Actes Sud, 2017.
(13) Servigne P. et Chapelle G., L’entraide. L’autre loi de la jungle, Les Liens Qui Libèrent, 2017.
(14)Pour les mutations spirituelles, voir aussi Bourg D., Nouvelle Terre, Desclée de Brouwer, 2018.




Entretien avec Juma Xipaia du peuple Xipaia

Propos recueillis par Amélie Pochon, Darious Ghavami, David Cahen et Nicolas Vos

Juma Xipaia est l’une des rares femmes cheffes d’une communauté indigène au Brésil. Pendant sa venue en Suisse dans le cadre d’une rencontre au printemps 2018, elle a pris le temps de partager avec nous les luttes quotidiennes qu’elle mène au côté de son peuple. Entre deux conférences du G21 Swisstainability Forum, Juma, accompagnée de son mari et de leur fils, a répondu à nos questions. Nous venions à l’origine pour une interview et avions sollicité les services d’un traducteur. Pourtant, Juma nous demanda de lui poser d’entrée les questions que nous avions préparées, afin qu’il n’y ait pas de surprise et qu’elle comprenne le sens de notre entrevue. Ce fut le seul moment où le traducteur intervint. Après l’avoir attentivement écouté, Juma entama son récit et très vite nous avons compris qu’il ne sera pas question d’une discussion, mais d’un témoignage. Il n’y eut pas de pause et lorsqu’elle reprenait son souffle, le silence était encore chargé de ses mots. Aucun de nous ne comprenait le portugais, et pourtant elle parla avec tellement d’intensité que ce qu’elle avait à nous dire paraissait évident. Pendant 45 minutes, Juma n’a pas lâché le regard de David, comme pour appuyer chaque mot qu’elle prononçait, pour être certaine qu’ils soient bien entendus et pour qu’il puisse sentir son histoire davantage que la comprendre.
À seulement 26 ans, Juma a dû faire face à de nombreux obstacles et a même échappé à une tentative d’assassinat juste avant sa venue en Europe. Nous avons été particulièrement frappés par sa détermination et son courage qui se manifestaient non seulement dans ses propos, mais également dans sa voix calme et posée, et dans son regard intense. Son témoignage nous a ainsi profondément touchés. Aujourd’hui, Juma porte un message solennel qui transcende les différences culturelles et sociales. Nous espérons que vous l’apprécierez autant que nous.
David Cahen, Darious Ghavami, Amélie Pochon et Nicolas Vos (étudiants du Master en Fondements et pratiques de la durabilité à l’Université de Lausanne)

Amélie Pochon, Darious Ghavami, David Cahen et Nicolas Vos: Juma, qui êtes-vous et pourquoi vous battez-vous ?
Juma : Je m’appelle Juma Xipaia du peuple Xipaia du Nord du Brésil, dans l’État du Parà, de la municipalité d’Altamira, du village de Camá. Je suis une des premières femmes cacique [cheffe d’un peuple indigène, ndlr], la première de ma région, et de mon peuple aussi. Avant moi, il n’y a jamais eu une femme cacique. Ce fut un énorme événement parce que mon peuple a un côté machiste. Pas seulement mon peuple d’ailleurs, mais le monde entier est machiste. Mais petit à petit nous avons réussi à faire évoluer ça dans ma culture. Nous nous sommes rendu compte que ce machisme n’était pas inné, mais plutôt imposé. Ceci a été un de mes premiers défis.
Nous, les Xipaia, nous avons l’habitude des grandes luttes, des combats, avec de la résistance, pour notre territoire, pour notre survie. J’ai donc appris avec mon peuple, avec les femmes de mon peuple, avec ma mère à être forte et à affronter ces difficultés.
C’est pour ça qu’aujourd’hui je suis ici [à Lausanne en mai 2018, ndlr]. Une de mes premières grandes difficultés était d’assumer cette identité de leader. Et j’ai trouvé ça, cette force, dans les besoins de mon peuple… qui avait besoin de moi comme moi j’avais besoin de lui. Et qui avait besoin de se faire écouter, qu’on porte sa lutte et qu’on l’unisse avec celle d’autres peuples.
Je viens d’une des régions les plus violentes du Brésil, et du monde. Violente, parce que de nombreux leaders ont été tués à cause de leur lutte, parce qu’ils se battaient pour leur région, leur territoire, pour leurs droits, et pour faire en sorte que les peuples de la région (pas uniquement les indigènes), soient écoutés. Mon peuple est un des dix peuples autochtones qui existent dans la région d’Altamira en plus de ceux qui sont dans la forêt et qui n’ont jamais eu de contact avec l’extérieur. Ceux-là vivent totalement isolés de façon à protéger leur culture.
Mon peuple, comme de nombreux d’autres, a subi beaucoup de pressions de l’extérieur, comme celle de grands projets de barrages, d’extraction minière (une très grande entreprise va s’implanter à Altamira), de chemins de fers, d’exploitation forestière (madeireiros), de chercheurs de minéraux précieux (garimpeiros), de pêcheurs. Ce sont des envahisseurs de nos territoires qui sont venus à la recherche de richesse, de travail. Des personnes qui sont venues à Altamira car elles étaient dans le besoin, elles ont envahi et exploité les richesses à la recherche d’un travail, d’un emploi qu’elles n’ont pas trouvé. Et ceci les a poussés à envahir toujours plus de territoires. Cette invasion a eu un impact.
Plus généralement, les changements dans notre forêt, le changement climatique notamment, tout cela engendre des effets importants, pas seulement pour nous les Xipaia mais aussi chez les autres peuples de la région et dans le monde. Alors ce que nous faisons c’est défendre notre existence ! Défendre notre territoire ! Défendre notre culture ! Si nous ne faisons pas cela maintenant, il n’y aura plus rien pour les prochaines générations. Tupac, mon fils, ne va pas voir, pas manger beaucoup de poissons, il ne va pas connaître d’arbres qui vont résister. Et ce n’est pas seulement mon fils, les prochaines générations ont elles aussi le droit de connaître, de sentir, de savoir, elles ont le droit de rester dans notre culture. Et c’est ça que mon peuple et moi faisons. C’est lutter pour garantir non seulement notre existence, non seulement nos forêts, notre survie, mais aussi d’assurer cela pour les prochaines générations. Alors, nous luttons avec beaucoup de force et risquons nos vies contre ces grands projets.
Nous avons un gouvernement corrompu [nous sommes en 2018, avant l’élection de Jair Bolsonaro, ndlr]. Cette corruption s’étend et atteint aussi les grandes et petites communautés. Mais je crois que la corruption n’est pas la culture de notre pays. Nous ne sommes pas obligés d’être corrompus. Nous avons le droit de choisir la vérité, il y a d’autre chemins et nous ne sommes pas obligés d’aller dans l’illégalité. Il existe des modèles de développement qui vont du côté de la société, du côté du peuple, qui aident et non qui tuent. Pour une petite partie de la société, il y a le confort, il y a l’énergie, il y a une qualité de vie, nous tous avons besoin d’une qualité de vie, nous tous avons besoin d’une alimentation assurée, d’une habitation assurée. Et c’est pour cela que nous luttons. Nous devons nous aussi avoir une qualité de vie et nous l’avons parce que la forêt nous la donne, l’a donnée à nos aïeux, continue de la donner pour notre peuple et nous voulons que ça continue pour les prochaines générations.
Pas seulement pour nous peuples indigènes. L’humanité a besoin de la forêt. Ce n’est pas la forêt qui a besoin de l’humanité. C’est le contraire, c’est l’inverse. Le monde ne s’est pas rendu compte de ça. Et pour défendre ce territoire avec notre vie, pour toutes les vies, souvent nous perdons quelques-uns des nôtres pour défendre cela. C’est un travail que nous faisons pas seulement pour nous mais pour le monde. Nous ne sommes pas des simples gardiens de la forêt, nous ne sommes pas en train de lutter pour la forêt à cause des minéraux, mais à cause du bois. Nous nous battons pour notre territoire parce que nous avons besoin de la forêt. Et elle nous donne tout, elle est notre mère, elle est notre centre de survie, c’est notre centre de connaissances, notre centre de spiritualité, notre centre de connexion et nous ne voulons pas perdre cela. Mon peuple ne veut perdre ça. Si nous perdons cette connexion avec la forêt, nous perdons nos racines. Nous perdons notre essence, notre histoire, et cela on ne peut l’accepter. C’est pour cela que nous ne sommes pas d’accord avec les entreprises qui sont dans cette région et qui veulent nous imposer de faux contrats. Elles veulent nous faire taire. Elles essaient de nous imposer des projets qui ne répondent pas à nos besoins et nécessités, qui ne respectent pas notre culture, qui veulent en finir avec la forêt. Alors nous n’acceptons pas cela, nous nous battons pour des projets durables, qui subsistent, pour des projets qui respectent la société. Des projets qui parlent d’une économie, mais d’une économie qui soit propre, qui parle d’une énergie, mais qui n’a pas besoin du sang des autres peuples pour être produite. Alors c’est ça qui fait élèver la voix de mon peuple. Nous luttons pour notre autonomie, nous luttons pour notre identité, nous luttons pour notre culture. Et nous souffrons non pas seulement d’impacts environnementaux des entreprises d’énergie, mais aussi de menaces de mort, de persécutions, de personnes qui essaient de nous faire taire. Parce que d’autres peuples sont en train de voir, les dix peuples qui sont là, ils voient, ils observent, parce que tous ne parlent pas le portugais, ni n’ont eu l’opportunité, comme moi je l’ai eue, de partir pour étudier, d’aller à l’université, de pouvoir lire un livre, de connaître des gens avec des idées différentes, de connaître d’autres pays et de voir que ce qu’ils sont en train de faire est une absurdité.
Plusieurs d’entre eux n’acceptent pas la corruption, d’autres n’ont pas eu la possibilité de choisir ; parce que dans tous ces processus, personne n’a jamais consulté les peuples indigènes de la région. Personne n’est jamais venu demander : de quoi avez-vous besoin ? Qu’est-ce que vous voulez ? De quels types de projets avez-vous besoin ? A aucun moment il y a eu un processus de consultation. Ce qui a toujours existé au Brésil, depuis le début de l’occupation, ça a été la colonisation et ça continue jusqu’à aujourd’hui. C’est ce qu’ils essaient de faire dans les colonies indigènes, c’est coloniser. C’est changer notre culture. Pour qu’advienne le moment de dire qu’on n’est plus « indiens » parce qu’on parle le portugais ou parce qu’on revêt un vêtement. Mais pourquoi changer notre mode de vie, notre tradition ? Ce qu’ils essaient de remplacer c’est notre culture, notre mode de traditionnel. Ils ne nous respectent pas. L’État brésilien ne respecte pas les peuples originaires du Brésil. Et ça c’est très grave. Nous survivons et nous maintenons en vie par le biais de beaucoup de luttes, de beaucoup de résistances. Nous ne sommes pas contre le développement du Brésil ou du monde, au contraire. Il existe plusieurs types de développement. Quels types de développement voulons-nous ? Qu’est-ce que ça signifie le développement ? Ce développement pour nous, il ne nous intéresse pas. Parce qu’il se développe par-dessus et sur d’autres personnes. Il se développe au détriment de l’extension de beaucoup d’autres peuples. Il se développe par le sang de beaucoup de gens innocents. Alors ce n’est pas du développement. C’est de la dégradation. C’est de la violation. C’est du non-respect. Le développement c’est quand vous consultez, quand vous me respectez, quand vous respectez les autres peuples, quand vous respectez d’autres connaissances, d’autres savoirs, pas seulement scientifiques ou technologiques. Le traditionnel doit aussi accompagner le scientifique et le technologique. Alors, afin de me battre pour tout ça, j’ai éveillé beaucoup de mauvais sentiments chez des gens ; parce que je ne peux me contenter d’observer et de rester muette. C’est une absurdité parce que c’est quelque chose que je n’admets pas : je ne peux accepter cette vérité. Il existe diverses sortes de vérité, divers types de compréhension ainsi que de développement. Mais je crois que la connaissance est pour tous et que tous ont le droit de connaître la vérité, tous ont le droit de dire s’ils se sentent bien ou non. Tous ont le droit de choisir ce qu’ils veulent pour leur vie. Je n’ai pas le droit d’imposer les choses à mon fils seulement parce que je suis sa mère. Je dois respecter ses décisions. Je dois lui apprendre à marcher. Je ne dois pas marcher à sa place. Chacun doit apprendre à marcher avec ses jambes pour aller où il veut. Et nous sommes comme ça. Tous les peuples sont comme ça. Personne ne doit marcher à notre place. Pendant beaucoup, beaucoup, beaucoup d’années on a parlé des peuples indigènes. Beaucoup parlent encore aujourd’hui des peuples indigènes mais peu veulent entendre ce que nous, peuples indigènes, avons à dire. Peu respectent notre connaissance. Peu comprennent ce que signifie le territoire, ce qu’est la forêt, ce qu’est un arbre. Peu…
Seulement maintenant je crois que nous vivons une nouvelle période, parce qu’il y a des indigènes comme moi qui parlent, beaucoup qui écrivent leur propre histoire, comme Almir [Almir Narayamoga, cacique du peuple Paiter Surui de l’État du Rondônia, Brésil, ndlr]. Alors nous sommes dans un tournant. C’est une nouvelle construction qu’ils ont initiée, que d’autres ont initiée et à laquelle nous allons donner une continuité. Parce que nous sommes en train d’écrire notre propre histoire ; comme cela se passe vraiment. Il ne s’agit pas de ce dont j’ai entendu parler à l’université, parler sur le peuple indigène, parler de la culture indigène, alors que la personne qui en parle n’a pas été sur place : comment peut-elle en parler ? Comment je peux parler sur vous si je ne vous connais pas, si je ne sais pas où vous habitez, si je ne sais pas comment est ta maison, comment est ta famille ? Si vous allez bien, si vous allez mal ? Comment est-ce que je peux écrire ou parler sur vous ? Je peux essayer. Mais ça ne signifie pas que je vais y arriver. Ces gens qui écrivent toutes les études sur les indigènes ne sont pas allés sur place, n’ont pas vécu ce que les gens ont vécu. Mais ils écrivent quand même. Et ça ne signifie pas que c’est vraiment la vérité.
Maintenant c’est le moment. Nous sommes en train d’écrire notre propre histoire. Nous sommes en train de faire ces grandes, grandes alliances, de grands liens, de grands nœuds. Parce que nous entendons qu’aucun peuple ne doit rester seul. Unis, nous sommes plus forts. Et c’est ça que j’ai trouvé ici. Et quand je parle de peuple, ce ne sont pas seulement les peuples indigènes. Les peuples c’est l’humanité, c’est la société, c’est le social, c’est le commun. Ce n’est pas nous qui nous sommes divisés par ethnies ou qui avons fait ces divisions géographiques pour que chacun reste là, dans un endroit, et ne puisse pas aller ailleurs. Nous devons parcourir nos territoires, nos espaces que nous devons connaître. Parce que si vous ne connaissez pas votre territoire vous ne pouvez pas savoir ce que vous avez là. Si vous ne savez pas ce que vous avez, vous ne pouvez pas attribuer la valeur suffisante à ces personnes, parce que vous ne les connaissez pas.
C’est pour ça que nous défendons notre forêt. La forêt amazonienne. Les poumons du monde. Nous ne devons pas être les seuls gardiens de la forêt. Gardiens, nous devons l’être tous. Parce qu’à partir du moment où on jette la responsabilité sur nous peuples indigènes, nous devenons aussi une cible : celle des bûcherons, des chercheurs d’or (garimpeiros), des pêcheurs, de l’envahisseur. Et quand on parle, pour défendre ce territoire, il arrive ce qui est en train de m’arriver à moi et à tant d’autres. Ce sont des menaces de mort. On ne peut pas parler. On ne peut pas, la plupart des cas, sortir pour aller à d’autres endroits. On ne peut pas étudier comme c’est mon cas. On te prive de tous les droits. Mais à partir du moment où nous arrivons à transmettre ce message à d’autres peuples, qui apprennent ce que nous sommes en train de vivre dans la forêt amazonienne. Alors là oui, vous allez comprendre, que dans cette lutte, dans ce bateau, il y encore de la place pour d’autre personnes. Nous devons marcher dans une seule direction. Nous devons nous unir et nous considérer comme étant un seul peuple. Et dire ce qui se passe réellement. Ce qui est vrai. Pas ce que disent ceux qui écrivent et parlent des évènements qu’ils ne vivent pas. Ça c’est le chemin ! Parce que pendant qu’on se dispute pour des choses différentes, pour des intérêts différents, en parlant de manières différentes, nous n’allons jamais nous comprendre. Chacun va vouloir parler de quelque chose de différent … Alors nous devons nous unir ! Unir nos forces et voir de quelle façon je peux vous aider. De quelle façon, nous peuples indigènes, pouvons contribuer. Et vous de quelle façon vous pouvez contribuer avec nous. Nous aussi avons des connaissances. Nous pouvons faire un échange. Et de cette façon nous pouvons devenir plus forts.

A. P., D. G., D. C. et N. V. : Comment peut-on arriver, nous, Occidentaux qui ne sommes pas directement menacés comme vous, à également trouver la force, ou plutôt la nécessité, de nous battre ? Et de vous aider ?
Juma : Ce n’est pas une question facile. Je ne vais pas vous dire à vous ce que vous devez faire pour pouvoir aider les peuples indigènes de la forêt amazonienne ou de toutes les forêts. Parce que cette réponse on doit la construire ensemble. Il n’y a pas de manuel d’instruction. Mais il existe des actions. Qu’est-ce que nous pouvons faire maintenant … pour aider ? Pas seulement mon peuple, mais les peuples … Comme je l’ai dit, il existe plusieurs sortes de projets, plusieurs sortes d’impacts. Et ce que j’ai dit c’est que lorsque je ne connais pas ta réalité ça devient difficile de comprendre et de faire quelque chose pour toi. Si nous connaissons la réalité de l’un et de l’autre nous pouvons savoir la façon de pouvoir nous aider. Alors, avant de venir ici, je n’imaginais pas, je n’arrivais pas à imaginer vos modes de vie à vous. Je ne pouvais rien imaginer. Aujourd’hui, ce n’est plus le cas ! Aujourd’hui j’ai divers types de pensées, d’observations et d’apprentissages, mais parce que je suis venue ici. Je vois et c’est pour cela que j’entends la difficulté que vous avez à comprendre ma réalité, la réalité de tant de peuples. Vous avez la sécurité, la qualité de vie, une bonne alimentation, vous avez accès à l’enseignement, vos droits sont respectés. Alors c’est difficile pour vous de comprendre notre situation. Comme c’est difficile pour des peuples comme le mien d’imaginer une autre réalité où il n’y pas de confrontation, de corruption, des mensonges, alors que nos droits sont constamment violés, qu’on nous refuse tout ce que l’on peut nous refuser et que nous devons lutter constamment pour notre sécurité, pour avoir une qualité de vie, pour disposer de notre forêt, pour rester dans nos maisons. Alors, pour beaucoup ce que vous avez ici parait une utopie. On dirait que c’est quelque chose que vous pouvez seulement imaginer, mais qui ne pourra jamais arriver. Et ce que je vois ici c’est différent. C’est quelque chose de possible. C’est quelque chose que nous pouvons aussi atteindre. Et en rappelant que c’était ce que nous avions quelques années en arrière, c’est cela que mon aïeul avait. Il avait la tranquillité, il avait la paix. Une connexion directe avec la forêt. Et il se nourrissait seulement de ce que la forêt lui donnait. Et aujourd’hui, à cause de toues ces luttes, nous perdons beaucoup de temps … Je ne dis pas que c’est du temps perdu, mais c’est uniquement du temps dédié à défendre notre territoire, nos droits, afin que plus tard, on puisse garantir du temps pour vivre. C’est pour cela que je n’abandonne pas. C’est pour ça que je crois en la force. C’est pour ça que toutes ces menaces ne m’ont jamais enlevé le sommeil, ne m’ont jamais fait taire ; parce que je n’ai pas peur de ça ; parce que je crois en la lutte ; parce que je crois en la permanence de nos traditions. Je crois que nous devons préparer ces enfants qui sont en train de grandir. Je crois que tous ont le droit d’avoir une bonne qualité de vie. Tous ont le droit d’être entendus. Tous ont le droit de connaître la réalité de l’autre. Et c’est notre force, l’union des peuples … c’est l’accueil que j’ai trouvé ici chez diverses personnes. C’est ce que je veux faire aussi chez d’autres personnes qui en ont besoin. Autant que moi. Autant que mon peuple. Et je vais continuer de lutter. Et je vous y invite. Nous avons besoin de continuer de lutter… nous avons besoin de continuer de porter la voix de plusieurs peuples du monde. Nous sommes les gardiens. Ce n’est pas moi, ce n’est pas mon peuple, ce ne sont pas les peuples indigènes, NOUS sommes les gardiens. NOUS sommes la force. Nous ne sommes pas seulement les gardiens de la forêt mais nous sommes les gardiens du futur. Nous avons une très grande responsabilité. Alors nous allons lutter tous ensemble. Nous allons lutter, nous allons sourire, nous allons être heureux. Tous ces problèmes qui existent dans le monde ne doivent pas être plus grands que nos forces, que nos rêves. Nous ne pouvons pas laisser les choses empirer.

A. P., D. G., D. C. et N. V. : Dernière question, quand vous allez rentrer, qu’allez-vous raconter à votre peuple ?
Juma : Quand je vais rentrer, je vais à l’université pour leur dire que je ne retourne pas étudier. Je retourne dans mon village. Je retourne chez mon peuple. Je vais recevoir la connaissance de mes ancêtres. Je vais étudier à l’université de la forêt. Je vais connaître notre médecine. Apprendre aux enfants, discuter du nouveau modèle d’éducation. Continuer à lutter pour la vérité. Communiquer avec les autres peuples et transmettre toutes les expériences que j’ai acquises ici pour mon peuple. Et leur dire à eux que le nouveau monde veut avancer avec la vérité et que nos droits eux aussi doivent être respectés. Et nous ne devons pas concéder notre territoire. Nous ne devons pas nous arrêter de croire. Que nous ne sommes pas tout seuls. Parce que pendant longtemps nous avons cru que nous étions seuls dans cette lutte. Nous ne le sommes pas. C’est justement ça qu’ils veulent penser, que nous sommes des peuples isolés, que notre connaissance n’est valable que pour nous. Seulement ils se trompent. Notre connaissance est importante. Et ce que j’ai été chercher dehors, cette connaissance, dont je pensais avoir besoin, je l’ai trouvée. Je ne suis pas la seule qui doive étudier. Je ne suis pas la seule qui doive connaître comment est le monde là-dehors. On doit préparer la nouvelle génération. Alors je vais rentrer à la maison. Je retourne auprès de mon peuple. Je vais unir et faire comme j’ai toujours fait. Être ferme avec leur soutien, parce que je ne suis rien sans eux. Alors c’est ça que je sens, l’obligation d’y retourner. D’apporter et de continuer avec la vérité. D’écouter plus la nature.
Je ne vais pas retourner à l’université que je devrais reprendre au mois d’août. Je vais me dédier au devoir que j’ai pour mon peuple. C’est la vision que j’ai eue quand j’ai pris l’ayahuasca (1), cette médecine qui nous soigne, qui nous apporte la vérité et qui vient des peuples qui viennent de la forêt, qui est faite à partir de la racine de cipó, qui vient de la terre. Directement de la forêt. Alors dans cette vision, j’étais dans mon village. J’ai vu comment ils étaient. J’ai vu les feuilles. J’ai écouté le vent et j’ai demandé : « Qu’est-ce que je dois faire ? Est-ce que je devrais y retourner ? Étudier la médecine à l’université en août ? Qu’est-ce que je devrais faire ? ». En posant cette question, j’ai été transportée dans la forêt et quand j’ai regardé mes pieds, c’était des racines qui rentraient dans la terre. Et ça m’a montré que mes racines étaient ici, que les connaissances dont j’ai besoin sont ici. Et que je n’ai pas besoin d’aller à l’université pendant 8 ans, pendant ces 8 années où mon peuple sera livré aux entreprises. Et dans 8 ans, mes connaissances ne pourront plus servir, aider. Le moment d’aider c’est maintenant ! Alors j’ai vu ça et c’est ce que je vais faire. Je vais rentrer. Je vais apporter l’éducation. Et les connaissances dont nous avons besoin, nous, les autres peuples, vous de l’université de Lausanne, ce sont celles qui nous permettront de bâtir un modèle d’éducation. Pour que nous puissions construire un nouveau modèle de ce qui est juste. Alors je peux venir ici et parler des connaissances et des expériences que j’ai acquises et vous pouvez allez là-bas. Je n’ai pas besoin d’être dans cette université, là-bas à Altamira, en médecine. Il y a des personnes qui connaissent et qui peuvent nous aider. Et de cette façon je vais aider mon peuple et de la même manière on va aider les autres peuples. Et c’est ce que j’ai vu dans cette grande vision. Et j’ai demandé : « Je vais y retourner ? Qu’est-ce qui va m’arriver ? Ils vont me tuer ? ». Pas que j’aie peur mais … j’y pense quand même. Alors j’ai compris que je dois y retourner. J’ai besoin de cette connexion. La sécurité est venue. Je ne peux pas fuir la réalité, la mission que j’ai.

Entretien traduit par Helena Oliveira Perestrelo, Loyd Perestrelo et Nuno Dionísio.

Note:

(1)Le terme Ayahuasca vient du Quechua et est formé par l’agglutination de aya et huaska. Il est traduit ordinairement par liane des esprits, liane des morts ou liane des âmes et désigne la substance fabriquée à partir de ces plantes. Plante ou substance traditionnellement utilisée par les chamanes pour entrer en transe dans un but divinatoire ou comme outil thérapeutique et comme puissant instrument de purification lors de rituels de guérison sacrés. Médecine traditionnelle des peuples d’Amazonie.




Entretien avec Su Hsin du peuple Papora de Taïwan

Propos recueillis par Amélie Pochon et Maxime Von der Mühll

Su Hsin, jeune représentante du peuple Papora de Taïwan, est venue en Suisse en mai 2018 dans le cadre de la rencontre intitulée « Au cœur des temps ». Nous avons eu la possibilité de lui poser plus tard quelques questions, lors d’un appel vidéo, alors qu’elle était déjà rentrée à Taiwan. Elle nous a répondu depuis le bureau où elle travaille comme ingénieure, situé dans une université non loin de sa communauté. Nous avons été marqués par les défis rencontrés par son peuple, tiraillé entre deux cultures différentes. La détermination, la foi de cette jeune femme très souriante en la possibilité de rendre le futur meilleur nous ont marqués. Son témoignage nous a permis de nous rendre compte des différences qui peuvent exister dans la manière de percevoir le monde et de le comprendre.

Amélie Pochon et Maxime Von der Mühll (étudiants du Master en Fondements et pratiques de la durabilité de l’Université de Lausanne)

Amélie Pochon et Maxime Von der Mühll : Pouvez-vous vous présenter vous et votre peuple, son histoire et le pays où vous vivez ?
Su Hsin : Je m’appelle Su Hsin, mon nom traditionnel est Li-i mali et je fais partie du peuple indigène Papora au centre de Taiwan.
Nous étions un royaume il y a 400 ans, il était situé à l’Ouest de Taiwan, près des côtes. Lorsque les Hollandais sont venus en Asie, ils ont essayé de coloniser Taïwan. Mon peuple et mes ancêtres ont alors essayé de travailler avec eux, et ils ont réussi. Nous avons cependant été contraints d’avoir des accords commerciaux avec les Hollandais, parce qu’ils voulaient des matériaux comme de la peau de cerf. Ils ont aussi essayé de nous convertir au christianisme, sans grand succès à l’époque. Beaucoup de nos gens ont été tués à ce moment-là. Nous étions du côté Ouest de Taïwan et nous étions donc très près de la Chine. Beaucoup de Han ont émigré à Taïwan et ont pris nos terres, tué beaucoup de nos gens et pris possession de notre territoire traditionnel. Après la dynastie Han avec l’empire Tsing, notre royaume a malheureusement été détruit. Une partie de notre peuple s’est alors installée dans les régions centrales de Taïwan, qui sont les zones de haute montagne. Nous avons donc dû abandonner notre territoire d’origine. Il y avait entre 100 et 200 personnes qui sont restées à l’époque, il y a environ 200 ans. En raison de plusieurs facteurs, Taïwan ne nous reconnaît pas en tant que peuple autochtone, même si elle en reconnaît d’autres. Si vous reconnaissez un peuple autochtone, vous devez reconnaître son droit à la terre. Ils ont encore peur de nous reconnaître parce que cela signifie que toutes les basses terres autour de Taïwan devraient nous être rendues. Aujourd’hui, mon peuple lutte toujours avec le gouvernement pour être reconnu par la loi comme un peuple autochtone.
Nous perdons notre identité propre. Si tu vas à l’école, tu apprends l’anglais, le chinois, les mathématiques, mais nous n’avons pas le temps d’apprendre notre culture traditionnelle. Si tu veux être compétitif avec les gens à l’extérieur, si tu veux gagner de l’argent, tu dois apprendre plus de choses de la société dominante. Si nous voulons apprendre notre propre culture et notre propre langue, nous devons y consacrer un temps supplémentaire. Maintenant mon peuple, la plupart des gens qui restent dans la communauté sont des aînés. Certains jeunes, comme moi, restent dans notre communauté et essaient de préserver et de pratiquer notre culture et notre langue traditionnelles. Mais c’est vraiment difficile pour nous parce que nous avons besoin d’avoir nos propres emplois pour vivre, et devons essayer de trouver le temps de s’adonner aux pratiques traditionnelles ensemble, mais chacun est si occupé. Si tu perds ta terre, c’est aussi très difficile. Tu perds ta forêt, ton océan et même ta rivière, cela signifie que nos pratiques traditionnelles sont aussi détruites par cela.

A. P. et M.M : Pourriez-vous essayer de décrire le mode de vie de votre peuple, l’environnement dans lequel vous vivez, la nature qui vous entoure, l’importance de la technologie pour vous et votre peuple ? Vous avez également mentionné brièvement auparavant qu’il est difficile de maintenir les traditions au sein des nouvelles générations. Comment éduquez-vous les nouvelles générations à propos de vos traditions, votre culture, vos valeurs ?
S. H. : Les anciens restent dans la communauté, ce sont des paysans, ils plantent du riz. Ils gardent le riz qu’ils veulent manger et vendent ce dont ils n’ont pas besoin pour gagner de l’argent. En tant que peuple, nous avons déménagé au centre de Taïwan, où nous avons une très petite superficie de terre pour notre communauté. Très différente du territoire d’origine, mais nos ancêtres étaient très intelligents. Ils ont organisé de très petites équipes, certaines personnes devaient surveiller la forêt, la rivière, nos terres pour s’assurer que notre gagne-pain était en sécurité. Cela signifie que nous protégeons notre Terre mère et que notre peuple sera ainsi en sécurité. Nous l’avons gardée pendant 200 ans jusqu’à il y a 30 ans, lorsque de nombreux citadins sont venus s’installer chez nous, dans notre deuxième patrie à Puli. Ils ont beaucoup d’argent pour acheter des terres, ils viennent dans notre communauté et comme certains jeunes veulent gagner plus d’argent, ils déménagent en ville pour ne pas avoir besoin de garder leur maison ou leur terre, et vendent leur terre à ces gens. Ces gens vivent dans notre communauté, mais ils ne comprennent pas comment les indigènes essaient de maintenir l’équilibre de la nature, ils viennent simplement et ils cultivent, mais ils utilisent beaucoup de produits chimiques. Les poissons dans les rivières, les légumes sauvages sont tous partis. Nous ne pouvons plus les trouver. Nous essayons de communiquer avec eux parce qu’en tant qu’indigènes, nous ne nous battons pas d’emblée, nous essayons toujours de parler. Malheureusement, l’argent est la chose la plus importante à laquelle les gens vont penser. Il est maintenant difficile de trouver une rivière propre dans notre communauté. Il est vraiment difficile de vous dire « oui, ma communauté ce sont toutes des personnes Papora », maintenant notre communauté a beaucoup de gens de l’extérieur.
Il y a une vingtaine d’années, il y a eu un séisme très grave, 7,2 selon l’échelle de Richter. Beaucoup de nos gens sont morts ou leurs maisons ont été détruites. Le chef de mon peuple – ma mère –, pensait que, parce que nous perdions des gens, les Papora allaient disparaître peut-être dans 50 ans et tomber dans l’oubli. Nous avons donc mis sur pied une toute petite équipe communautaire composée d’aînés. Chaque aîné a ses propres compétences. Certaines personnes sont douées pour certaines choses, d’autres sont douées pour la pêche, l’agriculture, les connaissances et la langue traditionnelles. Ils ont donc organisé une équipe pour enseigner à la nouvelle génération. Beaucoup de jeunes d’environ 20/50 ans iront en ville, mais leurs enfants resteront dans la communauté avec les anciens. Ils essaient ainsi de nous [la nouvelle génération] instruire de cette façon. Même moi j’ai été instruite par ma grand-mère pour savoir comment être Papora. Parce que le Papora est notre langue traditionnelle, on m’a appris à être une Papora au cours des 20 dernières années, et c’est très difficile pour nous.
Vous allez à l’école, et vous devez obtenir de très bonnes notes parce que vous voulez gagner une bourse, parce que la vie dans la communauté est très difficile. Si vous voulez faire des études supérieures, vous avez vraiment besoin d’une bourse, donc vous devez apprendre tout ce que vous devez apprendre à l’école. Mais, quand vous rentrez chez vous, c’est un autre monde, vous devez changer. A l’école, l’enseignant vous enseignera 1 est 1, 0 est 0, mais dans le monde Papora, 1 n’est pas seulement 1, et 0 signifie tout, c’est très différent.
C’était très surprenant parce que quand j’avais environ 7 ans, quand j’allais à l’école primaire, je me souviens que le professeur essayait de nous éduquer comme Han/Chinois. Ils ont essayé de m’apprendre à être Chinoise, et ils nous ont demandé d’appeler notre mère « maman » mais dans ma langue c’est « gaia ». J’essayais de parler avec mon professeur à propos de cela : « non professeur, dans ma langue nous disons pour ma mère, gaia ». A ce moment-là, les gens – camarades de classe, professeur –, étaient très surpris. Ils pensaient que j’étais stupide de parler comme ça ; j’étais différente d’eux. Quand nous parlions de science, ils enseignaient aux jeunes à savoir ce qu’est une fleur et ils utilisaient des livres et ne nous amenaient jamais dehors, même si la fleur en question était dehors à quelques mètres. Mais dans ma communauté, nous ne faisons pas comme ça. Si tu veux que je sache quelle est l’espèce de cette fleur, tu m’amèneras devant la fleur et l’aîné me dira : « tu dois essayer de parler avec elle avec ton cœur et ensuite tu verras que le monde est différent ».
Cela signifie que beaucoup de jeunes comme moi sont confrontés à des opinions très différentes de ces deux mondes, même au sujet de la vie bonne. Donc, certaines personnes comme moi choisissent de rester Papora. D’autres ne le peuvent pas, ils ne résistent pas au fait que tout le monde soit différent. Ils décident donc d’oublier qui ils sont, parce qu’il est très difficile pour eux de rester dans ce lieu, parce que si vous restez dans la communauté, cela signifie que vous devez être agriculteur. Vous n’aurez pas la chance d’être un personnage important et de gérer une entreprise prospère. Nous nous séparons donc en deux groupes différents. Maintenant, nous sommes deux groupes différents dans la même génération, et nous essayons de parler entre nous. Ces gens qui vivent en ville ont un bon salaire et apportent leur contribution à la communauté. Ils ont besoin d’autres personnes pour les aider à garder nos traditions, de garder notre terre. Nous essayons de faire pression sur eux pour qu’ils viennent avec nous, pour qu’ils communiquent avec le gouvernement.
Nous avons eu de la chance il y a 5 ans quand nous avons essayé de rappeler les jeunes à revenir, parce que nous allons construire une nouvelle alliance. Certaines personnes veulent revenir. Ils veulent savoir qui ils sont, même si eux-mêmes ne sont plus restés dans notre communauté. Et maintenant, nous essayons toujours de suivre notre chemin de manière durable.
Depuis que j’étais dans le ventre de ma mère jusqu’à présent, j’ai l’impression de ne jamais être allé ailleurs, je reste dans la communauté. J’ai de la chance parce que je suis très douée pour les études. J’ai même fait des demandes de bourse à de nombreuses bonnes universités, à New York ou à Taipei, notre capitale, mais ma mère et mon père m’ont toujours demandé de rester. Ils disent que si tous les jeunes quittent notre communauté, cela signifie que notre communauté n’a pas d’avenir. Mais maintenant, non seulement moi, mais une dizaine de personnes comme moi restent ici, mais nous essayons de chercher un meilleur emploi, meilleur que celui d’agriculteur, car nous avons vraiment besoin d’un salaire pour faire quelque chose. Je suis ingénieure civile et je travaille dans une université près de ma communauté. Et certaines personnes gèrent une petite entreprise, d’autres sont des chercheurs ou des médecins. Et ils abandonnent le travail en ville, ils reviennent dans la communauté pour travailler avec les gens.

A. P. et M.M : Nous voulions également vous poser quelques questions concernant votre visite en Suisse et en Europe. Vous êtes venue en Suisse et en Europe en mai. Nous voulions en savoir un peu plus sur ce qui vous a motivée à venir en Suisse en tant que représentante de votre peuple et sur les messages que vous vouliez nous communiquer.
S. H. : Ce n’est pas sans liens avec les changements climatiques. Dans ma communauté, nous sommes confrontés à de très graves problèmes liés aux changements climatiques, parce que depuis les dix dernières années, les typhons deviennent graves à Taïwan. Et aussi les glissements de terrain, les inondations, etc. Ces problèmes sont vraiment hors de notre cerveau. Parce que mes ancêtres n’y ont jamais été confrontés auparavant. Même les non-autochtones. Donc, en tant qu’indigènes, nous nous disons « y a-t-il quelque chose qui ne va pas avec les gens qui habitent sur notre Terre mère, que faisons-nous sur elle, c’est vraiment mal ? ». Et nous continuons à nous demander comment nous pouvons rendre le monde meilleur. Parce qu’en tant que Papora, nous savons comment vivre avec notre mère Nature, et ce depuis des milliers d’années. Alors quand les Suisses sont venus me demander « viendrez-vous et apporterez-vous un message de votre communauté au monde, comment pouvons-nous rendre le monde meilleur ? ». Je me suis dit « Ok, je peux y aller ». Parce que vous savez, c’est une prise de décision difficile. Si j’allais en Suisse, cela signifiait que je devais demander de partir de mon bureau, je devais demander à mon patron : « Désolée, s’il vous plaît ne réduisez pas mon salaire ». Mais c’est très important parce que les gens qui habitent en Europe, vous ne connaissez jamais les personnes en Asie, ce à quoi nous sommes confrontés. Des gens meurent tous les jours. Les gens manquent d’eau. Ils ne savent jamais s’ils peuvent survivre ou non.
Mais il semble que les ressources en Europe sont meilleures qu’en Asie, et même que dans ma communauté. En tant qu’être humain, je veux vraiment que tout le monde y pense. Quand vous habitez en Suisse, vous profitez, dans un environnement relativement sain, des produits d’autres pays, mais ces produits polluent tellement leur environnement d’origine et non le vôtre ! Y pensez-vous ? Et ça réchauffe notre Terre. Cela signifie que le changement climatique est grave. Les gens perdent leurs terres, perdent leur vie. Les gens en Suisse ou dans d’autres pays européens, même en Amérique, vous avez une belle vie. Mais qu’en est-il de nous ? Et je veux aussi faire connaître notre culture de Papora à tout le monde, parce que nous sommes de moins en moins nombreux. Peut-être finirons-nous par disparaître, peut-être pas ? Mais il est bon d’échanger nos expériences et nos réflexions. Alors nous pouvons rendre le monde meilleur. C’est ce que je pense.

A. P. et M.M. : Vous avez mentionné les difficultés que vous rencontrez avec les changements climatiques. Pourriez-vous être plus précise, quelles sont les difficultés auxquelles vous êtes confrontés chaque jour, actuellement, avec ces problèmes croissants ? Nous aimerions en savoir un peu plus sur les problèmes quotidiens et les luttes quotidiennes auxquels vous, Papora, devez faire face dans les communautés ?
S. H. : Maintenant la pluie devient plus forte qu’avant, même en dehors de nos exploitations. Les gens qui vivent dans les régions montagneuses sont donc très inquiets pour leur vie. Les glissements de terrain se produisent sans aucun système d’alerte précoce efficace. Maintenant, nous essayons de savoir comment nous pouvons les prévoir, mais ce n’est pas encore le cas. Et parfois c’est la sécheresse qui est très grave. Le problème est donc de savoir comment nous pouvons nous y prendre avec ça. Nous perdons notre rivière avec les inondations, nous n’avons plus d’eau potable. Comment pouvons-nous faire de l’agriculture si les gens n’ont même pas d’eau à boire ?
Il y a beaucoup de maladies typiques auxquelles nous n’avions jamais été confrontés, mais que nous avons maintenant, c’est vraiment étrange. Mais heureusement, en tant que peuple indigène, nous avons des connaissances traditionnelles, nous savons comment utiliser les plantes médicinales. Donc, en 2006, il y a eu une maladie très grave que l’on appelle le SRAS. À l’époque, dans de nombreux pays d’Asie, on ne plaisantait pas avec ce sujet, parce qu’ion n’arrivait pas à trouver de remède efficace. Beaucoup de gens mouraient. Mais dans ma communauté, les anciens sont très intelligents, ils nous ont dit : « Prenez des plantes médicinales, prenez ça et ça vous protègera. » Tout le monde disait « Sérieusement ? Vraiment ? » Mais à la fin, ça a fait ses preuves et ils ont pensé « oui, c’est a réussi ». Et aussi les scientifiques, ils ont découvert « oui, leur genre de médecine à base de plantes a vraiment du succès ». Tout le monde sait désormais comment guérir le SRAS. C’est donc un autre bon exemple qui réconforte : « oui on apprend les savoirs traditionnels, c’est une bonne chose, ce n’est pas vraiment une mauvaise chose ou quelque chose de pauvre ». C’est donc la situation à laquelle nous sommes confrontés aujourd’hui. La météo change aussi. Vous savez, parfois il fait si froid, parfois il fait si chaud. Cela signifie que lorsque nous plantons notre planète, nous n’avons aucune idée de ce que nous pouvons récolter ou non. Les gens d’ici, nous essayons de trouver une solution.

A. P. et M.M. : Quelle est la meilleure façon selon le peuple Papora d’aborder les problèmes dont nous avons parlé et les multiples acteurs qui sont impliqués ?
S.H: Tout d’abord, il faut qu’on se connaisse mieux. Je sais que tout le monde n’est pas mauvais. Mais les gens ne savent pas ce qui arrive à d’autres. La première chose à faire, c’est de nous connaître mutuellement, de savoir ce qui se passe dans le monde. La deuxième chose, c’est qu’il ne suffit pas de savoir. Nous devons faire quelque chose pour changer. C’est pourquoi je suis allée en Suisse. Faisons savoir aux gens ce qui nous arrive et ensuite les gens commenceront à réfléchir à la façon d’aider. Donc la première chose est qu’après mon voyage en Suisse, il y a plusieurs journalistes qui m’ont interviewée et ont écrit sur nos problèmes et notre histoire dans un magazine et certaines personnes ont vraiment envie de faire quelque chose. Ils ont commencé à écrire un e-mail pour se renseigner, pour savoir ce qu’ils peuvent faire pour nous. Mais nous, les Papora, nous n’avons pas besoin d’argent, parce que nous savons que l’argent est quelque chose comme un bonbon, mais ce n’est pas comme du riz qui peut vraiment vous rassasier.
Ce que nous leur demandons de faire, c’est d’abord : « merci de respecter les gens qui sont différents de vous, les différentes cultures, les différentes personnes, les différents genres, etc. ». Deuxièmement, lorsque, par exemple, vous utilisez les mouchoirs dans votre vie quotidienne, pouvez-vous utiliser quelque chose pour les remplacer, de sorte ne pas utiliser de mouchoirs. Pouvez-vous ne pas utiliser de sacs en plastique. Troisièmement, quand vous utilisez votre système électrique, pouvez-vous l’éteindre le plus vite possible après que vous n’en ayez plus besoin ? Que chacun fasse des petites choses, cela changera beaucoup de choses. Et quatrièmement, si vous voulez vraiment nous aider, venez nous rendre visite, apprenez par vos yeux. Beaucoup de gens veulent donner une contribution en argent pour nous. Oui, nous avons vraiment besoin d’argent pour mener à bien certains projets, pour construire un bon centre pour éduquer notre jeune génération, mais cependant nous refusons chaque fois, parce que nous voulons faire savoir que nous pouvons tout faire par nos propres mains. Peut-être sommes-nous pauvres, peut-être ne sommes-nous pas intelligents, mais nous avons un grand cœur (a beautiful heart). C’est ce dont l’être humain a besoin. Et nous voulons être un modèle.

A. P. et M.M. : Quelques questions à votre sujet en particulier : nous voulions clarifier votre propre rôle au sein de votre communauté, et qu’en est-il du fait que vous soyez une femme ?
S. H. : Ma mère est roi. Nous sommes une société où les femmes ont plus de pouvoir. Ma mère est comme un père.

A. P. et M.M. : C’est une reine ?
S. H. : Un roi ! Ma mère est le roi de mon peuple. Et je suis la seule fille qu’elle a. Elle a deux fils. Mais je suis la seule. Je ne veux pas être le prochain, mais on verra bien.

A. P. et M.M. : Donc si je comprends bien, les Papora sont surtout influencés par l’autorité des femmes ?
S. H. : Avant, c’était la femme. Même maintenant. Mais maintenant, nous sommes confrontés à de nombreux problèmes parce que vous savez que les Chinois sont une société où les hommes ont le pouvoir, donc si vous épousez votre femme, votre femme doit (venir) habiter avec vous. Vous n’allez pas habiter avec votre femme. Mais dans ma communauté, vous devez habiter avec votre femme. Mais maintenant, parce que beaucoup de gens de l’extérieur viennent, il est vraiment difficile de maintenir notre gouvernance traditionnelle. Cela signifie que nous avions l’habitude, quand maman parle, de rester silencieux, nous l’écoutions, mais dans de nombreux cas, même à l’école, quand un professeur masculin parle, nous devons parfois garder le silence. Même une enseignante, même encore à Taiwan. C’est très différent pour nous. Et aussi…. Quand je postule à mon emploi, si je me marie, si j’ai un bébé, pendant ma grossesse peut-être que mon patron envisagera de me renvoyer. Parce que peut-être quand j’aurai un bébé, je n’aurai pas le temps de bien garder mon emploi ou il devra payer plus parce que les assurances seront plus élevées. Et aussi, c’est vraiment différent. Dans ma communauté, si vous êtes une femme, vous avez un meilleur statut social, mais à Taïwan, c’est l’inverse. Donc si vous voulez être un leader dans votre équipe, dans votre travail, vous devez travailler plus dur qu’un homme. C’est comme ça. Et il est aussi très difficile de trouver un homme qui veut se marier avec vous en ce moment (rires). Parce qu’ils diraient : « Qu’est-ce qui ne va pas chez cet homme, le pauvre il doit vivre chez sa femme ».

A. P. et M.M. : Combien y a-t-il de Papora ? Combien êtes-vous au total ?
S. H. : Si l’on parle du sang, d’après les liens du sang, c’est autour de 3000. Mais si on parle d’auto-identification, il y en a maintenant environ 500.

A. P. et M.M. : Y a-t-il encore quelque chose que vous voulez ajouter ou transmettre aux lecteurs de l’article ?
S. H. : Bienvenus dans notre communauté, nous sommes de très bons hôtes. Vous découvrirez la façon d’être un vrai être humain. Mais pour ceux qui ne peuvent pas venir mais qui peuvent nous écouter ou nous ire, peu importe, je leur dis que je souhaite juste que vous puissiez apprécier votre bon cœur durant toute votre vie. Vos petites actions vont changer le monde, beaucoup. Donc, si vous vous souciez davantage des gens et de votre environnement, vous le saurez, nous avons encore la possibilité de sauver notre Terre mère. Nous avons encore la possibilité de mieux apprendre à nous connaître mutuellement. Nous avons encore la possibilité de garder plus de cultures différentes sur Terre. Et nous avons encore la possibilité de faire savoir à nos bébés, à la nouvelle génération, à quel point le monde est beau. C’est ce qu’ont dit ma mère et ma grand-mère avant mon départ pour la Suisse.

Traduction de l’anglais par Amélie Pochon et Maxime Von der Mühll